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Archiv der Einträge: Mai, 2012
  • Auf und ab

    Das könnte das Motto meines heutigen Laufes gewesen sein. Getarnt mit Mütze und Sonnenbrille und statt Trinkrucksack nur Flasche wollte ich heute 20km meistern. Zuerst ging es über Auermühlbach und Candidplatz dann nordwärts bis zum Kabelsteg. Wobei ich mich schon wieder über manche Leute hätte aufregen können, die den gesamten Weg für sich gepachtet hatten, so dass ich von einem wedelnden Hundeschwanz erwischt wurde, als ich durch die Lücke lief. Da ich dieses Tier persönlich nicht kenne, sehr unangenehm. Na ja, Stadtmäuse eben. Oder doch eher Landmäuse (grübel). Jedenfalls nach der Wende gab es keine unangenehmen Begegnungen mehr und so lief ich dann ab der Brudermühl (km 9) weiter Richtung Süden. Da es im Süden zappenduster aussah und im Norden eher nicht, war es hier merklich leerer. Wahrscheinlich hat es rund um den Starnberger See ordentlich geschüttet. In München war nur bedrohlich Kulisse, aber es blieb trocken. An der Grosshesseloher Brücke machte ich dann die Kehre und war nach 01:53 Stunden wieder sanft zu Hause gelandet. Komischerweise lief es heute wieder viel besser. Aber so ist das nun mal im Läuferleben.
    Stdiut

  • Isar Floss von der Grünwalder Brücke

    Hier mal ein Isar Floss aus der Perspektive von der Grünwalder Brücke
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  • Wenn 30 dann 30

    Heute im Alter von 50 Jahren und einem Tag hatte ich mir 30km vorgenommen. Da der Abend gestern doch noch spät wurde, weil Mrs Walnuss Schnaps mit einer Pulle Champagner vorbei kam und wir noch ewig geredet haben, bis so um 03:00, fiel das Aufstehen entsprechend schwer. Trotzdem war ich um 13:40 Uhr nach einem leichten Frühstück unterwegs. Das Wetter heute schön, sonnig aber nicht zu warm. Ich startete in Richtung Norden und dann über die Corneliusbrücke auf die andere Isar Seite und der gewohnt Trab entlang des Flauchers Richtung Pullach, von dort nach Grünwald und zurück. Ich merkte schon unterwegs, dass es keine 30km bis vor die Haustür werden würden. Und schon meldete sich der innere Schweinehund mit: "Ach 27 Kilometer reichen doch auch. Warum denn soviel du Trottel." Da das Laufen heute etwas schwerer fiel als sonst, war es ziemlich auf der Kippe und ich hätte tatsächlich nach 27km gestoppt. Aber als ich über den Candidplatz lief und dann die kleine Brücke über den Auer Mühlbach überquerte, zwang ich mich einfach nach rechts abzubiegen und auf den Hochweg zu laufen. Ich belohnte mich dann selbst damit, den Hügel nicht hoch zu laufen, sondern zu gehen. Dann nach 28,7km wendete ich zurück in Richtung 60ger Stadion, wo erst vor ein paar Tagen eine Fliegerbombe entschärft worden war, die jahrelang unter den Spielern und Fans gelegen hatte. Au Backe. Und ich habe auch mal da oben gewohnt. Ging aber alles gut. Unterhalb des Autotunnels mittlerer Ring hatte ich dann die 30km voll. Mann war ich froh. Gesamt 30,33km in 03:08:51h. Gut ich war schon mal schneller, aber wen interessiert das?
    Stdiut

