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Archiv der Einträge: Juli, 2012
  • Video eines Triple-Marathon Finishers

    Heute habe ich mir mal das Video von Frank Pachura reingezogen, welches er live während des Laufes gemacht hat. War ein echtes Gänsehaut Feeling, die Strecke noch einmal zu sehen. Auch seine Leiden kommen gut rüber, obwohl er die schlimmsten Flüche wahrscheinlich gelöscht hat. Okay für jmd. der nicht dabei war, ist es vielleicht gar nicht so spannend, aber für uns Teilnehmer ein schöner Report. Danke Frank!
    Stdiut
    http://www.triple-marathon.de/30.html

  • Regenlücke

    Unglaublich, wer heute um 13 Uhr oder noch um 14 Uhr aus dem Fenster geschaut hat, hätte nicht geglaubt, trocken durch einen Lauf zu kommen. Es hat brutal geschüttet. Ich stand nach einem späten Frühstück um 14:15 Uhr auf der Matte oder besser mit eingeschaltetem Garmin am Jakob-Gelb-Platz. In letzter Sekunde beschloss ich, dass ich zu faul war nach Grünwald zu laufen und die Hügel zu absolvieren. Jacke hatte ich heute weggelassen, aber wieder eine Mütze aufgesetzt. Ich meine beim Triple sind manche 4 bis 5 Stunden durch den Regen gelaufen, da würden mich ja wohl 2 Stunden nicht umbringen. Heute ging es zuerst nordwärts bis zum Friedensengel dann über die Brücke und dann bei der Praterinsel/ Kabelsteg wieder Rechts der Isar, denn dort gibt es keine Ampeln. Eigentlich wollte ich dann rüber zum Baldeplatz, aber irgendwie habe ich während des Laufes so geträumt, dass ich plötzlich schon bei den Rosengärten war und auf keinen Fall wenden wollte. Also blieb ich die gesamte Zeit Rechts der Isar und trabte so vor mich hin bis Nahe der Grosshesseloher Brücke und wendete von dort nach Hause. Ich hatte ein paar Sicherheitsmeter mehr gemacht, damit es mindestens 20km vor der Haustür waren. Das Tempo hatte ich eigentlich mit 06:00 min/km geplant, aber ich war von Anfang an etwas zu schnell. Dann hatte ich auch noch einen Hasen vor mir und um mal das Gesicht zu sehen, musste ich leider etwas beschleunigen. :oops: Aber gucken darf man doch, oder? Somit hatte ich dann am Schluss 20,20km auf der Uhr mit einem Schnitt von 5:43 min/km = 10,5km/h. Ach ja und ich war trocken, naja jedenfalls regentechnisch.
    Juli (Mehrfach) Laufen: Geschwindigkeit 258,30 26:17:08 6:06 9,8 20.054
    Juni (Mehrfach) Laufen: Geschwindigkeit 301,49 31:45:46 6:19 9,5 22.660
    Für Juli heisst das also 258.3km absolviert, natürlich weniger als im Juni, aber immer noch genug, finde ich.
    Am 4.8. geht es dann nach Rostock zum Nachtmarathon. Das ist somit die kürzeste Pause, die ich je vor einem Marathon gemacht habe. Mal sehen, wie das so klappt.
    Stdiut

  • Wie immer

    Wie immer, denn 1. Kommt es anders und 2. Als man denkt. Da ich gestern wieder viel zu lange vor der Glotze gehangen habe, wenn auch wegen der Olympia Eröffnung, hing ich heute morgen ziemlich in den Seilen und habe auf einen Frühstart verzichtet. Habe es gerade so geschafft, um 13 Uhr geduscht fertig zu sein, um mit Schwiema und Freund auf die "Auer Dult" zu gegen. Dort gingen wir ein bisschen gucken und kaufen und dann fing es an zu regnen, nicht weiter schlimm, war ja eh angesagt. Die Dampfnudel konnten wir aber noch trocken geniessen. Dann verliessen wir aber den Markt, da es doch unangenehm wurde. Zu Hause angekommen, nutzte ich gleich den Schwung, zog Laufklamotten an und ergänzte heute um Mütze und dünne Jacke, gegen den Regen. Nur da kam gar kein Regen. Es fühlt sich an, wie im Dampfbad zu laufen. Ich drehte dann einfach den Mützenschirm nach hinten, so kam mehr Wind an die schweissnasse Stirn. Ärmel der Jacke raufgeschoben und Reissverschluss ganz nach unten, so kam der Wind durch. Die Strecke war heute fast identisch mit der vom Donnerstag, nur dass ich heute die Ehrenschleife weglassen konnte bei den Isargärten, dann die 10km nicht geradeaus an der Brudermühl weiter lief, sondern schon vor der Brücke abbog und dann kurz vor Osram über die kleine Brücke lief, um auf die andere Seite des Mittleren Ringes zu gelangen. Ich lief heute auch langsamer und habe besonders darauf geachtet, nicht in Hechelatmung zu verfallen. Somit standen am Schluss 10,62 Kilometer auf dem Garmin in 58:48 Minuten. Und geschwitzt habe ich trotzdem wieder wie "a Aff". Okay ist ja auch Sommer.
    Stdiut

