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Archiv der Einträge: Juni, 2012
  • Impressionen Piemont

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  • Der letzte Lauf durchs Piemont

    Tja so schnell sind zwei Wochen Urlaub vorbei. Heute ging es ein letztes Mal in Italien auf einen 20km Kurs. Diesmal wollte ich es mir nicht ganz so schwer machen und lief in Richtung Flussebene des Po. Natürlich ging es am Anfang bergab und die letzten 2,5km nur bergan, aber der positive Höhenunterschied betrug diesmal nur ca. 100m. Ich lief in Richtung Casale und obwohl ich dachte, es geht ein Wind, ging keiner allerdings nur gefühlt, denn man spürt einfach keinen Rückenwind als erfrischend. In Casale war gerade Markttag und auf dem Piazza herrschte reges Treiben. Da ich noch ein paar Kilometer brauchte, lief ich über den Platz hinaus und immer weiter die Hauptstrasse entlang. Schliesslich war ich durch Casale durch und kam in Casale Popolo an. Ob dies nun dem Fluss geschuldet ist oder wirklich Casale "Menschen" heisst wie Google übersetzt, keine Ahnung. Jedenfalls musste ich oder konnte ich kurz nachdem mich zwei süsse Hunde angekläfft hatten drehen und es ging zurück. Jetzt konnte ich endlich Wind spüren, denn Gegenwind erfrischt. Einer der Hunde war auf meinem Rückweg sicher froh, dass ich ihn nicht störte, denn er musste mal gross :)) Somit ging es wieder durch Casale, wo ich eine Wasserstelle in einem Park entdeckte und meine Flasche noch einmal füllte. Kluge Entscheidung. Dauernd kam ich an Schildern von FastFood Ketten vorbei und hatte mir fest vorgenommen, mir heute eine Cola zu gönnen, aber irgendwie habe ich nur die Schilder gesehen, nicht die Läden. Also ging es weiter mit Wasser. Mein Schweiss schmeckt übrigens nicht mehr so salzig, wie in Deutschland. Der Körper scheint sich an die Hitze gewöhnt zu haben, obwohl er mir immer noch in Strömen hinunter läuft. Ab dem Kilometer 17,5 ging es dann mal laufend, mal gehend bergan. An der Sportanlage des Ortes musste ich allerdings laufen, denn ich wurde von einigen Jugendlichen angefeuert und wollte mir keine Blösse geben. Aber sofort nach der Kurve verfiel ich wieder in den Gehschritt. Somit habe ich jetzt in Italien 180km absolviert. Der Monat Juni steht mit 301,49km auch gut da. Mal sehen was das Höhen - und Hitzetraining so gebracht hat.
    Stdiut

  • Erster Hügel, zweiter Hügel ....

    Heute ging es wieder auf einen 20km Kurs, wobei der Tag gestern mit einem Besuch in Turin nicht wirklich Erholung war. Richtung heute mal links aus dem Hotel, einen steilen Hügel runter, aber gut Terrugia liegt auf einem Hügel, also rauf muss ich am Schluss immer. Aber heute zog sich der erste Hügel brutal in die Länge. Ich war bereits nach 3km total am Ende. Der Hügel nicht wirklich. Also entschloss ich mich umzudrehen und eine flachere Strecke zu wählen. Somit ging es dann durch Orte wie Reali, Cascine Aceto, Cacine Ferraris, Berrino. Dann plötzlich erkannte ich einen Ort wieder, ich hatte einen Riesenbogen geschlagen und war wieder 3km unterhalb von Terrugia. Ich drehte auf den Rückweg, vermied aber diesmal Reali, weil dort wirklich böse Hunde an den Ketten lagen und ein Schäferhund sich ständig im Kreis drehte, ich wollte den armen Hund doch nicht verrückt machen. Der Bogen war tückisch, da ich mich plötzlich nach einem weiteren Hügel und Knick gar nicht mehr auskannte. Gott sei Dank konnte ich mich aber an einem Turm orientieren, der neben Terrugia aufragte und der uns schon länger als Orientierung bei unseren Ausflügen diente. Nach 18km kam ich am Hotel an und musste erst einmal an den Pool, mir Wasser holen, denn meine Vorräte waren leer. Nach einem kräftigen Schluck, ging es weiter und ich lief die 20 Kilometer noch voll. Die 314 positiven Höhenmeter hatte ich heute ganz schön gespürt. Tja flach geht es eben nicht überall zu. Desto erholsamer war es dann faul am Pool zu liegen. Wo ich dann sogar noch ein wenig im Wasser plantschte.
    Stdiut

