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Archiv der Einträge: Juni, 2013
  • Stramme Wadln

    Meine strammen Wadln mussten heute mal wieder über eine längere Distanz bewegt werden. Also standen 30km auf dem Plan. Da sich kein Mitstreiter fand und der Garmin mal wieder länger brauchte, hatte ich tatsächlich eine Idee für eine 30ger Runde, die mir spontan einfiel. Ich mischte einfach mal drei Stammstrecken zu einer. Also ging es zuerst Richtung Hochleite und geradeaus bis zur Menterschwaige (Biergarten) von dort rüber zum Perlacher Forst, dort wo die Tram wendet. Im Perlacher Forst scharf links und immer geradeaus zum Perlacher Forsthaus, dort wieder rechts auf den Hauptweg, vorbei an Nussbaum Ranch und Kugler Alm (Biergarten). Von dort ging es über den Radweg Bavarica Tyrolensis nach Grünwald und dann am Rathaus steil runter, Richtung Brücke auf die Pullacher Seite. Dann lief ich ein ganz kleines Stück den Trailweg, beschloss aber ihn bei der ersten Möglichkeit wieder zu verlassen. Der war so matschig und überall liegt Gehölz mitten auf dem Weg. Also kam ich wieder runter zur Isar, wo auf einem Floss gerade "I sing a Liad für di" geschmettert wurde. War sicher ein lustiges Floss, aber man läuft schneller als die Dinger. Von hier ging es noch Richtung Tierpark und dann heim. Der Lauf war echt super, das Wetter gut. Zeitweise blies der Wind ziemlich kühl, aber es gab auch Abschnitte, wo man ihn gar nicht spürte. Das Tempo heute im Schnitt 5:47min/km = 10,42km/h. Die 10km Splits 57:51min 58:03min und 57:07min. Gesamt waren es dann 30,66km und somit habe ich im Juni 240,42km absolviert. Das erste Halbjahr steht mit 1273,29km in der Statistik. Unterwegs kam mir die Idee, dass ich den Triple Marathon nächstes Jahr mit einer Laufwoche vorbereiten könnte, wo ich mit Minimal Ausrüstung einfach mal den Isar Radweg oder den Bavarica Tyrolensis entlang trabe und an 5 bis 7 Tagen einen Marathon absolviere. Wäre doch mal etwas anderes, oder? Besonders witzig auf der Strecke heute war, dass alle Läufer die mir entgegen kamen und von denen ich Satzfetzen auffangen konnte, gschert bayrisch geredt haben. Hört man ja nicht mehr so oft.
    Stdiut

  • Endlich wieder zu zweit

    Heute Morgen hiess es pünktlich aufstehen und fertig machen für den Lauf. War ich doch um 10:00 Uhr am Baldeplatz mit Monika verabredet. Ja die Monika, mit der ich lange gelaufen bin und mein ältester Fan. Wir waren beide zu früh da um 09:51 Uhr. Sie begleitete mich heute auf dem Rad, denn das Laufen wurde ihr ärztlich verboten. Das Traumduo ist also endlich wieder vereint. Wir hatten für Monika 10km Rad geplant und ich wollte so um die 15km laufen. Die 5km Splits sind 29min / 28min und 25:04min. Somit ist Monika also so zwischen 10km/h und 12 km/h gefahren. Nicht einmal der leichte Regen hat uns gestört. Wir haben uns gut unterhalten. Die Tradition versuchen wir jetzt beizubehalten. Es ist recht angenehm, wenn jmd. neben einem herradelt. Natürlich konnte ich bei dem 5er Schnitt nicht mehr so arg reden, aber das gemeinsam Sport treiben macht ja auch so Spass. Wir absolvierten ab Baldeplatz eine Tour hinter zum Hinterbrühler See und dann zurück entlang der Isar zum Baldeplatz. Für Monika ergaben sich somit 11,5km plus an und abradeln nach Hause, also etwa 12,5km. Nicht schlecht für den ersten Tag im Jahr. Der Hinter hat aber wohl schon etwas weh getan. :D Aber daran gewöhnt man sich. Und ich bin mit den 15,44km in 01:24:33h auch mehr als zufrieden. Hatte ich doch heute Nacht wieder einmal einen leichten Wadenkrampf, da dachte ich schon, ich kann gar nicht laufen. Nach dem Wochenendeinkauf und einem Nickerchen ging es dann noch ins Fitness Studio. Dort wird gerade mächtig gebaut. Die gesamten Cardio Geräte und die Frauen Umkleide befinden sich jetzt im dritten Stock. Dadurch ist der Männer Anteil im 2. Stock schon ziemlich gross. Trotzdem ist es angenehm, denn erstens gibt es ja noch Trainerinnen und zweitens mehr Kraftgeräte. Dadurch kommt man schneller durch die Übungen. Dann heim und ein leckeres Spargelessen zubereitet und jetzt ist Entspannung angesagt.
    Stdiut