  • Schwüler Lauf

    Tja das wäre wohl die beste Beschreibung für den Lauf gestern. Ein schwüler Lauf. Bin erst ziemlich spät gestartet, aber die Luft war gegen 20 Uhr immer noch ziemlich warm. Ich wollte unbedingt eine Runde laufen, hin und zurück kam nicht in Frage. Also lief ich bis zur Brücke an der Fraunhofer Strasse und von da wieder Richtung Süden zum Tierpark, auf der anderen Seite der Isar. Also ich dann beim Tierpark durch den Tunnel war und an den Isargärten vorbei wollte, musste ich eine Ehrenrunde drehen, denn der Weg war gesperrt. Also auf die Brücke und den schmalen Steg bis zur Marienklause Brücke und dann wieder in Richtung Heimat, also Norden. Die Beine zucken immer noch ein wenig, besonders die linke Wade ist noch hart. Aber das Tempo konnte sich mit 52:19 min für die 10km durchaus sehen lassen. Okay die 45 minuten werde ich dies Jahr wohl nicht wieder erreichen, aber das ist auch kein Problem für mich. Der Hauptwettkampf ist bravorös gelaufen und meine 50km Zeit habe ich in diesem Jahr auch noch verbessert. Was will ich mehr. Es braucht ja dann auch ein paar neue Ziele im neuen Jahr.
    Stdiut

  • Finisher Shirts

    In der Runners World standen Finisher shirts unter "peinliches" Zubehör oder so ähnlich. Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Autor noch nie was gefinisht hat, worauf er stolz war. Habe ja gleich wieder kurzfristig überlegt, ob ich die Zeitung jetzt boykottieren muss, aber so oft kauf ich die ja auch nicht mehr. Also ich trage meine Finisher Shirts mit Stolz, ist ja auch eine Leistung dahinter, wenn ich 50 oder 100 oder andere Kilometer absolviert habe. Der einzige Makel, je mehr Läufe man macht, desto mehr Finisher Shirts hat man. Und nun kommt das Dilemma, dass man von Zeit zu Zeit ausmisten muss. Um das zu verhindern, hier mein Vorschlag an die Veranstalter. Gebt doch mal Laufhosen oder Tights mit einem netten Logo aus, okay die fallen jetzt nicht so ins Auge, wie shirts, aber es gibt ja durchaus Menschen, die auch mal einen netten Po anschauen, oder? ;)
    Stdiut

  • Anlaufen

    Am Samstag konnte ich mich irgendwie noch gar nicht aufraffen, aber am Sonntag ging es mal wieder in die Laufschuhe, um zu gucken wie es so geht. Vorgenommen hatte ich mir 10km. Das Wetter war besser als angesagt, somit ging es in kurz und mit dem Neuen Triple-Marathon shirt los. Das hellblau passt hervorragend zu meinen blauen Augen ;D Beim Loslaufen war mir irgendwie etwas schwummerig und meine Muskeln schwammen so etwas, wenn ich es mal so beschreiben darf. So ein bisschen wie auf Watte laufen. Aber nach einem Kilometer war das vorbei. Ich lief dann mit kontrollierter Atmung, also nicht zu sehr hecheln und tief durchatmen, in einem angenehmen aber nicht zu lahmen Tempo. Da ich nix spezielles vorhatte einfach mal in Richtung Norden und dann Wende und bis zum Tierpark. Da es so gut lief, verlängerte ich einfach noch bis zur Marienklause und ein Stückchen weiter. Die 10km hatte ich dann nach 52 Minuten geschafft und zu Hause standen 12km auf dem Garmin. Mit dieser Einheit war ich mehr als zufrieden, die Muskeln können schon wieder. Wobei mir immer noch schleierhaft ist, wie meine Laufkollegen, also manche, jedes Wochenende ein oder zwei Marathons oder Ultras laufen können. Also ich brauche meine freien Tage.
    Stdiut

  • Kein Prolog ohne Epilog - Triple-Marathon

    Nun der noch fehlende Epilog.
    Der Triple-Marathon war für mich eine gelungene Veranstaltung. Und das dürfte er auch für die Veranstalter gewesen sein. Den ersten Marathon haben 61 Läufer beendet, den zweiten noch 59 und den dritten dann 48, die Mädels sind da immer inclusive. Da werden wohl einige noch eine Rechnung offen haben und diesen Lauf in zwei Jahren wieder antreten, um dann alle Etappen zu schaffen. So wie Resonanz bisher aussieht, denke ich mal der Lauf wird wieder statt finden.
    http://www.triple-marathon.de/31.html
    Die Idee mit den bunten Bändchen war wirklich eine tolle Überraschung, ich habe die Dinger immer noch um, auch wenn ich etwas bunt aussehe damit. Noch gar nicht erwähnt hatte ich das Abschlussgeschenk, ein kleiner Schuh, der uns auch in Zukunft weiter motivieren soll. Niedlich das Teil.
    http://www.triple-marathon.de/30.html
    Was gibt es zu verbessern? Einzelzellen für Schnarcher? Persönliche Kofferträger? Nein natürlich nicht. Die Veranstalter haben wirklich mehr getan, als ich bei vielen anderen Läufen erlebt habe.
    Das Einzige was ich evtl. ändern würde, wäre vielleicht am Anreisetag die Busfahrt gewesen. Da die beiden Verspäteten eh im Transporter mitfuhren, hätte man evtl. den Bus schon etwas eher fahren lassen können und für solche Zwecke einen Shuttle etwas später fahren lassen können. Am Morgen beim Start gab es dann etwas Unmut, weil Holger noch auf zwei Läufer warten wollte, die wohl noch nicht da waren. Damit wurden dann faktisch die Pünktlichen bestraft. (Ob der Ruf: "Wir sind längst da." wirklich von den Verspäteten kam oder ob da ein Spassvogel los wollte, weiss ich bis heute nicht.) Hier hätte man evtl. einfach pünktlich starten können und die Verspäteten hätten dann einfach ein etwas kleineres Zeitfenster gehabt. Wobei ich die Verspätungen eher als nicht gravierend empfunden hatte. Einzig die Kommunikation, wann denn nun der Start oder die Abfahrt genau stattfindet, hätte etwas besser verkündet werden können, die Tröte oder ein Lautsprecher wären da sicher keine schlechte Idee gewesen, denn Holger ist von Hause aus eher der Leise und Nette und nicht der Militärische. Aber genau das machte ja auch wieder den Charme des Laufes aus. Also wie gesagt, das ist jetzt eher so ein Anmerken, denn die Organisation hatte wirklich ein sehr hohes Niveau.
    Also noch einmal vielen Dank! Und ich wünsche den Läufern und dem Team eine gute Erholung und noch viele schöne Veranstaltungen.
    Stdiut