  • Laufen über 50

    Tja seit heute bin ich 50 und habe den Tag dann mal gleich um 09:45 Uhr mit einem Lauf angefangen. Etwas Müde von gestern, aber pünktlich an der Brücke, um mit dem dynamischen Duo Monika und mir zu starten. Habe eine Minikerze und ein Stück Konfekt von ihr bekommen. Dafür sind war dann auch gleich ab unserer Baumlinie losgelaufen und Monika hat zum ersten Mal in diesem Jahr 6km durchlaufend bezwungen. Danach gingen wir über die Brücke und liefen noch ein Stück bis zur Klenzestrasse, wo wir uns verabschiedeten. Den Teil kann man fast rollen, da es so schön bergab geht. Ich lief dann noch nach Hause und hatte 11,42km geschafft. Übrigens mit dem heute wieder normal arbeitenden Garmin. Somit habe ich für Mai 201 Kilometer in der Statistik.Zu Hause habe ich das Konfekt dann erst einmal in den Kühlschrank gelegt, denn ich hatte es in der Tasche meiner Tight und es ist sicher etwas matschig geworden. Somit habe ich schon mal 11,42 Kilometer im zarten Alter von über 50 absolviert. Mal sehen, wieviel noch dazu kommen.
    Stdiut

  • Bilder vom 40. Rennsteiglauf

    Hier noch ein paar Impressionen vom 40. Rennsteiglauf inklusive einiger verschwitzter Fotos von mir.

    Laufbilder
  • Gleiche Zeit anderer Tag

    Auch am Donnerstag ging es spät los. Die Luft heute war allerdings sehr schwül, besonders als ich mit der S-Bahn heim gependelt bin. Ich ging wieder runter zum Laufen, heute bereits darauf vorbereitet, lange zu warten. Eh Voila, es hat wieder 15 Minuten gedauert, ehe Mister Garmin sich entschlossen hatte meine Lauftrecke aufzuzeichnen. Start heute in Richtung Auer Mühlbach, dann Richtung Isar, über die Brücke und hinter bis zu dem grossen Parkplatz und entlang des Wassergrabens, wo ich mich an die Zeiten erinnerte, als ich mich noch mit Klaus Ruscher und vielen Läufern auf den Marathon vorbereitete. Lange her. Heute lief ich weiter bis zu der Brücke dort am Golfplatz und dann zurück Richtung Tierpark und Richtung zu Hause. Es wurde schon wieder ziemlich duster, aber das lag evtl. auch an der Uhrzeit 21:30. Ausserdem hatte ich meine Laufbrille mit verdunkelten Gläsern auf, also die Mittelstufe. Ich habe nämlich Ungeziefer in den Augen dick. Egal wie das um die Uhrzeit aussieht, es schützt. Zeittechnisch war ich in etwa auf dem gleichen Level, wie am Vortag, obwohl ich mich heute gezwungen hatte, auf die Atmung zu achten und ruhiger zu atmen. Also schon wieder 10,25km in 54 Minuten. Was solls, hauptsache es geht mir gut dabei. Zu Hause angekommen habe ich erst einmal die Uhr an Sporttracks übertragen und dann mal ein Update gemacht. Hat fast eine Stunde gedauert. Mal sehen, wie lange am Samstag der Garmin Login braucht.
    Stdiut

  • Drohende Wolken

    Diese Woche war an rauskommen aus der Firma zu pünktlichen Zeiten nicht zu denken. Demzufolge ginges am Mittwoch erst ziemlich spät los. Als ich runter ging, näherten sich dunkle Wolken aus Richtung Osten. Ich hatte zwar nicht unbedingt Lust nass zu werden, aber laufen wollte ich unbedingt. Leider hat der Garmin aber ewig gebraucht. So stand ich denn fluchend da, 14 Minuten hat es gedauert, während die schwarzen Wolken immer näher kamen und der Wind immer heftiger wurde. gerade als ich schon ohne Garmin starten wollte, flupp war es gestartet. Also lief ich wohl etwas hektischer los, als sonst. In Richtung Isar wurde es aber schon wieder heller und ich lief auch in Richtung heller Himmel, was mich heute auf die Nordrunde brachte. Es waren trotz dieser Umstände viele Läufer unterwegs, vielleicht auch gerade deswegen, denn es war kühler geworden. Es lief sich jedenfalls gut und somit war ich gut unterwegs. Fast wurde ich, bei der Cornelius Brücke glaube ich, jedenfalls da wo das Schachbrett steht, fast von einem Radler umgekarrt. Dort kreuzen sich einmal Fuss- und Radweg. Statt einfach so zu lenken, dass er hinter mir weiter kann, wollte er mir unbedingt den Weg abschneiden und musste dann ziemlich bremsen. Ich glaube ihm hätte es mehr weh getan, als mir. Danach ging es aber normal weiter, immer noch trocken ausser Schweiss und Angstschweiss. Am Kabelsteg lief ich auf die andere Seite der Isar und dann beim Deutschen Museum wieder auf meine Seite. Erst ab der Brudermühlbrüce fielen ein paar Tropfen und in Untergiesing regnete es. Aber da war ich eh fix zu Hause. Gesamt so etwa 10,25km in etwa 54 Minuten. Nass, glücklich und zufrieden, so kam ich zu Hause an.
    Stdiut

