Sonntag, ein üppiges Frühstück ist verspeist und 2 Stunden lang verdaut und dann geht es los auf die Laufrunde. Natürlich nicht ohne Sitzung auf dem Klo. Komisch, dass man einfach besser läuft, wenn man das Geschäft erledigt hat. Gerade vor einem Marathon oder längeren Lauf sehr wichtig. Nicht umsonst gibt es vor einem Wettkampf immer lange Schlangen vor den Klos. Das geht wohl allen Läufern gleich. Zurück zum Lauf. Heute bin ich mit Wasserflasche gestartet, war ja doch ziemlich warm geworden. Ausserdem wieder mit dem Shirt vom Samstag, roch zwar nicht mehr frisch, aber so schön orange, das Finisher Shirt vom Supermarathon. Gut nach diesem Lauf muss es dann sicher in die Wäsche, sonst möffts. Runter vors Haus mit Sonnenbrille und Garmin gestartet und los ging es Richtung Flaucher. Hatte mir heute genau 20km vorgenommen, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Isar war heute voll. Nach der Enttäuschung beim Fussballspiel war aber die Atmosphäre entspannt und ruhig. Sonst hätten sicher ein paar Leute den ganzen Tag und die ganze Nacht gefeiert. Ich lief in Richtung Pullach und drehte dann bei knapp 9km. Ich wollte heute auf keinen Fall zuviel machen und lieber noch zu Hause die Runde voll laufen. So kam es denn auch. Bei der Brudermühlbrücke fehlten mir noch 3km, also einfach weiter Richtung Norden und dann zurück. Das Laufen fiel heute gar nicht so schwer, wie ich dachte. Immerhin steckten ja noch die 72,7km von letzter Woche in den Beinen. Ich habe doch tatsächlich die ersten 10km in 55:05 absloviert und die zweite Hälfte in 55:47. Ergibt dann gesamt 20km in 01:50:56h, da hätte ich doch einen Halbmarathon glatt noch unter 2 Stunden geschafft. Mit diesem Ergebnis zufrieden kam ich verschwitzt und komplett salzig zu Hause an. Aber wozu gibt es Badewannen. Zuerst habe ich allerdings mal kaltes Wasser eingelassen und die Füsse darin gekühlt. Das tut immer ganz schön weh im Hirn. Aber es soll ja helfen. :D Erst später gab es ein Entspannungsbad. Und das tat auch gut.
Stdiut