  • Triple-Marathon Nacht und Morgen

    Ich setzte mich nach draussen und sah zu, wie nach und nach die letzten Läufer eintrafen. Alle sahen glücklich aus, einige waren dann sogar noch zu Tänzchen aufgelegt. Das Wetter war ja nun leider nicht so dolle, trotzdem waren sogar einige Gäste da. Ich holte mir eine Bratwurst und ein Pils (in Ermangelung von Rotwein, aber man kann nicht alles haben). Es gab reichlich zu essen und zu trinken und für uns Läufer war sogar alles frei. Ich hätte gern die leckeren Bratkartoffeln probiert, aber ich wollte meinen Magen nicht überstrapazieren. Links vor mir hatte ich immer den PC der Zeitnahme im Visier. Pünktlich nach 7 Stunden ging ich dann wieder in die Halle, bewaffnet mit einem 2. Pils und wartete auf die Siegerehrung. Unser letzter Läufer traf dann nach 07:13 Stunden ein. Zwischendurch hatte ich alle meine nassen Sachen an eine Sprossenwand gehangen und mein Nachtlager vorbereitet. Die Sachen waren so nass, dass ich befürchtete Übergepäck im Flieger zahlen zu müssen. :yes:
    So gegen 00:30 Uhr begann dann Holger mit der Siegerehrung. Es wurden die Sieger der Einzeletappen und die Gesamtsieger geehrt. Bei den Männern gab es da ein paar Wechsel in der Spitze, aber bei den Frauen, war es doch ein sehr homogenes Feld, wodurch dann die Mädels bis zu 4 Pokalen hatten. Danach ging es auf die Matten und pennen. Einige Läufer waren auch schon abgereist. Tja so ein Ultra Lauf ist immer etwas unspektakulär. Wenig Zuschauer und kaum breites Interesse in der Masse. Aber man macht den Sport auch eher aus Leidenschaft und zur eigenen Freude.
    Am nächsten Morgen gab es dann noch einmal Frühstück. Holger hatte sogar mit in der Halle übernachtet, das nenne ich Mitleiden auf höchstem Niveau. Es gab noch einige nette Gespräche, aber dann so gegen 09:00 Uhr ging ich gemeinsam mit Arndt auf die Reise, die wir bis Oldenburg gemeinsam hatten. Dort setzte ich ihn noch in seinen Zug und war dann allein in Norddeutschland. Mein Flieger ging erst um 19 Uhr ab Bremen, ich musste also noch viel Zeit überbrücken.
    Stdiut