  • Auch nicht schlecht

    Sonntag, ein üppiges Frühstück ist verspeist und 2 Stunden lang verdaut und dann geht es los auf die Laufrunde. Natürlich nicht ohne Sitzung auf dem Klo. Komisch, dass man einfach besser läuft, wenn man das Geschäft erledigt hat. Gerade vor einem Marathon oder längeren Lauf sehr wichtig. Nicht umsonst gibt es vor einem Wettkampf immer lange Schlangen vor den Klos. Das geht wohl allen Läufern gleich. Zurück zum Lauf. Heute bin ich mit Wasserflasche gestartet, war ja doch ziemlich warm geworden. Ausserdem wieder mit dem Shirt vom Samstag, roch zwar nicht mehr frisch, aber so schön orange, das Finisher Shirt vom Supermarathon. Gut nach diesem Lauf muss es dann sicher in die Wäsche, sonst möffts. Runter vors Haus mit Sonnenbrille und Garmin gestartet und los ging es Richtung Flaucher. Hatte mir heute genau 20km vorgenommen, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Isar war heute voll. Nach der Enttäuschung beim Fussballspiel war aber die Atmosphäre entspannt und ruhig. Sonst hätten sicher ein paar Leute den ganzen Tag und die ganze Nacht gefeiert. Ich lief in Richtung Pullach und drehte dann bei knapp 9km. Ich wollte heute auf keinen Fall zuviel machen und lieber noch zu Hause die Runde voll laufen. So kam es denn auch. Bei der Brudermühlbrücke fehlten mir noch 3km, also einfach weiter Richtung Norden und dann zurück. Das Laufen fiel heute gar nicht so schwer, wie ich dachte. Immerhin steckten ja noch die 72,7km von letzter Woche in den Beinen. Ich habe doch tatsächlich die ersten 10km in 55:05 absloviert und die zweite Hälfte in 55:47. Ergibt dann gesamt 20km in 01:50:56h, da hätte ich doch einen Halbmarathon glatt noch unter 2 Stunden geschafft. Mit diesem Ergebnis zufrieden kam ich verschwitzt und komplett salzig zu Hause an. Aber wozu gibt es Badewannen. Zuerst habe ich allerdings mal kaltes Wasser eingelassen und die Füsse darin gekühlt. Das tut immer ganz schön weh im Hirn. Aber es soll ja helfen. :D Erst später gab es ein Entspannungsbad. Und das tat auch gut.
    Stdiut