  • Abschied

    Am Dienstag lief ich erst am Abend wieder, denn der Tag gehörte dem Abschied von Tante "Hedy". Das ist die Zwillingsschwester meiner "Schwiegermama". Wir fuhren zu viert zu der Trauerfeier. Der Friedhof ist wirklich schön grün, bin mal drüber spaziert. Es gab alle möglichen Grabfelder und Gräber zu besichtigen, sogar eine Urnenwand. Das Einzige was ich nicht entdeckte, war eine Fläche für anonyme Bestattungen, das scheint auf dem Lande noch nicht so üblich zu sein. Die Feier selbst war natürlich schwer für alle. Ich denke aber, dass ihre Tochter und die Zwillingsschwester, also Schwiema, am meisten gelitten haben. Ich fand aber, dass die Tochter wunderschöne kleine Gedichte gefunden hatte, sowohl in der Anzeige, als auch auf der Trauerkarte. Irgendwie sieht man nach so einem Ereignis die Welt mit anderen Augen. Selbst als ich gestern auf dem Philipp Poisel Konzert war, habe ich den Text von "Ich bin froh dabei zu sein" ganz anders erlebt. Aber auch das letzte Lied zur Trauerfeier fand ich super ausgewählt von Jeanette: "Heast as nit" von Hubert von Goisern.
    Zurück zum Lauf. Den nutzte ich am Abend, um wieder runter zu kommen und um in Ruhe alles verarbeiten zu können. Das Wetter war ziemlich dunkel, aber die dunklen Wolken verliehen dem Abend auch irgendwie einen feierlichen, ruhigen Charakter. Es waren wenig Läufer unterwegs, so konnte man seine Gedanken frei laufen lassen. Und so lief ich denn zusammen mit den Gedanken meine Runde und kam nach 10km entlang der Isar wieder zu Hause an. Sicher ist Tante da auch oft spazieren gegangen, denn sie wohnte eine zeitlang gar nicht weit weg von da.
    Stdiut

  • Trockene Füsse

    Am Sonntag lief ich wie gewohnt nach dem Frühstück los. Das ist bei mir bekanntlich etwas später anberaumt. An diesem Tag aber auch besonders verständlich, denn am Tag zuvor war ich ja doch relativ lange auf den Beinen. Es ging mal wieder schleppend los, aber ich konnte mich auf der zweiten Hälfte steigern, so dass ich tatsächlich noch in den Bereich des 4 Stunden Marathon Renntempos gelangte. 20km in einem Tempo von 5:35 min/km. Und es hat mir im Garmin connect tatsächlich 100m angezeigt. Also so flach ist es gar nicht in München. Das Wetter hat für meinen Lauf gehalten, wie immer dunkle Wolken, aber kein Regen.
    Stdiut