  • ITM Etappe 3 - Marathon 3

    Wieder ging es mit dem Bus zum Start. Alle Läufer, die es bis hier geschafft hatten, trugen nun zwei Bänder um den Arm. Pro geschafftem Marathon wurde eins übergestreift, erster Marathon orange, zweiter Marathon grün. Ich war schon gespannt darauf, was die 3. Farbe sein würde. Ähnliches kenne ich vom Frankfurt Triathlon, wo die Teilnehmer beim abschliessenden Marathon pro Runde ein farbiges Band erhalten, um sie auseinander halten zu können. Nun uns wollte hier niemand auseinander halten, die Idee fand ich einfach süss. An unserem letzten Start kletterten wir alle mehr oder weniger laut stöhnend aus dem Bus. Witzigerweise erfolgte dieser direkt vor einem Altersheim. Da werden sich die älteren Herrschaften wohl gedacht haben, na schlechter als die humpel ich auch nicht. Einige Läufer liefen diese 3. Etappe nicht mehr. Ich sah zum Beispiel den Sangeskünstler am Wegesrand stehen. Für den Rest von uns ertönte das übliche runterzählen von 10 bis Start und Holger hatte uns vorher noch verkündet, dass wir trotz des wiederum etwas verzögerten Starts, die 7 Stunden Zeitlimit hätten, die auch in der Ausschreibung standen. Bei strahlendem Sonnenschein setzte sich der Pulk langsam in Bewegung. Die ersten paar Kilometer wurden wir flankiert von Krankenwagen und Feuerwehr, denn es ging ein Stück Landstrasse entlang und sie kümmerten sich um unsere Sicherheit. Dann bogen wir ab und hatten endlich ein Stück weichen Untergrund zu laufen, welch Wohltat. Allerdings nicht allzulange und schon kam der Asphalt zurück. Noch viel eher, mitten in einem Waldstück, meldete sich allerdings der Regen zurück. Gott sei Dank hatte ich mein Cape noch nicht weggeworfen. Ich zog es über und sah vor mir einen der jüngeren Läufer nur in short und tights, aber laut seinem Fahrradbegleiter, wollte er es nicht anders, wie ich später erfuhr. Trotzdem hatte ich in diesem Moment ziemliches Mitleid mit ihm. Leistungstechnisch ging es uns allen ziemlich gleich. Mal wurde man im Schlurftempo überholt, dann schlurfte man selbst wieder weiter und vorbei. Ich hatte zwei Läufer ständig in meiner Nähe und wir kamen einfach nicht voneinander los. Andererseits war es aber auch tröstlich zu sehen, dass da jemand genauso litt wie meinereiner. An den Versorgungsständen trank ich jetzt immer Cola und Wasser und nahm auch jedesmal ein Gel. Die Reserven der Kohlehydratspeicher waren wohl restlos erschöpft. Die Fahrradbegleiter, die uns ständig begleiteten, nicht jeder hatte seinen privaten, kamen regelmässig vorbei, fragten nach dem Befinden, boten Wasser oder Cola an. Wir redeten jetzt wohl nicht mehr so viel mit ihnen, aber seid sicher, wir waren sehr dankbar. Bei Kilometer 30 wurde dann langsam mal für Nachtausrüstung gesorgt. Bei mir hatte der Trinkrucksack Reflektoren, meine Stirnlampe hatte ich auch mit und ausserdem noch Extra Reflektoren für die Arme vom Eco Trail. Andere Läufer, die nicht ganz so ausgestattet waren, bekamen Sicherheitswesten von den Helfern, wow was für ein Luxus, das hätte es in Paris nicht gegeben, im Gegenteil da hätte eine Disqualifikation gedroht. Ich nahm mir jetzt vor, mindestens immer 3 Kilometer am Stück zu laufen. Das führte dazu, dass ich ab jetzt selbst auf den Weg achten musste, denn ich hatte niemanden unmittelbar vor mir. Verlaufen wollte ich mich heute nicht unbedingt, also starrte ich ständig auf den Weg, um ja keine der blauen Markierungen zu verpassen. Diese waren zwar reichlich vorhanden, aber bei der Müdigkeit reichte ja schon ein kleiner Schlenker aus, um den Weg zu verfehlen. Am schönsten fand ich einen blauen Pfeil mitten auf einem weissen Streifen, den konnte man faktisch gar nicht übersehen. Es war ziemlich lange hell, aber dann irgendwann entschloss ich mich doch dazu, die Stirnlampe einzuschalten. Ich kam gut voran und hatte mir fest vorgenommen von Kilometer 40 bis Kilometer 41 noch einmal zu gehen. Denn ins Ziel wollte ich unbedingt laufen. Kaum war ich wieder in den Laufschritt verfallen, kamen mir wieder zwei Fahrradbegleiter entgegen, von denen mich die Eine bis ins Ziel begleitete. Sie kreisten durch die Gegend und sorgten dafür, dass niemand verschütt ging. Endlich sah ich das Schulgebäude vor mir und dann links den kleinen Friedhof direkt daneben. Ich musste nur noch die Strassenseite wechseln, dann hinter der Schule einbiegen und lief durch das aufgebaute Zieltor. Ich habe 5:19h gestoppt, es könnten aber 5:11h sein laut meiner Auswertung, das genaue Ergebnis kommt noch und beides wäre gut. Dann bekam ich das letzte Armband über den Arm gestreift, es ist hellblau. Glücklich schlurfte ich erst einmal in die Sporthalle und wollte nur noch duschen. Danach wollte ich noch einmal nach draussen gehen und auf die letzten Läufer warten und mal sehen, was die Organisatoren uns da alles schönes aufgebaut hatten. Unsere Taschen waren schon mal in der Halle aufgeschichtet, die Arbeit war uns auch schon abgenommen worden.
    Drei Marathons geschafft. Ich grinste einfach still vor mich hin.
    Stdiut