  • Wolkenlauf

    Heute Morgen war es doch tatsächlich mal wolkig im heissen Italien. Gleich nach dem Frühstück um 10:00 Uhr war die Hoffnung also gross, mal nicht ganz so zu schwitzen. Aber das war natürlich nur Wunschgedanke. Die 29 Grad fühlen sich jetzt nicht wirklich kühler an, als die 33 Grad Celsius. Ich wollte heute mal den Radweg 763 rund um Terrugia testen. Aber wie es immer so ist, in die eine Richtung war er schlecht ausgeschildert und ich stand schon nach 5km da, wo ich gestartet war und in der anderen Richtung ging es nicht wesentlich weiter, so dass ich einfach weiter geradeaus lief, statt diesem Weg zu folgen. Es ging eine Landstrasse mit kläffenden Hunden entlang, dann über einen Ackerweg mit Kies und dann noch ein Stück reiner Acker und dieser Weg endete blind, neben einem Reisfeld. Da ich keine Lust hatte, mich zu verlaufen, ging es erst einmal zurück und im Ort noch einmal ein Stück nach links. Leider das letzte Stück immer bergab, so dass ich wusste, was mich zurück erwartet. :roll: Nach 17 Kilometern die letzte Wendung und bis in den Ort über 2km im Laufschritt, aber dann musste ich doch mal 500m gehen, zu steil. Durch die Ackerlauferei habe ich heute keine Ortsnamen, aber scheinbar um Terrugia herum und mehr oder weniger immer Richtung Occimiano. Ohne jedoch jemals den Ortskern zu erreichen. Immerhin war ich heute sehr dankbar für intakte Zäune. An dem einen Gehöft hatten zwei Hundegeschöpfe tierischen Spass daran Läufer zu erschrecken und er eine war wirklich gross. Und dann die letzte Teilstrecke, und auch hier musste ich hin und zurück vorbei, ein böser Schäferhund. Wobei ich in meinem Leben noch keinen bösen Schäferhund gesehen habe. Am Schluss stand ich jedenfalls nach 200 positiven Höhenmetern und ca. 20,7km nass geschwitzt vor unserem Hotel. Wobei mich am Nachmittag noch ein Ausflug nach Asti erwartete. Aber erst einmal duschen und Füsse in den Pool halten.
    Stdiut

  • Der erste Lauf durchs Piemont

    Nach ungeplanten zwei Tagen Pause ging es heute wieder auf eine 20km Tour. Diesmal von unserem neuen Urlaubsdomizil Terrugia aus. Am Sonntag nutzten wir die Zeit für einen Ausflug nach Milano, mit Besuch des Doms, shopping und ein Treffen mit meinem Ex Kollegen Ciro, der hier wohnt. Somit ging es wieder an einem Montag sportlich los. Das Wetter ist mit 30 Grad Celsius nicht wirklich kälter, als im Trentino. Somit lief ich mit entsprechend Wasservorräten los. Gut, dass ich mich nicht auf Kneipen auf dem Weg verlassen hatte, es gab keine. Mein Weg führte von Terrugia nach Frassinello immer geradeaus. Die Strasse selbst war unterwegs immer mal wieder unterbrochen, scheinbar durch Erdrutsche, was aber die Italiener nicht daran hinderte trotzdem dort entlang zu fahren. Der Verkehr hielt sich aber in Grenzen, so dass der Lauf nicht unterbrochen werden musste. Die Landschaft ist sehr schön, allerdings kann man das als Läufer kaum geniessen. Die Hunde auf den Höfen waren laut, aber schienen eher erfreut einen Läufer zu sehen, als aufgeregt zu kläffen. Der heutige positive Höhenunterschied betrug 250 Meter. Das merkte ich besonders in Richtung Heimat, wo ich dann mal einen Gang zurück schalten musste, um nicht zu überhitzen. Zu Hause angekommen gönnte ich mir erst einmal eine schöne kalte Cola Zero und eine Dusche. Dann wusch ich eine Garnitur Laufklamotten, denn so langsam stinken sie alle. Am Pool gönnte ich mir dann ein Bad und den nassen Laufsachen Sonne.
    Stdiut

