Das könnte das Motto meines heutigen Laufes gewesen sein. Getarnt mit Mütze und Sonnenbrille und statt Trinkrucksack nur Flasche wollte ich heute 20km meistern. Zuerst ging es über Auermühlbach und Candidplatz dann nordwärts bis zum Kabelsteg. Wobei ich mich schon wieder über manche Leute hätte aufregen können, die den gesamten Weg für sich gepachtet hatten, so dass ich von einem wedelnden Hundeschwanz erwischt wurde, als ich durch die Lücke lief. Da ich dieses Tier persönlich nicht kenne, sehr unangenehm. Na ja, Stadtmäuse eben. Oder doch eher Landmäuse (grübel). Jedenfalls nach der Wende gab es keine unangenehmen Begegnungen mehr und so lief ich dann ab der Brudermühl (km 9) weiter Richtung Süden. Da es im Süden zappenduster aussah und im Norden eher nicht, war es hier merklich leerer. Wahrscheinlich hat es rund um den Starnberger See ordentlich geschüttet. In München war nur bedrohlich Kulisse, aber es blieb trocken. An der Grosshesseloher Brücke machte ich dann die Kehre und war nach 01:53 Stunden wieder sanft zu Hause gelandet. Komischerweise lief es heute wieder viel besser. Aber so ist das nun mal im Läuferleben.
Stdiut