  • ITM Etappe 2 - Marathon 2

    Mit dem Bus wurden wir zum nächsten Start gefahren. Der Fahrer musste dabei durch ein paar sehr enge Gassen fahren, wo es zudem auch noch sehr eng war, was ihm einen spontanen Applaus seitens uns Läufer bescherte. Dann wieder aussteigen, mitten auf der grünen Wiese, an einem blauen Startstreifen. Übrigens hatten mein GPS und die Markierungen von Holger fast keine Abweichungen voneinander, ganz im Gegensatz zu sonstigen Läufen. Die Niederlande machten ihrem Namen auch alle Ehre, denn es war wirklich ein flacher Lauf. Ein Mitläufer war wie gesagt leider ausgestiegen und machte fleissig Fotos von uns, während er mit seinem dick bandagierten Knie etwas abseits stand und nicht weiter durfte. Aber evtl. waren die 100km die Woche davor doch etwas zuviel des Guten. Ich hatte mir vorgenommen diesmal eine neue Funktion auf meiner GPS Uhr auszuprobieren und hatte mir die Strecken geladen, a) um es mal auszuprobieren und b) um mich nicht zu verlaufen. Die erste Strecke war wie von Geisterhand verschwunden aber die M2 und M3 waren noch da. Also drückte ich auf Strecke starten und war sofort verwirrt von dem sich mir bietenden Display. Also Strecke beenden und wieder aufzeichnen, basta. Es gab wirklich genug blaue Pfeile. Der Startschuss fiel 11:05 Uhr etwa, also wieder leicht verzögert zur Planung. Die ersten Schritte lief ich wie auf Eiern, aber nach etwa 500m hatten sich die Beine wieder beruhigt. Mal sehen, was die Beine nach dem nächsten Start machen würden. (Schwitz) Der erste Verpflegungsstand war schnell erreicht. Unterwegs hatte ich aufgehört "Goden Morgen" zu sagen und war stattdessen zu Hoi (Hallo) übergegangen, der Holländer grüsst eben kurz und ich hatte eine ganze Weile gebraucht, dieses kurze Wort überhaupt zu verstehen. Wir wurden von einem Sani Wagen begleitet, der immer weiter fuhr, kurz bevor ich ihn erreichte, kam mir schon so vor, als ob sie mir nicht helfen wollten, aber wahrscheinlich war ich einfach ihre Orientierung. Plötzlich waren auch schon deutsche Schilder zu lesen, ohne das ich gemerkt hätte, wo die Grenze gewesen war. Eine Mitstreiterin kam herangelaufen und fragte mich, wo der Übergang gewesen wäre, aber ich konnte es ihr nicht sagen. Dann plötzlich am das, was lange angesagt war und keiner haben wollte, Regen. Es fing so stark an zu prasseln, dass es mir total auf den Senkel ging. Ich zerrte ein Regencape aus dem Rucksack und stülpte es über. Ich war froh es dabei zu haben, denn es prasselte jetzt mächtig. Meine Mitstreiterin war nicht ganz so gut dran. In irgendeinem Ort hatten wir beide im Regen die Richtung verloren, aber Gott sei Dank bewahrte uns ein Fahrrad-Engel vor dem Verlaufen. Dann nach einem weiteren Verpflegungsstand und einer Brücke hatte ich die Läuferin aus den Augen verloren, sie war ja gut zu sehen, so ganz in gelb. Ich dachte noch wow ist die schnell, aber es lag wohl daran, dass sie doch falsch abgebogen war und eine Extra Runde von 6km drehte. Bitter. Ich zuppelte jetzt ständig an meinem Cape rum, es war zu lang. Also musste ich immer ein Stück links in die Hand nehmen und schwenkte somit durch die Gegend, wie eine Ballerina mit ihrem Rock. Es war aber auch warm unter dem Cape, also nass war ich so oder so. Aber das prasseln auf die Birne war weg. Dann ging es stetig leicht bergan und nach Rhederbrug, Rhede, Aschendorf, Börgermoor kam endlich Esterwege in Sicht. Im Ort ging es ordentlich ein paar Meter rauf und dann lief ich durch ein Tor und fragte, ob ich schon da bin. Das sorgte für Gelächter, aber ich hatte ja ein paar fehlende Meter auf der Uhr und war mir einfach nicht sicher. Nach 4:40 Stunden hatte ich den zweiten Marathon ganz in schwarz beendet. Ich ging wieder zum Bus und in die Sporthalle. Diesmal schnappte ich mir sofort ein alkoholfreies Weissbier (Pott's) und ging zur Unisex Dusche. Diesmal duschte ich heiss und ging zurück in den Gemeinschaftsraum. Hier war wieder reichlich Essen aufgebaut. Es gab sogar Nudeln, welche ich probierte, aber mein Magen verweigerte feste Nahrung. Somit schnappte ich mir noch eine Pulle Bier bleifrei und musste dann erst einmal meine Sauerei wegräumen. Ich hatte durch mein Cape eine Riesenpfütze verursacht. Sorry und danke fürs aufwischen!!! Zwischendurch lud ich noch meine Laufuhr an meinem Ladeakku, der sich bestens bewährt hat und ging zum Sani, mir ein kleines Pflaster besorgen. Dann ratschte ich noch kurz mit Rolf, der jetzt mit dem Bus nach Wardenburg fahren würde und im Ziel leider nicht mehr da sein würde. Aber die Erholung sei ihm und seinem Knie gegönnt. Es kamen immer noch Läufer ins Ziel, aber ich setzte mich jetzt in den Bus und ruhte dort. Laufen würde ich noch lange genug. Das Einsteigen fiel schon nicht mehr ganz so leicht, wie beim ersten Mal. Aber das ging nicht nur mir so. Und es schien die Sonne. Welch Hoffnung für die dritte Etappe.
    Stdiut