  • Trainingsauftakt nach Supermarathon

    Also wenn man den 5km Lauf am Sonntag nicht mitzählt, war heute der Trainingsauftakt nach dem Supermarathon. Dazu begaben sich Monika und ich, also das dynamische Duo des Laufens zur Isar und starteten. Wir näherten uns aus unterschiedlichen Richtungen und ich war a bisserl zu früh. Also starrte ich wie gebannt zum Baldeplatz, ob meine Laufschülerin schon um die Ecke biegt und wäre dann fast auf der Brücke mit ihr zusammen geprallt, denn sie war auch zu früh und kam mir schon entgegen. Wir starteten an unseren Bäumen, unserer Startformation sozusagen. Sie war letzten Samstag in Berlin beim DFB Pokal und ich beim Supermarathon, ratet wer nicht gelaufen ist. Also wurde das Pensum nicht erhöht und 5,4km durchgehend geplant. Das Wetter war herrlich, allerdings tropfte uns beiden der Schweiss herunter, obwohl der Wind relativ kühlend wirkte. Die Wende war kurz vor dem Tierpark und zurück ging es. Selbst hier an der Isar, merkte man, dass heute kein normaler Tag ist. Weil heute in München Chelsea gegen die Bayern spielt, ist die Stadt ganz aus dem Häuschen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich mache mir sehr wenig aus Fussball. Ich werde wohl auch die Innenstadt meiden, denn überall wird es Public Viewing geben und sogar das Nachtflugverbot wurde aufgehoben. Wohl um die englischen Fans möglichst hurtig wieder los zu werden. Zurück zum Lauf. Monika ging es heute gut und wir kamen nach genau 5,4 durchlaufenen Kilometern wieder an den Bäumen an. Dann marschierten wir über die Brücke und liefen noch ein kurzes Stück gemeinsam bis zur Klenzestrasse. Von hier lief ich allein weiter. Einfach durch den "Untergang" bis zur nächsten Brücke und dort zurück bis zur Brudermühl und nach Hause. Es waren dann wieder knapp über 11km insgesamt. Beim Loslaufen am Morgen hat es schon hier und da gezwickt, besonders das linke Knie. Aber nach der Laufrunde ging es mir sehr gut. Guter Auftakt zum Training. Ab jetzt heisst es Kilometer fressen, bis zum Mecomeo Triple Marathon.
    Stdiut

  • Im Ziel - Rennsteiglauf 2012

    Beim Zieleinlauf zum Rennsteiglauf habe ich noch versucht, die Hand mit vier Fingern hoch zu halten, aber leider sieht man davon gar nix auf den Bildern. Gescheitert der Versuch zu zeigen es war der Vierte für mich :D . Gleich nach dem Einlauf, mit der Medaille um den Bauch, ging ich zur Gepäckwiese und rief zu Hause an, um meine Zielankunft zu melden. Ich nahm meine gelbe Tüte und ging zur Bierausgabe für Läufer und kippte das Köstritzer ziemlich schnell weg, das für uns ausgegeben wurde. Ist wohl auch gleich verdampft, denn geschwitzt hatte ich wieder ordentlich. Von dort ging ich gleich zur Ausgabe der Finisher shirts. Dies Jahr prangten sie in einem besonders grellen Orange, mit einem netten Aufdruck zum 40. Lauf auf dem Rücken. Von da ging es zum Duschzelt. Es war nicht zu voll und ich konnte heute die nette kleine Matte ausprobieren, die ich beim Eco Trail de Paris als Geschenk bekommen hatte. Da hat man immer trockene Füsse auf dieser kleinen Unterlage, witzige Idee. Das Wasser war wie immer noch schön warm und so konnte man das Salz gut von der Haut waschen. Dann bekleidet mit Finisher Shirt und Medaille ging ich in Richtung Festzelt in Schmiedefeld und gönnte mir eine Thüringer Rostbratwurst. Das muss sein, wenn man schon einmal da ist. Hier hörte ich dann, dass einige Läufer ihre Suppenausgabe suchten und nicht fanden. Sie wurden aus dem Zelt herausgeschickt und fanden sie auch nicht draussen. Ich habe sie dann hinter dem Zelt entdeckt, aber erst als ich schon auf dem Weg zum Bus war. Ich steh nicht so auf Suppen, darum hatte ich nicht danach gesucht. Muss man im nächsten Jahr evtl. besser ausschildern. Früher gab es die Suppe immer im Zelt. Ansonsten war es aber wieder rundum super organisiert. Ich habe ja immer noch den Verdacht, dass die Thüringer ein Geheim Rezept für gute Laune haben oder heimlich Pillen an die Helfer verteilt haben. Es ist immer schön zu sehen, wie eine ganze Region an diesem Lauf Anteil nimmt. Ich schlenderte jedenfalls zu meinem Bus, freute mich über die Zielzeit und wer weiß wann ich dann mal wieder beim Supermarathon starte. Sag niemal nie. ;)
    Stdiut