  • Impressionen Mischtour

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  • Mischtour

    Das Letzte mal laufen im Trentino heute. Gegen 10:00 ging es wieder los. Ich wollte noch einmal den See umrunden, um zu sehen, ob er andere Weg leichter wäre. Also ging es zuerst ca. 3km entlang des See's bevor ich wieder in den kühlen Wald einbog. Leider macht der Weg aber lediglich einen Schlenker, um dann genau auf den gleichen schweren Trail einzubiegen, wie die Abkürzung. Entsprechend ging es wieder nur mit klettern und steigen vorwärts. Heute traf ich zwei ganz mutige mit Rad, die sich durchs Unterholz kämpften. Wirklich keine gute Idee. Ich traf sie aber später am See, also haben sie es überlebt. Nachdem ich wieder unten in Levico war, verlängerte ich meine Runde auf die Via della Brenta und machte die restlichen Kilometer relativ flach zu Ende. Immerhin bescheinigt mir Garmin Connect trotzdem noch 244 positive Höhenmeter. Insgesamt lief ich heute 21km. Somit habe ich seit Sonntag über 100km absolviert, zwar immer nur kürzere Etappen aber bei der Hitze würde ich keine 30km laufen wollen. Morgen geht es weiter ins Piemont, mal sehen was es dort zu laufen gibt.
    Stdiut

  • Impressionen vom Höhenlauf Colle della Benne

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  • Ab in die Höhen

    Nach einem Tag Pause ging es heute wieder auf eine 20km Runde. Start vorm Hotel in Richtung Ortskern Levico Terme. Das bedeutet schon einmal vom 447 Höhenmetern rauf auf ca. 500m über Null. Das ganze in etwa 1,15 km und immer im Laufschritt. Weiter von dort zum Colle della Benne in etwa 600 Höhenmetern. Natürlich war ich schon nicht mehr in der Lage ständig zu laufen und total ausser Puste, als ich dort ankam. Leider ist das eigentliche Fort (Colle) Gelände gesperrt gewesen, so dass sich ausser das die Anstrengung eben anstrengend war der eigentliche Ausblick von dort nicht lohnte. Von dort ging es dann langsam wieder abwärts, um sich dann nach einigen Kilometern in Richtung Tenna wieder mächtig hochzuschrauben. Der höchste Punkt meines heutigen Laufes befand sich in 645 Metern Höhe und Garmin bescheinigte mir 495 positive Höhenmeter für die Gesamtstrecke. Also nicht ganz der Rennsteiglauf, aber noch genug für einen Flachlandtiroler wie mich. Immerhin gab es da einen Lehrpfad, der sich "I Segreti degli Gnomi" nannte. Witzig. Auch hatte ein verzweifelter Wanderer an ein Entfernungsschild ein grosses Fragezeichen gemalt. Da stand in etwa 800 Meter Entfernung zweimal ein Schild mit der exakten Angabe 1,45km zu einem Aussichtspunkt. Typischer italienischer Scherz. Von dem Kamm aus konnte man den Caldonazzo See schon wieder von ganz oben überblicken. Die Luftlinie zwischen den beiden Seen ist wirklich gering, aber lauftechnisch immer eine Herausforderung. Ich drehte noch eine Runde durch Kischplantagen, traute mich aber nicht zu naschen, dabei sahen die am Baum so lecker aus. Ich lief dann zurück und benutzte bekannte Pfade, also nicht wieder hoch zum Colle, sondern entlang des Levico Terme See's. An unserem Hotel angekommen fehlten mir aber noch 3,5km, die ich einfach flach in Richtung Via della Brenta erlief. Übrigens heisst der Fluss (Rinnsal) Brenta, deswegen der Name. Peinlich wenn man sich nicht schlau macht. Somit habe ich jetzt seit Sonntag 80km absolviert. Gutes Pensum.
    Stdiut