  • Was ein Samstag

    Am Samstag hiess es um 05:00 Uhr aufstehen. Denn ich hatte einem Lauffreund versprochen ihn zum Supertrail des Zugspitz Ultra Trail zu fahren. Der Supertrail ist die mittlere Distanz bei diesem Event, wäre mir aber persönlich immer noch zu fett mit Streckenlänge: 68,8 km Höhenmeter im Aufstieg: 3.120 Hm Höhenmeter im Abstieg: 3.482 Hm. Um 06:00 Uhr wurde @joggah eingesammelt und nach 90 Minuten waren wir im Startort Leutasch-Weidach in Österreich. Ab 08:15 Uhr wurde die Ausrüstung kontrolliert und um 09:00 Uhr fiel der Startschuss. Die Läufer sahen gar nicht so schnell aus, als sie an mir vorbei liefen, aber naja sie hatten ja auch noch einiges vor sich. Ich fuhr dann nach Mittenwald, besorgte mir ein Frühstück und ging dann selber laufen. Zuerst in Richtung der Laufstrecke, die mit orange Pfeilen und Bändern gekennzeichnet war. Aber als es mir dann zu steil wurde, drehte ich um und lief entlang des Isar Radweges. Insgesamt lief ich 21km, weil ich einmal tatsächlich auf dem Rückweg falsch abbog. Danach zog ich mich wieder um, futterte was und dann kam schon der Anruf, dass er schneller war als erwartet. Ich lief zur Laufstrecke und da kam er auch schon um die Ecke. An der Verpflegung hat er sich kurz versorgt und dann ging es ein kleines Stück die Strasse entlang und schon entschwanden die Läufer über eine steilen Pfad nach oben. Ich vertrieb mir die Zeit in Garmisch Patenkirchen und fuhr dann weiter nach Grainau, dem Zielort. Dort durfte ich nicht auf den Parkplatz beim Wettkampf direkt und musste mir erst einen etwas entfernt suchen. Ich marschierte dann runter zur Ankunft und vertrieb mir die Zeit mit Essen, Trinken und zuschauen, wie die ersten erschöpften Läufer ankamen. Dann machte ich noch ein Nickerchen im Auto und wartete ab 20:00 Uhr auf "meinen" Läufer. Leider hat er aber das Tempo der ersten Hälfte nicht halten können und kam nach 22:00 kaputt aber glücklich an. Im Zelt war aber eine Superstimmung und somit war es nicht langweilig. Habe auch den 1. des Ultra Trails einlaufen sehen. Philip Reiter heisst der junge Mann. Die Veranstaltung war super als Zuschauer. Leider kann ich nicht sagen, wie es aus Sicht der Läufer war. Ich fuhr dann nach Hause und lieferte meinen Helden zu Hause ab. Ich selbst ging dann so gegen 4 Uhr ins Bett. War auch für mich ein langer Tag, aber mit vielen schönen Impressionen.
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  • Heute habe ich kein Foto

    Am letzten Tag ging es wieder in der grössten Hitze auf die Tour. Habe mir aber nur 10km vorgenommen. Dafür habe ich mich aber etwas mehr angestrengt und die 10km trotz bergan Lauf unter einer Stunde beendet. Es ging über mehr als zwei Kilometer nur bergan, man habe ich gekeucht. Dafür habe ich mich dann nach den 10km entschleunigt und bin den letzten steilen Anstieg zur Residenz auch mal gegangen. Somit habe ich in Frankreich 120km erlaufen und bin auch mal zwei Bahnen geschwommen. Leider lag heute nichts an der Strecke, was fotogen gewesen wäre, darum kein Bild. Temperatur heute 31 Grad Plus, Höhenmeter so etwa 175 positiv. Die 10km in 59:33min.Gesamt 11,29km. Damit geht nun leider ein schöner Urlaub zu Ende. Morgen geht es von Nizza aus nach Hause.
    Stdiut

  • Böse Biene

    Heute ging es wieder auf Laufrunde. Ich wollte auf gar keinen Fall 20km laufen, aber mehr als 10km. Es sind dann 16km geworden. Zuerst bergauf nach Callian in den Ort, wo ich den tropfenden Brunnen fotografiert habe. Dann nach Mountauroux einmal eine Tangente, dann als es mir zu sehr bergab ging, wieder zurück und durch den Ort. Es gibt dort eine Chapelle Christian Dior, aha. Dann zurück bis zu einem Kreisverkehr und Richtung Mons/ Frejus. Dort gab es plötzlich den Angriff einer Killerbiene. Oder Hornisse? Ich habe das Vieh leider nie gesehen, aber es flog laut und agressiv auf Angriff, weder beschleunigen, noch Haken schlagen hatten Erfolg. Also nahm ich meine Mütze ab und schlug um mich. Dabei liess ich auf der engen Strasse alle Vorsicht ausser acht und wurde von einem Mopedfahrer angehupt. Dann war das Vieh weg. Entweder auf dem Schutzhelm das Mopedfahrers zermatscht oder von meiner Mütze. Der Rest des Laufes verlief friedlich durch ein Waldstück in Richtung einer Grotte in der Nähe und dann bis zu einer Lichtung mit einer Solar Energie Anlage mitten im Wald. Dann nur noch umkehren und Vorsicht auf die engen Stellen auf der Strasse. Voila 16,04km waren geschafft.
    Stdiut
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  • Höhenmeter an der cote d'azur