  • Der 40. Rennsteiglauf - Teil II

    Kurz vor dem Inselsberg huschte Bernd vom Team Hanka an mir vorbei, heute wieder ganz in Rosa mit adretter Kopfbedeckung. Ich habe ihn aber scheinbar irgendwo überholt, wahrscheinlich als er im Wald sass, denn übersehen konnte man ihn nicht. Auf dem Inselsberg angekommen, hat man den gröbsten Anstieg eigentlich geschafft. Natürlich geht es dann immer noch rauf und runter, aber keine so grosse Höhendifferenz mehr. Ich lief wie immer meinen eigenen Stiefel und bewunderte Läufer die paarweise unterwegs waren. Das könnte ich ehrlich gesagt nicht. Laufen ist für mich die pure Entspannung, da will ich nix hören. Um mich herum gab es sogar eine Truppe die zu dritt lief. Lustig war zu sehen, dass einem von ihnen ständig der Schweiss aus der Mütze lief. Körperlich ging es eigentlich ganz gut. Die drei steilen Anstiege ging es halt ganz langsam rauf, aber beim Rennsteiglauf kann man weite Strecken laufen, nicht wie beim Trail de Paris, wo es eigentlich ein ständiges auf und ab war. Mein Trinkrucksack war gut gefüllt und gluckerte vor sich hin. Er leistete mir gute Dienste, wenn mein Mund mal trocken war oder ich zwischen den Versorgungspunkten mal einen Schluck Wasser brauchte. An der Strecke standen besonders an den Versorgungspunkten immer mal Begleiter von Läufern, die ihre Verwandten, Bekannten oder Freunde anfeuerten. Ein Paar ist mir besonders im Gedächtnis geblieben, denn sie feuerten auch mich an, scheinbar war ich immer dicht vor Ihrem eigentlichen Lauffreund. Aber auf alle Fälle sehr nett. Dieses Jahr hatten wie gesagt besonders viele Läufer gemeldet. Was ich so gehört hatte, 2590 für den Supermarathon. In den Ergebnissen stehen jedenfalls 2499 Finisher. Aber die genauen Zahlen kann man ja dem Wettkampfprotokoll entnehmen. Für uns Läufer zählt eh mehr die Atmosphäre des Laufes. Der Lauf ist schon kein einfacher, zu den Höhenmetern kommt noch die Beschaffenheit der Strecke. Es gibt Abschnitte mit Waldboden, also Wurzeln und Moos, dann mal Abschnitte mit Sandwegen, abwechselnd mit weichen Wegen mit grossen Pfützen. Dann wieder ist es ein steiniger Weg, was besonders in den bergab Phasen dazu führt, das man hier kein Gas geben kann, sondern sehr genau aufpassen muss, wo man hintritt. Eben ein echter Naturlauf. Ich kann mich noch an den Rennsteigetappenlauf an eine Stelle erinnern, wo es an einem Zaun rechts geht und ich dort in eine Riesenpfütze getreten war. Auch an diesem Tag war es durch die verregnete Nacht an dieser Stelle wieder besonders nass. Platsch Platsch. Während des Laufes ging es mir so durch den Kopf, das ich eigentlich oft genug hier gestartet bin und in den nächsten Jahren mal was anderes machen werde. Eigentlich ein blöder Gedanke, denn ich mache ja oft genug etwas anderes. Jedenfalls durch den Gedanken (wahrscheinlich) das letzte Mal hier zu laufen, wich jegliche Anspannung von mir und ich genoss jeden Baum, jede Wiese und jeden Meter des Laufes. Sogar diese enge Kurve, die man einmal nehmen muss, wo ich jedesmal denke, wenn ich jetzt nicht bremsen kann, haut es mich in das Tal runter. Ich konnte mein Tempo noch einmal etwas steigern. Hier mal die 10 Kilometer Splits: 01:12:11 / 01:09:41 / 01:13:02 /01:09:34 / 01:14:19 / 01:12:18 / 01:04:02 / und dann noch 16 Minuten für den Rest. Die Endzeit betrug: 08:53:21h. Somit meine zweitschnellste Zeit hier, denn ich war schon einmal 17 Sekunden schneller. Im Ziel war ich denn auch schon wieder stolz und liess mir die grüne Finisher Medaille um den Hals hängen. Das vierte Mal den Rennsteiglauf geschafft.
    Stdiut