  • Impressionen von der Giro Della Val Di SELLA

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  • Und heute was Neues

    Nach einem gemütlichen Frühstück ging es heute gegen 10:00 auf die Laufrunde. Die Hitze war genau so, wie gestern, also ich denke so um die 33 Grad. Der Anfang verlief gleich, raus aus dem Ort bis zur Brücke, dann aber die Via della Brenta in Richtung Borgo Valsugana. Der Radweg nennt sich Giro della Val di Sella und ich eigentlich 42km lang. Mir reichten aber heute 20km. Ich wollte betont langsam starten, ertappte mich aber andauernd beim hecheln, das heisst zu schnell. Geplant waren eigentlich 6:30 min/km heraus kamen am Schluss 6:17 min/km aber immerhin langsamer als sonst. Heute war es aber wesentlich flacher, immer entlang eines kleinen Flusses. Es gab ab und an Schatten und die meiste Zeit wehte auch ein Wind. Erst bei Kilomter Neun, bei der Via Lunge Monti gab es einen Anstieg, der aber nicht zu heftig ausfiel. Dann Wende bei Kilometer Zehn. Erst auf dem Rückweg fiel mir auf, dass ich an einem kleinen Rastplatz eine Wasserstelle übersehen hatte. Gott sei Dank tankte dort gerade ein Radler, von denen es hier nur so wimmelt. Entweder ganze Gruppen in Vereinskleidung oder gemütliche Touristen und alles andere dazwischen natürlich auch. Als Läufer wurde ich zwar in Levico Terme von einem schnell laufenden jungen Mann überholt, aber draussen auf der Piste bin ich ziemlich allein, um genau zu sein, ich habe noch gar keinen getroffen, ausser am ersten Tag auf der ersten Runde. Dankbar füllte ich meine Flasche und nahm auch noch einen ordentlichen Schluck. Mir läuft das Wasser nur so runter in der Hitze. Auf der Strecke hielten ein paar Radler den Daumen nach oben, wenn sie mit einem Ciao vorbei radelten, also Anerkennung gab es schon. Dann endlich kam die Brücke wieder in Sicht, ab hier noch zwei Kilometer bis zum Hotel. Somit habe ich in drei Tagen vier Trainings auf vier verschiedenen Strecken absolviert und auch noch in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Eigentlich müsste ich ja längere Strecken laufen, aber das ist bei der Hitze nicht denkbar. Und morgen gibt es eine Pause. Und ich werde noch ein paar Bilder hochladen, achtet auf den roten Bus. :-)
    Stdiut

  • Sonst Montag nie

    Aber andere Umstände erfordern andere Massnahmen. Heute ging es gegen 10:00 wieder auf die Laufrunde. Diesmal entlang eines Radweges, den ich gestern am Strand herausgefunden hatte. Also startete ich am Hotel Richtung Campo Sportivo, dann bis zum Kreisverkehr, der die Besucher von Levico Terme mit einem Brunnen empfängt und dann rechts auf den Fahrradweg. Nach ca. 2 Kilometern teilt sich dieser Weg, ich lief heute in Richtung Caldonazzo See entlang der Via Brenta. Diese Via führte mitten durch Apfelplantagen bis zum Ort Caldonazzo aber noch lange nicht zum See. Ich folgte immer den Zeichen des Fahrradweges, war wirklich gut gekennzeichnet. Als ich unterwegs die Temperaturanzeige vor einer grossen Kirche sah, wusste ich endlich warum ich so schwitze. Es zeigte 32 Grad Celsius an. Egal gutes Training für Mittagshitze. Jetzt ging es weiter durch den Ort Calceranica al Lago wo sich auch ein Bahnhof befand und dann lief ich ein ganzes Stück entlang des grösseren Nachbarsees des Levico Terme. Bei Kilometer 10 machte ich 2 Minuten Pause und dann ging es zurück. Wieder über Holzstege und dann auf den asphaltierten Fahrradweg. Es ging jetzt 6 Kilometer stetig bergan und mir hing schon langsam die Zunge heraus, wie bei einem hechelnden Hund. Ich war froh, als ich in Caldonazzo einen Brunnen entdeckte, der Wasser spie und wo ich meine Trinkflasche füllen konnte. Kurz danach ging es scharf links wieder in Richtung Apfelplantagen, und Gott sei Dank bergab. Mein Kopf war bestimmt schon knallrot. In den Gängen zwischen den Apfelbäumen wehte ein Wind, nur ein kurzes Stück war mit Folien geschützt, da war es ziemlich heiss. Endlich war ich wieder bei der Brücke und dann waren es noch knapp zwei Kilometer bis zum Hotel. Hier riss ich mir erst einmal die nassen Klamotten vom Leib und nahm eine Dusche, Gott sei Dank war die Zimmerfrau gerade fertig. Der Nachmittag war dann ab 13:00 Uhr nur noch faulenzen.
    Stdiut