    Heute ging es nach zwei Ruhetagen wieder auf eine Laufrunde. Wir sind inzwischen von Orange nach Callian umgezogen und haben gestern schon einmal Grasse besucht. Heute ging es so gegen 11:00 Uhr in die Laufschuhe und erst einmal eine Runde durch die Anlage. Eine Runde um die ganzen Häuser sind immerhin schon einmal 750 Meter. Dann raus aus dem Tor der Anlage und bergab auf die Strasse 56 und nach ca. 2km auf einen Radweg abgebogen. Dann ging es relativ flach weiter, allerdings nicht sehr lange. Die Gegend ist relativ hügelig und so war es nur logisch, dass es bald bergauf gehen würde. Ich habe heute fast 300 positive Höhenmeter gemacht. Nach 8,5km als es wieder steil bergab ging, habe ich aber umgedreht, da ich nicht noch einmal ganz hoch wollte. Als historischen Höhepunkt ging es heute vorbei an einer Kapelle "Chapelle Saint Michelle" aus dem Jahr 1054. Natürlich im Bild festgehalten, auch wenn sie ziemlich klein ist. Als ich die Hauptstrasse wieder erreicht hatte, drehte ich noch eine Runde in eine andere Richtung, da mir noch ein paar Meter fehlten. Dann ging es wieder bergauf zur "Residence" und danach gab es eine kalte Cola und eine Dusche. Danach durfte auch ich endlich an den Pool, um mich zu erholen. Es ist ziemlich warm hier in der Gegend, überall duftet es nach irgendwelchen Blüten. Rad oder Laufwege sind hier ebenfalls Fehlanzeige, also bleibt nur sehr vorsichtig um die engen Strassen zu biegen. Die Fahrer fahren durch die eng nach oben führenden Strassen schon ziemlich weit rechts. Aber sie weichen schon aus, wenn sie jemanden sehen. Es nützt auch nicht viel, nur die ganz kleinen Strassen zu nehmen, denn Autos fahren hier überall. Morgen geht es dann nach Nizza. Viel Spass bei den Bildern!
    Stdiut
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  • Avant le Voyage

    Morgen geht es weiter von Orange nach Callian, darum gab es heute noch einmal einen Ruhetag für uns, welchen ich für einen Lauf nutzte. Ging heute irgendwie nicht ganz so leicht, aber jeder Tag ist anders. Ich lief heute am Arc de Triomphe vorbei und bog etwas nördlich rechts ab, auf eine Strasse, um dann wieder auf einen Pfad (Chemin) abzubiegen. Ich lief entlang eines kleinen Flussbettes mitten durch ein gelbes Blütenspalier, links und rechts gelbe Blüten, rote Blüten, dunkelrote Blüten. Ein wirklich berauschender Duft. Nichts für Allergiker. Dann vorbei an einem einsamen Pferd, dass sogar spielen wollte und über Äcker und Weinfelder. Leider endete dieser romantische Weg abrupt und ich musste zurück zur Strasse, wo ich dann noch einmal abbog, um die Kilometer für heute voll zu machen. Leider wurde ich heute mehrmals von Hunden angebellt, aber die waren hinter Zäunen. Bis auf einer, der mitten in der verlassenen Gegend herauskam und mich ankläffte. Aber der wollte nur spielen und war somit auch keine wirkliche Gefahr, trotz seiner Grösse. Ich setzte meinen Weg aber ohne ihn fort und hatte am Ende 20,78km auf der Uhr in 2:04h. Anbei wieder ein paar Impressionen vom Weg.
    Stdiut

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  • Samedi - oder Wie man sich verläuft