  • ITM Etappe 1 - Marathon 1

    Also 02:55 Uhr ist ja überhaupt nicht meine Zeit. Eigentlich war ja 03:00 Uhr wecken angesagt und morgens klammere ich mich für gewöhnlich ja an jede Sekunde länger. Aber da ich die Nacht davor relativ entspannt und lange gepennt hatte und sowieso etwas aufgeregt war, fiel das Aufstehen relativ leicht. Auch die Isomatte und das Kopfkissen und der Schlafsack waren schnell zusammen gerollt und verstaut. Dann ging ich zum Waschen in den Kindergarten Raum. Duschen hielt ich für überflüssig, denn ich würde ja eh gleich wieder schwitzen. Also mit kaltem Wasser gewaschen, auch die Füsse noch mal unter den Wasserhahn gehalten und die üblichen Stellen eingeschmiert. Dann angezogen, das erste Laufset des Tages und dann zum Frühstück. Dieses war reichlich für meine Verhältnisse, mit Semmeln, weichen Semmeln und Nutella und Wurst und was weiss ich noch alles. Ich habe tapfer eine Semmel verdrückt, mehr ging nicht um die Uhrzeit. Dann zum Bus und Tasche reingeworfen und reingesetzt und dann wurden wir zum Start gefahren. Der Start erfolgte ein paar Minuten später, denn Holger wollte noch auf ein paar fehlende Läufer warten, aber um 05:03 Uhr ging es los. Unser Organisator flitze mit dem Rad voraus, in der Hand sein blaues Spray, um die Markierungen unterwegs aufzufrischen, denn diese hatten durch das Regenwetter etwas gelitten. Unser Lauftross setzte sich in Bewegung und schnell zog sich die Läuferschar auseinander. Jeder hatte andere Ambitionen. Nach 10km trafen wir auf den ersten Versorgungsstand. Dort erzählten uns die Helfer, es hätte kurz davor schon einmal heftig geschüttet. Dieser Wolke waren wir aber entgangen, überhaupt blieb die erste Etappe relativ trocken. Ein wenig Nieseln, das wars. Es ging dann über Wiesen und andere Strassen gut voran. Einzig der Untergrund war streckenweise ziemlich hart, entweder Kopfsteinpflaster oder Asphalt. Gott sei Dank bin ich auch in Italien meist auf Kopfsteinpflaster gelaufen, dadurch waren die Knochen besser vorbereitet. Aber mir schwante schon, dass es irgendwann auch weh tun würde. Dann kam irgendwann der schwerste Abschnitt des ersten Marathons. Es ging 8 Kilometer durch einen Ort namens Pekala. Das war so langweilig und anstrengend, ständig nur Kopfsteinpflaster, ordentliche Vorgärten, keine Mülltonnen, alles Picobello in Ordnung. Nicht böse sein liebe Pekala'aner, aber dafür ist Holland eigentlich nicht bekannt, glaube ich. Dann endich ein Ende des Ortes und grüne Bäume. Jetzt war schon Blijham ausgeschildert. Plötzlich hinter mir ein Geschrei und Gesinge. Lange bekam ich nicht mit, was das war. Erst kurz vor dem Ziel stellte sich heraus, was da die Geräuschkulisse erzeugte. Ich wurde von einem Läufer überholt, der Kopfhörer aufhatte und lauthals mitgrölte. Es war irgendetwas deutsches weiss ich nur noch. Jeder motiviert sich anders. Dann kam endlich das Sportheim in Sicht. Eine schöne Anlage mit Rasen und einem Vereinshaus, das wir nutzen durften. Ich war nach 4:25 Stunden im Ziel und hatte somit noch Zeit bis zum nächsten Start. Es gab wieder zu essen, ich füllte meinen Trinkrucksack, zog mir das nächste Laufset an, zum duschen war ich zu faul. Einige hatten sich sogar massieren lassen. Aber das ist wie immer bei den Läufen. Die ersten lassen sich massieren und die Spätankommer haben dafür weder den Nerv, noch die Zeit. Ich fühlte mich aber nach der Stunde Erholung einigermassen frisch. Also auf zum Bus, Tasche reinwerfen und auf zur nächsten Startlinie.
    Stdiut

  • Prolog II

    Am Freitag ging die Reise weiter, mit der NWB von Bremen nach Oldenburg und von da mit dem Bus 280 nach Wardenburg, wo ich am Markt ausstieg. Hier baute gerade der Schützenverein für sein jährliches Fest auf, so dass unser Treff für den ITM hinter die Grundschule verlegt wurde. Da ich den Weg nicht fand und wusste, fragte ich kurzerhand einen Einheimischen sehr jungen Mann, der mir sofort den Weg wies. Scheinbar war er selbst dort zur Schule gegangen, denn die Antwort kam, wie aus der Pistole geschossen. Sehr nett und höflich auch noch, gute Erziehung. Dann stand ich erst einmal 10 Minuten in einem Wartehäuschen, denn es hatte angefangen wie verrückt zu schütten, Strichregen, wie gewöhnt aus den flachen Landen, ich stamme ja auch aus dem Norden, allerdings Mecklenburg. Dort an der Halle wartete schon ein älterer Herr, den ich vom Baltic kannte und Arndt aus Bayern. So nach und nach trafen dann auch die Anderen ein und berichteten schon von einem Unfall auf der A1, was darauf schliessen liess, das nicht alle pünktlich kommen würden. Jedenfalls marschierten wir dann erst einmal zu einem Italiener im Ort und futterten Kohlehydrate, ich diesmal Pizza statt Nudeln und ich gönnte mir auch einen Rotwein, das war dann der Letzte bis Sonntag. Das Personal war natürlich etwas überfordert, mit unseren Massen, aber sie haben es gut gemeistert. Dann marschierten wir zurück zum Bus und es hiess warten. Die Abfahrt verzögerte sich, bis endlich auch der Letzte mit Heilbronner Kennzeichen auf den Parkplatz düse und los ging es. Mittlerweise wurden Witze gerissen, vor allem über die Gerüche im Bus. Und wir ahnten langsam, die Nacht wird kurz. Aber laut Arndt war das vor zwei Jahren auch nicht viel anders, auch wenn die Jungs da pünktlich in Eelden waren, so trödelten halt alle beim Essen rum. Heute Abend aber bezogen alle die Schlafplätze, dann wurden die Toiletten besucht, zur Nacht vorbereitet und ich bekam vom Hausmeister noch ein Extra Klo aufgesperrt. Sehr gut gegen das Anstehen, aber die Schüsseln waren sehr klein, es war der Kinderbereich der Anlage. Dann ging es ins Bett und gegen 23.00 wurde das Hallenlicht verdunkelt. Neben den üblichen Gräuschen der Pinkelgeher und -kommer, gab es in dieser Nacht ein furchtbares Schnarchgeräusch, während alle anderen bereits an Mord dachten, war doch ein Läufer beherzt genug aufzustehen und ihn anzuschubsen, was danach für Ruhe sorgte. Witzigerweise war es kein Läufer, sondern ein Begleiter und seine Frau, die Anke glaube ich, hat es nicht gehört. Was von meinem Platz aus noch grausam war, war die dicke Luftmatratze neben mir. Die war zwar bequem für den Schläfer, aber sie knatzte jedesmal, sobald er sich auch nur bewegte. Dann 02.55 Uhr gefühlte 5 Minuten nach dem Einschlafen, ging das Licht wieder an.
    Stdiut