  • Impressionen vom Levico Terme

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  • Doppelt hält besser

    Urlaub und Training muss ja auch zusammen gehen. Damit ich die Erholung nicht zu sehr vernachlässige, werden neue Szenarien ausprobiert. Heute ging es darum zweimal auf einen 10km Kurs in Levico Terme. Der erste um 09:40 Uhr führte mich entlang der strada dei pescatori bis Visintainer und dann noch ein Stück Landstrasse weiter geradeaus und bergauf. Dann drehte ich nach 5km um und lief den gleichen Weg zurück. Kann schön knackig aber es geht noch schlimmer. Danach erst einmal geduscht und dann ab an den See. Schön gefaulenzt bis 15:30 und dann aufs Zimmer und wieder in die Laufklamotten, nicht mehr ganz so frisch aber trocken. Diesmal startete ich in die gleiche Richtung und wollte den Levico Terme umrunden. Guter Plan. Irgendwann ging es links in den Wald und dann entlang kühlen Wegen an diesem heissen Tag immer oberhalb entlang des Sees. Die erste Abzweigung hatte ich mich nicht getraut zu nehmen, da dort vor Hunden gewarnt wurde, natürlich Stuss, weil der Weg hinter dem Haus genau dort vorbei führte, es gab keinen Zaun und Gott sei Dank auch keinen Hund. Typisch Italiener. Dafür wurde der Weg immer hügeliger und es ging entlang des Hochufers immer weiter bergan. Okay kein Berg, aber so etwa 200 Höhenmeter sagt Google Earth. Und wenn wir uns erinnern haben mir auch 250 Höhenmeter schon einmal sehr weh getan. Jedenfalls habe ich den Lauf entschleunigt und Kunst im Wald entdeckt. Nachdem nach 5 Kilometern ein noch steilerer Weg nach oben zeigte und links einer zum Ufer hinführte, wählte ich den vermeintlich einfacheren. Böser Fehler. Hier fühlte ich mich schnell an den Eco Trail de Paris erinnert. Steile Anstiege, Wurzeln, enge Wege, die ich ich lieber gehend nahm, da es links steil ins Wasser und ins Gehölz abfiel. Dann sogar noch so eine Art Sumpf. Ich entschloss mich da wirklich zu gehen, um einfach nicht auf die Fresse zu fallen. Unterwegs überholte ich noch eine Gruppe Wanderer, die mich fragten wo das hinführt, sie sprachen italienisch in ihrem Sonntagsgewand sahen sie aber nicht so aus, als ob sie so etwas geplant hätten. Leider konnte ich ihnen die Antwort aber auch nicht geben. Einige Minuten später erklomm ich aber wieder eine Böschung und stand an einer Landstrasse in Richting Levico Terme. Ich war doch sehr erleichtert. Jetzt ging es noch am Campingplatz vorbei und dann Richtung Hotel. Das Tempo war natürlich im Keller und ich war froh den letzten noch fehlenden Kilometer auf gewohnten Wegen zu absolvieren. Alles in allem trotzdem eine spannende Runde. Morgen geht es morgens auf einen neuen Pfad. Und dann wohl mal 20km am Stück. Ich werde berichten.
    Stdiut