    Heute am Samstag haben wir einen totalen Ruhetag angordnet. Für mich heisst das "nur laufen". Das Wetter macht auch gerade Pause von der Hitze, d.h. es ist bewölkt und nieselt. Also für einen Lauf ideal. Somit machte ich mich auf die Socken für einen 20km Lauf. Diesmal wollte ich kleine Wege nutzen, das was die Franzosen Chemin nennen. Das hatte ich gestern bei der Weinführung gesehen, als Jean Baptiste mit uns durch lauter kleine Wege gefahren ist, die sich quer durch das Weingebiet ziehen. Er erklärte uns dabei die 4 verschiedenen Untergründe, auf denen der Wein hier angebaut wird. Es ging gut voran und dann durch einen Ort Camaret-sur-Aigues und vorbei an kleinen Hunden und grossen Pferden. Die Hunde hier sind allerdings nicht so fürchterlich, wie die auf Kreta. Verkehr hielt sich sehr in Grenzen. Auf dem Rückweg dachte ich noch, hoffentlich muss ich nicht wieder eine Extra Runde drehen, um die Kilometer voll zu kriegen, aber dann bog ich wohl einmal falsch ab und somit habe ich jetzt 23,28km geschafft, statt nur 20km. Tja der eine Kreisverkehr hat mich wohl doch verwirrt. Irgendwann hatte ich das Hospital längst passiert und sah immer noch keine Stadt. Als ich mich dann mal umwendete war da ein Schild Gare SNCF und Centre de Ville und dem folgte ich dann natürlich. Die Stadt liegt im Tal und ist ziemlich grün umgeben und hat zudem nichts was hoch hinausragt, somit hat man nichts, um sich von weitem zu orientieren. Nicht einmal den Hügel, an dem das Amphitheater errichtet ist, kann man erspähen. Na egal, für einen Ultra Läufer sind das eben ein paar Trainingskilometer mehr. Die Woche steht somit mit 64,20km zu Buche, denn morgen werde ich nicht laufen gehen. Am Schluss noch ein paar Impressionen vom Lauf. Wein und das Stadttor von Camaret-sur-Aigues.
    Stdiut
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  • Weinroute

    Am Freitag hatten wir für den Nachmittag eine Weintour gebucht. Also dachte ich mir, was liegt näher als am Vormittag schon einmal einen Lauf durch die Weinberge zu machen. Dementsprechend ging es durch Orange und dann in Richtung Châteauneuf-du-Pape immer entlang der Strasse, natürlich auf der linken Seite. Ich hatte vorher vergeblich nach Radwegen geschaut und mich in ein paar Foren schlau gemacht. Man kann auf den gelben Strassen Radeln oder eben auch laufen, da es kaum Fahrradwege gibt. Umso erstaunlicher, dass sehr viele Fahrrad Gruppen und Touristen unterwegs sind. Ich meine die Franzosen haben ja auch immerhin die Tour de France. Aber was hilft das Jammern. Immerhin weichen die allermeisten Auto Fahrer grosszügig aus. Man kann höchstens noch Opfer eines riskanten Überholmanövers werden, aber von hinten sieht man Gott sei Dank nix. :>> Der Lauf war durch die Hügel ziemlich anstrengend, immerhin wieder 100 Höhenmeter. Es war ziemlich warm, obwohl ein leichter Wind etwas erfrischte. Strecke 20km in 01:55 Minuten. Die Weintour am Nachmittag war jedenfalls sehr lustig und führte durch eben genau die Hügel, die ich schon erlaufen hatte. Es gibt übrigens eine Wein-Radtour, falls jmd. mal beides verbinden will. Wir waren in Châteauneuf-du-Pape und Gigondas und ich habe von Jean Baptiste gelernt, dass man nur durch eins der Nasenlöcher gut riecht.:DD
    Stdiut

  • Steil

    Nachdem ich heute Orange kulturell durchforstet hatte, ging es am Nachmittag auf ein Laufründchen. Ich hatte ja schon am Vormittag die Grösse und Höhe des Theatre Antique bewundern dürfen, das Ding ist wirklich riesig für so eine kleine Stadt. Es ist zudem auch sehr hoch und lehnt an einem Hügel. Was Wunder wenn also gleich am Anfang der Runde ein Anstieg steht. Die Escalier Est waren denn tatsächlich Stufen, die steil nach oben hinter das Amphi Theater führten. Hatte ich doch Gustl vorher selbst noch das Wort Escalier als Treppe übersetzt, so hoffte ich doch auf einen Weg. Naja, Irrtum. Nachdem ich die 80m Anstieg überwunden hatte, ging es relativ wellig weiter. Nicht ganz so grün wie erhofft allerdings doch durch so eine Art Hain und immer entlang zwischen Mauern oder einem Zaun, der mir mitteilte, dass hier Militärgebiet war. Es war eine kleine sich schlängelnde Strasse, die sehr unbefahren war, trotzdem lief ich links dem Verkehr entgegen. Es war nach unserem deutschen Wetter ziemlich warm. Dann nach 5km wendete ich und wollte die geiche Strecke zurück laufen. An dem Teilstück, welches direkt parallel zur Autobahn verlief, kam mir dann wenigstens mal ein Läufer entgegen. Jünger, mit nackten Oberkörper, diesen Anblick von mir würde ich jedem ersparen. Dann hatte ich mich doch für die falsche Richtung entschieden und kam an einem alten Friedhof vorbei und steuerte Orange nun durch die Umkreisung des Theaters aus der anderen Richtung an. Wenigstens gab es hier keine Stufen. Unterwegs hatte ich gleich noch zwei Restaurants geortet, die auf unserer Liste standen. Das nennt man praktisches sightseeing. Für die 10km habe ich 58min gebraucht, bei dem Anstieg am Anfang cool.
    Stdiut