  • Prolog

    Der Prolog ist die Anreise, die bis Bremen erst einmal normal verlief. Mittwoch gepackt, mit allen neuen Spielsachen, wie Schlafsack, aufblasbares Kopfkissen, die Isomatte (die erst einmal zum Einsatz kam)und das Ladegerät, welches mich ein wenig unabhängiger vom normalen Stromnetz macht. Der Flug war pünktlich, die Tram zum HBF schnell da. Dann noch die Fahrkarte für die Weiterfahrt besorgt und sonst nur rumgesandelt. Die Ernährung war sehr bayerisch gestern. Morgens Leberkassemmel, abends Döner und dann noch ein kleines Eis. Übernachtung in einem grellbunten Designhotel, nahe des HBF. Genau richtig für meine Zwecke, aber schmerzvoll für die Netzhaut und für den guten Geschmack. Dafür sind ein Aldi und ein Edeka in unmittelbarer Nähe des Hotels, also auch sonst gut für Ausflüge nach Bremen geeignet, wenn man sein Gepäck nicht weit schleppen möchte.
    Stdiut

  • Bauchgefühl

    Sonntag, Frühstück und Lauf, das ist die Reihenfolge, die ich mag. So auch diesmal. Eigentlich wollte ich um 13 Uhr starten, aber da Lauffreundin Eva zum Frühstück da war und es galt viele Fotos anzuschauen, ging es dann doch erst um 13:40 los. Ich hatte mir einen Zwanziger vorgenommen. Diesen wollte ich durchaus etwas forciert im Tempo laufen. Diesmal ging es gleich an der brudermühl links in Richtung Süden, ohne irgendwelche Nordschleifen. Somit stand das hügelige gelände zuerst an. Es ging gut los und mein Garmin vermeldete jeden Kilometer die Zwischenzeit. Das habe ich mir so auf der Uhr eingestellt, muss ich aber dann mal wieder deaktivieren, aber zur Zeit interessiert es mich. So wurden mir dann auch interessante Zwischenzeiten vermeldet. So zwischen 5:09min bis 5:31min je nach Gefälle etc. Dann zeigte mir der Garmin aber plötzlich eine Zeit von 6:51min für einen Kilometer an, obwohl die Zwischenzeiten alle unter 6:00min waren, er hatte das Signal verloren. Da er aber weiter zählte, liess ich ihn einfach laufen, wusste aber, dass ich mich nicht auf seine Messkünste verlassen konnte. Ist zwar blöd, weil einem unterwegs a bisserl die Motivation flöten geht, wenn man etwas erreichen will, andererseits war die Endzeit schlussendlich egal, denn es war ja kein Wettkampf. Also lief ich einfach weiter und behielt das Tempo bei, einfach durch die Atmung gesteuert. Immerhin steuerte der Garmin dann sogar mal einen Kilometer in 4:58min bei, so dass ich wieder einen Motivationsschub erhielt. Anhalten musste ich heute nicht, denn ich hatte so etwa 1,25l Wasser auf dem Rücken dabei. Es war nicht zu stickig und heiss und eigentlich mag ich es ja warm. Es waren heute nicht viele Läufer unterwegs, hatte ich das Gefühl. Radler schon ein paar mehr. Nach 21km nahm ich dann etwas Tempo raus und hatte am Ende etwas über 22km in einem Schnitt von 5:12 min/km absolviert, laut Sportracks. Der konnte die Lücke scheinbar ergänzen. Das wäre eine HM Zeit von unter 01:50h also für einen Trainingslauf super. Ich war richtig stolz auf diesen Lauf. Da fühlt man sich doch als Läufer wie ein Kenianer in weiss mit Schmierbauch :>> Ich hatte die Woche eh das Gefühl, die Leute staunen immer, dass so ein dicker Läufer so fix unterwegs sein kann. Aber man sieht es ja, es geht.
    Stdiut