  • Wie war denn der Sonntag

    Sonntag ging es relativ früh raus aus den Federn. Es gab ein frühes Frühstück und einige von uns hatten ja noch eine längere Fahrt vor sich. Ich ging noch meine Rechnung begleichen und machte mich als einer der Letzten auf den Weg heim. Begleitet von meiner besseren Hälfte und Monika und Christian, also das ehemalige Lauftrio und noch vorhandene Laufduo.
    Daheim angekommen machte ich erst einmal ein Nickerchen und erst später ging es auf die Laufrunde. Für den Sonntag waren aber nur 10km angesetzt. Es war entlang der Isar ziemlich nass, aber während der Zeit, in der ich unterwegs war, regnete es nicht. Es lief gut und ich war eigentlich relativ flott unterwegs, trotz der 30km vom Vortag. Und als Abschluss der Woche war es auch richtig schön zu wissen, dass in spätestens einer Stunde der Lauf vorbei ist. Die Wochenkilometer waren somit 74 für diese Woche und ein schönes Pensum war erfüllt.
    Stdiut

  • Outback laufen

    Nach der langen Partynacht geht es zum späten Frühstück und erst danach auf die Laufrunde. Meine Gäste sind mit einem Kurs über Kräuter beschäftigt "Kräuter oder Unkräuter" oder beschäftigen sich selbst. Es regnet die ganze Zeit, also bleibt nur die Hoffnung auf Besserung und entsprechende Kleidung. Um 13 Uhr mache ich mich auf den Weg. Zuerst von Ilzham Richtung rechts weg vom Hof. An der Kreuzung entdecke ich froh gestimmt ein Zeichen für Fahrradweg, aber der endet schon nach 400m blind. Also zurück und die andere Richtung. Hier geht es durch ein paar Häuser, dann ein Wegweiser Richtung Pestkapelle oder Pittenham. Da Pittenham etwas weiter klingt, nehme ich die Abbiegung und laufe durch Wald und Matsch und dann wieder Strasse dorthin. Halte mich dabei immer ganz links. In Pittenham gibt es ein Fahrradweg Zeichen "21" Alz-Inn Radweg. Frohgemut laufe ich darauf zu und dann entlang des Weges. Es stellt sich raus, es ist eine enge Strasse, also eigentlich kein echter Radweg, aber angesichts des Wetters und weil eh nicht viele Fahrzeuge unterwegs sind, ist das okay. ich komme schliesslich in Seeon an und umlaufe einmal den gesamten See. Erst entlang des Klosters, dann in ein Wohngebiet und komme schliesslich wieder an der "21" an, die ind dieser Richtung aber "23" heisst. Witzig. Auf dem Weg zurück nach Pittenham gönne ich mir ein Gel. Dann nehme ich die Verfolgung von zwei Reitern mit Pferd auf, die ich tatsächlich überholen kann. Sind wohl keine Rennpferde. Dann mache ich noch ein Bild von einem Boot mitten auf einer Hangwiese. Weit und breit kein Wasser in Sicht, witzig. Der Regen prasselt jetzt noch schlimmer, aber das ist eh schon wurscht. In Oberbrunn entdecke ich dieses Projekt, ich habe es noch nicht näher beschaut, aber möchte es dennoch erwähnen, denn auch dazu gehört Mut. http://www.neue-weltordnung.net/ Da wandert jemand blind vom Chiemgau nach Brüssel, um etwas zu bewegen. Ich bewege mich weiter bis Pittenham und von dort dann doch den anderen Weg in Richtung Pestkapelle. War einfach neugierig, was das genau ist. Es geht ziemlich steil hinauf in den Wald und dann ein ganzes Stück nur durch Waldgebiet. Die Kapelle erweist sich als Minihäuschen, in der aber immerhin Kerzen brennen. Von hier weg führt noch ein Weg zur Pestgrotte, aber da ich nicht unbedingt viel mehr als 30km machen will und die Gegend nicht kennne, verzichte ich lieber auf den Umweg von 1,5km. Kurz nach der Kapelle geht es wieder steil hoch und ich gehe sogar mal ein Stück bergauf, zu anstrengend. Dann laufe ich durch Obing und Irlham nach Ilzham, wo mir dann doch ein paar Kilometer fehlen. Also wieder bergauf, vorbei am Ampfer stechenden Bauern Thomas vom Seiml Hof, unserem Gastgeber, und an der Kreuzung gewendet und zurück. Ein Lauf durch Regen und etwas hügeliger als in München war dann nach 3:01 Stunden und 30,2 Kilometern beendet. Docrunner Wetter aber nicht zwingend meins. Aber der Lauf hat Spass gemacht.
    Stdiut