  • Der 40. Rennsteiglauf

    Morgens konnte ich fast ausschlafen. Da ich eh um 23:00 Uhr weggedöst war und erst um 05:00 aufstehen musste, durch grosse Nähe zum Start, hatte ich meine gewohnten 6 Stunden Schlaf in der Nacht vor dem Lauf. Luxus pur. Es folgten die üblichen rituellen Handlungen. Gewisse Stellen einfetten, Hornhautsalbe an die Stellen schmieren, die leicht Blasen kriegen, lustlos ein Rosinenbrötchen mampfen. So früh am Morgen essen ist echt nicht meins. Ab und an warf ich einen Blick aus dem Fenster, wo es ständig wuselte. Läufer packten Sachen in Autos, holten welche raus, liefen hin, liefen her. Von oben sah es aus, wie ein riesiges Bienennest, wo gerade eine Arbeiterbiene eingetroffen war und grosse Mengen Blütenstaub angekündigt hätte. Aber wer wäre dann die Königin? Egal. Ich ging dann entspannt 05:45 runter von meinem Zimmer auf den Markt und suchte das Postauto, welches mein Gepäck transportieren würde, also die Tüte. Nur dumm wenn man nach einem weissen Schild sucht und das Schild ist rot. Aber der Mann auf dem Laster winkte mich schon von weitem zu sich, als er meine Startnummer auf der Tüte erkannt hatte. und wieder ein fröhlicher Mensch. Fast schon unheimlich, so viel gute Laune (Stichwort Tüte ???) Da ich nur kurz da war, hatte ich keine Gelegenheit Bekannte zu entdecken. Es wurde das Rennsteig Lied gespielt, dann kam wieder der Hubschrauber und kreiste über uns, der jüngste Teilnehmer wurde begrüsst und bumms fiel der Startschuss. Es ging durch die Fussgängerzone los und dann durch das Stadttor und schon ging es bergauf in Richtung Rennsteig. Es waren mehr Läufer gemeldet als sonst, somit rechnete ich mit einem dichten Gedränge. Am Anfang war das auch so, erst bei Kilometer 8 ergoss sich der Läuferstrom auf den echten Rennsteig, zu erkennen an den weissen Zeichen "R". Ab hier ging es auch mit genügend Platz weiter. Das Wetter war wolkig, es hatte aber in der Nacht aufgehört zu regnen und das sollte auch bis zum Schluss so bleiben. Nur in Eisenach war es noch so warm und schwül, dass ich meine dünne Jacke ausgezogen hatte. Das war ein Fehler. Je höher wir kamen, desto kälter wurde es auch. Als ich bei Kilometer 20 etwa mein Gel aufreissen wollte, waren meine Hände so klamm und kalt, dass ich es fast nicht geschafft hätte. Mit Entsetzen dachte ich an Unterkühlung und andere böse Geschichten. Also Jacke wieder an, den rechten Ärmel über die Hand und den Buffy über die linke Hand gestülpt. Sah zwar ein wenig merkwürdig aus, aber es war schön warm. Ich hatte ja keine Handschuhe mit, im Mai. Ich kenne zwar den Rennsteig noch schneebedeckt vom Rennsteig Etappenlauf, aber das war April, mit Schneegestöber auf dem Inselsberg, Brrrr. Ab da hatte ich jedenfalls warme Hände. Den berühmten Haferschleim gab es dies Jahr schon sehr früh bei der Versorgung. Dies Jahr hatte ich folgende Geschmäcker: Orange, Himbeere, Blaubeere, Vanille, Natur oder so ähnlich. Keine Garantie für die richtige Reihenfolge, aber geschmeckt hat es wieder lecker. Und es gab Vita Cola, auch so ein Traditionsgetränk. Es gab Fettbemmen, Brot, Obst eben alles was das Läuferherz wollte und noch etwas mehr. Ich vertrage festes Essen ja nicht so gut bei Läufen. Aber mindestens ein Läufer vetrug es scheinbar auch nicht und scherte in den Wald aus, um sich zu übergeben.
    Stdiut