  • Isar nochmal angestiegen

    Heute musste ich meine 10km Laufrunde taktisch an das Hochwasser anpassen. Konnte ich gestern noch unter der Brudermühlbrücke durchschlüpfen, in Richtung Tierpark, war der Durchgang heute geflutet. Also auf die andere Seite der Isar und dann vorbei am Flaucher und auf der Tierparkbrücke abgebogen in Richtung Marienklausenbrücke. Natürlich eine doofe Idee, fiel mir nach 500 Metern ein, aber ich lief dann trotzdem weiter geradeaus und drehte dann nach etwa 6km um. Die Marienklausenbrücke ist ja gesperrt, also musste ich zurück zur Tierparkbrücke und lief dann auf die Rechts der Isar Seite, um dann unterwegs bewundernd festzustellen, dass die Isar tatsächlich noch angestiegen war und vom Fahrradweg tatsächlich gar nichts mehr zu sehen war. Dann musste ich auch schon vor der Brudermühlbrücke abbiegen und lief über den Osram Parkplatz und Candidplatz, also faktisch hinten rum, nach Hause. Gesamtstrecke 10.9km in 01:00:04 und die 10km in 55 Minuten geschafft. Wer Bilder von der Isar sehen möchte, hier noch einmal der Link zu meinem kleinen Youtube Video. Selbst gedreht:
    http://youtu.be/jw-Qf6pUBgM

    Stdiut

  • Isar Hochwasser

    Heute habe ich mich tatsächlich hinausgewagt und bin 10km gelaufen. Hat schon ganz schön Überwindung gekostet, bei dem Sauwetter vor die Tür zu gehen. Habe unterwegs ein Video von der Isar gemacht, damit man mal das Hochwasser sieht. Ist schon gigantisch. Hier der Link zu Youtube.
    http://youtu.be/jw-Qf6pUBgM

    Lauf immerhin 10km mit Regencape war das aber einigermassen erträglich.

    Stdiut

  • Training für Ultra Läufer

    Ein paar Trainingstipps von Michael Irrgang / DUV für Ultraläufer (DUV Newsletter)

    Witzig ist, dass ich das genau so mache ohne irgendwo die Methode gelesen zu haben. Demzufolge sind das einfach Tipps, die aus Erfahrung entstanden sind und demzufolge ja nicht verkehrt sein können.

    Im Gegensatz zur Endbeschleunigung nach Peter Greif ist für den Ultramarathonläufer die Kombination „erst schnell, dann lang“ sinnvoller: die sogenannte „Startbeschleunigung“. Dabei läuft man zunächst einen Tempodauerlauf von 60 bis 75 Minuten, um die Kohlenhydratspeicher zu leeren, dann folgt die lange Einheit von 25 bis 35 km Länge. Dazwischen kann man sogar eine Pause machen, beispielsweise, um sich umzuziehen, den Trinkrucksack zu nehmen oder ähnliches – nur „groß essen“ sollte man nicht. Auf diese Weise fühlen sich „10km schnell + 25 km langsam“ wie „50km langsam“ an, etwa bei 2/3 des Zeitbedarfes!

    Und das ist genau der Hauptunterschied zwischen Marathon- und Ultratraining!
    Während der Marathonläufer abwechselnd einen Tag hart trainiert und dann einen Tag regeneriert, ist der Ultraläufer gut beraten, nach einem harten Tag einen „langen Tag“ einzulegen und dann zwei Tage zu regenerieren!

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