  • Brückentag

    Heute Freitag, Brückentag, früh aufstehen angesagt, denn ab 15 Uhr muss ich in Ilzham auf dem Bauernhof sein, zur Feier des 50. Aber trotzdem muss ein Lauf her. Also um 09:30 Uhr in die Laufklamotten und auf geht es. Das Wetter ist heute wieder schwül und drückend, schlimmer als gestern. Es hat über Nacht mächtig geregnet und gedonnert. Die Wege an der Isar sind aber einigermassen trocken. Es sind einige Läufer unterwegs, da habe wohl nicht nur ich frei genommen. Die Strecke habe ich relativ einfach gehalten, einmal Richtung Grosshesseloher und zurück und genau 10 Kilometer. Zeit 59 Minuten fast exakt. Durchgeschwitzt wie ein Affe, Norm erfüllt. Sachen packen und auf nach Ilzham.
    Stdiut

  • Heute mal was ganz anderes

    Heute hatte Bernd vom Team Hanka zu seinem Geburtstag eingeladen, welchen er laufend bei einem 6 Stunden Lauf im Rahmen des 24 Stunden Laufes in München verbrachte. Da ich kein Frühaufsteher bin, machte ich mich nach 13 Uhr auf den Weg und machte heute mal einen Lauf mitten durch die Stadt. Denn zum Olympiapark geht es nirgendwo nur grün. Ergo war ich nach zwei Kilometern am Arbeitsamt, nach weniger als vier Kilometern am Hauptbahnhof und musste dann durch den gruseligen Tunnel Richtung Stiglmaierplatz und dann die Dachauer Strasse immer geradeaus, vorbei am Goethe Institut und schon bog ich ein und fand an der Strecke Eva und Bernd beim plauschen. Ich gratulierte Bernd und lief gleich mal zwei Runden auf der Strecke mit, die mitten durch die BMW World führt. Hat niemanden wirklich gestört und ich habe mich auch nirgendwo bedient, denn ich hatte meine Wasserblase mit. Es gab bei Bernd echtes Bier und wir stiessen mit einem Hopfengold Schnaps an, wow das Zeug hatte 56%. Bier habe ich aber nicht getrunken. Dann ratschte ich noch mit Eva, anschliessend besuchte ich die Ruscher Truppen und freute mich besonders über das Wiedersehen mit Ulrike und Heinz, die ich schon ewig nicht gesehen hatte. Dann machte ich mich auf den Rückweg. Wieder mitten durch das schwüle Wetter und wieder mitten durch die Stadt. Das Wetter war wirklich drückend. Der Schnaps war auch nicht soo gut bei der Hitze. Aber ich bin gut zu Hause angekommen und hatte 24 Kilometer gemacht, so insgesamt.
    Stdiut