  • Auf die Reise mit kleinem Gepäck - Der Rennsteiglauf

    Habe tatsächlich nur einen Rucksack gepackt und zusätzlich den Trinkrucksack mit Laufutensilien bestückt und los ging es am Freitag Richtung Eisenach. Mein 4. Start beim Rennsteiglauf und das 40. Mal fand diese Veranstaltung statt. Die Bahn war pünktlich, allerdings mit einem unerklärlichen Stop kurz vor Fulda und somit sehr wenig Zeit für den Umstieg dort. Allerdings hat der Zug gewartet. Manchmal klappt es eben doch. In Eisenach angekommen ging ich schnurstracks zum Hotel, diesmal direkt am Marktplatz, wurde freudestrahlend begrüsst und bezog ein viel zu grosses Zimmer. Wenn ich da an England und Frankreich und Dänemark denke, wow welch ein Unterschied. Dann holte ich auch gleich meine Startunterlagen, das habe ich immer gern schnell erledigt. Keinerlei Warteschlangen bei der Ausgabe. Danach ging ich erst einmal in die Stadt, denn unterwegs vom Bahnhof war mir ein winziges Cafe mit einer leckeren Torte aufgefallen. Ich setzte mich lieber rein, denn drin war es kühl. Draussen in Eisenach war die Luft heiss, drückend und schwül. Es waren Unwetter und Gewitter und Regen angesagt. Jedenfalls zog ich mir drin ein Stück Torte und einen Kaffee rein, Preis 3.30 EUR. Da kriegt ein Mensch der in München lebt immer ganz feuchte Augen. Das zahle ich dort für ein Stück Kuchen. Und die Torte war eine schöne alte handgemachte Buttercreme Torte. Die habe ich mir auf der Zunge zergehen lassen. Wie früher die selbst gemachten von meiner Mutter. Frisch gestärkt ging ich dann noch Wasser holen und für das Frühstück Rosinenbrötchen, nicht Semmeln wie mich die Verkäuferin gleich korrigierte. Und noch Halloren Kugeln als Mitbringsel. Dann schlenderte ich wieder zum Hotel und legte mich erst einmal ab. Meine Laufsachen waren schon über einen Sessel gehängt worden und ich brauchte nur noch Kleinigkeiten erledigen, wie Startnummer anbringen und Trinkrucksack füllen. Gegen 18 Uhr ging ich dann zum Kloss essen zum Festzelt. Ich hatte mich auf lange Schlangen eingestellt, denn es gab 2590 Meldungen dies Jahr, also schon ein paar mehr als die Jahre davor. Der Himmel war inzwischen duster. Im Zelt angekommen hatte ich nach weniger als 60 Sekunden meinen Teller mit zwei Klössen, Goulasch und Rotkohl von einem freudestrahlenden Helfer in der Hand. "Die Warteschlangen haben wir abgeschafft." , rief er mir fröhlich zu. Ich muss zugeben, ich war baff. Es gab richtiges Geschirr, keinen Plastikteller und auch das Besteck war nicht aus Plastik. Da war also einiges geändert worden und zwar zum Guten. Überhaupt waren alle Helfer freundlich und lächelten. Ich hatte schon den Verdacht, die hatten Gute-Laune-Pillen verteilt. Ist man gar nicht gewöhnt, wenn man in München lebt. Nach dem Happa setzte ich mich in der Nähe des Marktes in einen kleinen Italienischen Laden und genoss ein Glas Rotwein. Ich sass geschützt unter einem Dach aber draussen und konnte somit gut Leute beobachten. Inzwischen hatte es leicht angefangen zu regnen. Sorgenvoll dachte ich an den nächsten Tag. Wenn der Regen nicht rechtzeitig genug abzieht, werden wir patschnass. Dann sah ich noch einen Bekannten ankommen und begrüsste ihn. Er traf sich dann mit einigen Leuten der berühmten LG Nord zum Kloss essen und Bier fassen. Da es aber inzwischen stark regnete und es im Zelt sauschwül war, zog ich es vor zu gehen und ruhte mich lieber auf dem Zimmer aus, vor dem schlafen gehen. Die restlichen Kleinigkeiten waren ja schnell erledigt.
    Stdiut