  • Erster Samstag allein

    Somit war er also da, der erste Samstag allein. Natürlich wurde es später als 10 Uhr, bevor ich in die Pötte kam. Erst düste ich noch zur Post, um ein Einschreiben abzuholen, vorbildlich mit dem Rad natürlich. Dann knabberte ich ein kleines Müsli, wobei das bei mir nicht ganz stimmt, denn ich mag kein Müsli, sondern Cornflakes. Anschliessend in die Laufsachen und ab an die Isar. Da ich heute nicht so viel vor hatte, ging es einfach die "sehen und gesehen werden" Runde entlang. Also da wo die meisten Läufer sind. Erst Richtung Norden von der Brudermühlbrücke entlang der Frühlingsanlagen bis zur Reichenbachbrücke und dann Retour bis Tierpark und Wende und nach Hause. Insgesamt so etwa 12km und die 10km so in 52 Minuten. Es lief ganz gut. Danach fuhr ich am Nachmittag noch einmal mit dem Rad, denn ich war in der Innenstadt auf einen Kaffee verabredet und wollte mir noch einen Schlafsack kaufen, so als Vorbereitung auf das nächste Laufevent. Ging ziemlich schnell. Dazu noch ein aufblasbares Kissen, denn flach schlafen ist die Hölle für mich und schon radelte ich wieder nach Hause.
    Stdiut

  • Laufgruppe Ade

    Nicht nur angenehme Neuigkeiten diese Woche. In Zukunft muss ich meine Samstags Runden wieder allein drehen. Monika, meine andere Laufgruppenhälfte, muss sich aus gesundheitlichen Gründen aus unserem dynamischen Duo verabschieden. Jetzt habe ich keinen Grund mehr am Samstag (relativ) früh aufzustehen. Monika es war immer nett mit Dir, Du wirst mir fehlen, dessen sei Dir sicher. Mal sehen, wie ich ab jetzt das Training wieder variieren werde. Aber das ist dann sicher auch wieder hier zu lesen.
    Stdiut

  • Rekord und keiner hats gesehen

    Es ist doch wie immer. Gestern Abend lief ich los, merkte es zieht ganz gut und das trotz harter Arbeit, vollem Magen und dunklen Wolken. Also lief ich mal locker los und als ich dann mal auf die Uhr schaute, war ich total baff. Da stand was mit 04:30 oder so, okay dachte ich bei mir, bleib cool alter Junge, wahrscheinlich spinnt der Garmin und in Sporttracks erlebst du dann das blause Lahmarschwunder. Wie das aber immer so ist, war ich dann doch vom Ehrgeiz gepackt und versuchte das Tempo zu halten. Da ich ja nun ziemlich fix unterwegs war, verlängerte ich die Hinstrecke auf 6km, wendete also kurz vor der Grosshesseloher Brücke und düste zurück. Bei Kilometer 10 drückte ich dann auf Zwischenzeit und wurde langsamer, auspusten. Es hatte leicht zu tröpfeln angefangen, aber angesichts der dunklen Wolken war das harmlos. Nachdem die ersten Tropfen fielen, hatte ich mir auch meine verdunkelte Brille auf die Stirn geschoben und konnte wieder mehr sehen. Ich trage das Ding ja eher gegen die Fliegen, aber ich muss wohl mal die Klarsichtscheiben Brille nehmen, wenn ich so spät laufe. Ich trudelte also 2km gemütlich aus, nachdem ich vorher doch wieder etwas laut atmend unterwegs war. Zu Hause zug ich erst einmal die schweissnassen Klamotten aus, wickelte ein Handtuch um die Hüften und lud die Daten auf den Computer. Ich war so stolz. 45:53 Minuten für die 10 Kilometer. Das ist die schnellste Zeit, die ich jemals gelaufen bin auf der Distanz. Nur leider ist diese Zeit ja nicht offiziell. Aber das langsame laufen in den Hügeln im Trentino und im Piemont hat scheinbar mehr gebracht, als so manches Tempotraining vorher.
    Stdiut

  • Zurück in München

    Heute hatte ich mir einen 30ger vorgenommen. Immer nur 20km habe ich wegen der Hitze gemacht, aber hier in München läuft es sich wesentlich angehnehmer, als im Piemont. Es geht ein Wind, es gibt Schatten, die Isar kühlt. Gar kein Vergleich mit der stehenden Hitze im Piemont. Ich war auch relativ flott unterwegs und schaffte die Strecke in 3 Stunden. Immerhin ergaben sich ca. 220m positiver Höhenunterschied auf der Grünwalder Strecke, hätte ich gar nicht gedacht. Also doch Bergtraining :-) Egal, es war trotzdem ganz schön hart, in den müden Muskel zu laufen. Kein Wunder, denn in dieser Woche habe ich tatsächlich 112km Training absolviert. Okay der Triple Marathon sind dann gleich noch ein paar mehr, aber wann schaffe ich schon einmal 100km die Woche? Das habe ich, glaube ich, das letzte Mal vor dem Baltic Run geschafft. Und den Knochen und Sehnen geht es gut, trotz der Trainings Steigerung. Dabei habe ich im gesamten Urlaub vergessen, Ackerschachtelhalm zu schlucken. Jetzt kann ich eh nicht mehr soviel aufbauen, denn in 14 Tagen ist es ja schon soweit. Also geht es irgendwie schon wieder in Richtung Tapering, oder?
    Stdiut

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