  • Sauna Lauf

    Nein Gott sei Dank hat noch niemand einen Marathon in der Sauna erfunden. Aber ich kam mir gestern so vor. Ich schaute vormittags aus dem Fenster und es goss in Strömen. Also warf ich mir über die kurzen Klamotten meinen Regenumhang. Ich verwende ihn selten, aber es war ja viel Regen angesagt und ich hatte 30km geplant. Und es kam, wie es kommen musste, es hat 3 Stunden lang Null geregnet. Und ich kam mir unter dem Umhang vor, wie in der Dampfsauna. Immer wenn ich stehen blieb, tropfte mir das Wasser die Beine herunter. Ausziehen wollte ich ihn aber auch nicht, denn wenn es plötzlich geregnet hätte, wäre ich ja auch ratz fatz nass gewesen. Ausserdem sah ich nach einer Weile eben auch schon sehr feucht aus und das war mir peinlich. Die Strecke führte mich heute nördlich, denn es wollte noch jmd mitlaufen, der aber dann nicht kam. Ich lief bis zum Müllerschen Volksbad, dann rüber zum Englischen Garten, vorbei am Chinesischen Turm und hin zum Seehaus, wo meine Verabredung nicht auftauchte. Dann weiter zum Biergarten Aumeister und noch weiter zu den Isarauen. Dann lief ich direkt zur Isar und entlang dieser zurück. Rüber über die St. Emmeram Brücke und bis nach Hause. Ich war froh, als ich die Regenpelle abwerfen konnte. Grausam. 30km in 3 Stunden, fast so tropisch wie in Thailand zu laufen.
    Am Abend war ich dann noch mit Lauffreundin Eva im Kino: "I want to run" der Dokufilm über den Transeuropa Lauf. Man sah einige bekannte Gesichter im Film. Es waren wohl auch Etappenläufer erlaubt. Interessant zu sehen, wie sich andere quälen. Aber nix für mich. Baltic Run hat mir gereicht. Aber witzig, wie oft man das Wort Shin Splint wieder gehört hat.
    Stdiut

  • Einlauf Video Rennsteiglauf

    Das ist der Einlauf des Supermarathon beim 40. Rennsteiglauf. Mein persönliches Video. Na wer erkennt mich? Zwei Hinweise: 1. Die Supermarathon Spur ist links (rechts Halbmarathon) und 2. Ich bin im kleinen schwarzen :-)

    Aus Video-Persönlich

    Stdiut

  • Doppelt Sport

    Samstag ist der Tag des Laufduos. Wir trafen uns um 10:00 an unserem Stammplatz und liefen bei warmen Temperaturen und schwüler Luft entlang der Isar, Richtung Tierpark. Es hingen zwar dunkle Wolken am Himmel, aber es regnete nicht ein einziges Mal. An der Isar war ein buntes Gewimmel. Ich glaube, ich habe noch nie so viele Läufer auf einmal gesehen, jedenfalls nicht ohne Wettkampf. Auf dem Rückweg sprintete ein Läufer in grünem Shirt an uns vorbei, von oben bis unten mit Matsch bespritzt. Er hatte sichtlich Spass an seinem Training. Als er uns wieder entgegen kam, lächelte er uns sogar unrasiert aber fröhlich an. Relativ selten wenn man an der Isar läuft. Das hat mich jedenfalls so angesteckt, dass ich mein Training auch noch umstellen sollte. Erst einmal trabten wir aber zu Ende und Monika war heute froh, als die 6km zu Ende waren. Das feuchte schwüle Wetter ist wohl eher nix für sie. Wir gingen dann über die Brücke und trabten noch einmal 300 Meter das "Endstück" zum ausrollen. Glückwunsch Moni, durchgehalten! Liegt wohl am Trainer :DD Dann lief ich wieder los Richtung Norden und dann auf die andere Seite der Isar durch den Hof des Deutschen Museums. Angesteckt von dem Läufer in grün beschloss ich, meine Sprintform zu testen und lief 3x 500m. Das ging gar nicht so schlecht. 2:17 min / 2:08 min und 2:06 min für die 500m Intervalle. Mal sehen was das bringt. Am Nachmittag waren wir noch zur Geburtstagsfeier meiner Schwiema, immerhin ist sie 80 geworden, da habe ich noch 30 Jahre hin. Diesmal bin ich aber nicht mit dem Auto gefahren, sondern habe mir das Rad geschnappt. Somit kamen zu den 14 Laufkilometern noch 13 Fahrradkilometer hinzu. Und ich musste am 60ger Berg nicht absteigen, obwohl die Schenkel ganz schön brannten.
    Stdiut

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