  • Schlechtes Gewissen

    Da ein schlechtes Gewissen bekanntlich ein schlechtes Ruhekissen ist, habe ich nach der Arbeit schnell noch eine kurze Runde bis zum Tierpark und zurück gedreht. 5km in 26:51, Gesamt: 5,56km in 29:35 min. War jetzt gar nicht so warm. Und ich habe jetzt schon 4 Läufe für Mai.
    Dann gab es happa happa und jetzt habe ich noch den Rucksack für die Reise zum Rennsteiglauf gepackt. Will es mal mit ganz kleinem Gepäck versuchen. Hoffentlich vergesse ich nix.
    Stdiut

  • Lahmer Beginn

    Am Dienstag pünktlichst aus der Firma, die S-Bahn pünktlich (!!!) und somit war ich um 18 Uhr zu Hause. Dort gemütlich rumgetritschelt, umgezogen und den Rote Beete + Weizengrassaft genippelt, um dann gegen 18:30 runter zu gehen und den Garmin anzuschmeissen. Der hat sich dann allerdings Zeit gelassen. War ihm wohl zu schwül oder zu wolkig oder das GPS Signal kam nicht durch die Feuchtigkeit oder es kreisten gerade zuwenig Satelliten über Untergiesing, keine Ahnung. Dann ging es aber los. Zwar tat mir am Anfang die linke Wade etwas weh, aber ich merkte, dass meine Muskeln Auslauf brauchten. Also gab ich ab der Brudermühl etwas mehr Gas, lief über die Brücke in Richtung Flaucher und dann entlang der neuen Wohnanlage Richtung Tierpark. Da ich aber mindestens 10km haben wollte trabte ich vorbei am Brunnen und bis zum Hinterbrühler See, an diesem vorbei und dann über die kleine Brücke direkt zur Isar und dann wieder Richtung Tierpark, dort auf die andere Seite zur Marienklause und von da an kannten meine Zehennägel den Weg. Ich konnte noch ein wenig beschleunigen, merke aber, dass ich die 10km bis zur Brudermühl nicht voll haben würde. Ich habe mir ungelogen das Hirn zermartert, ob ich dann rechts abbiegen soll oder nicht. Schliesslich siegte aber der Ehrgeiz und ich lief unter der Brücke durch, um nichts von der Geschwindigkeit einzubüssen. Und Voila es kam die schnellste 10km Lauf Zeit im Training in 2012 heraus: 51:42min Da hat sich doch das Gehechel schon wieder gelohnt. Und im Wettkampf wäre das sicher unter 50 Minuten, denn da hat man sich ja warm gelaufen, vorher. Ist auch so eine Sache, die immer weg lasse, genau wie das Dehnen. Dafür habe ich heute mal einen schönen lockeren Trab nach Hause gemacht. Nach 10,6 km traf ich dann noch Bettina. Sie kam gerade vom Job und sah aus, als ob sie aus dem sibirischen Winter entflohen wäre. Stiefel, langer Mantel eigentlich fehlte nur noch eine Fellmütze. Dagegen war ich in meinen Tights und einem Shirt eigentlich nackt neben ihr. Haben kurz geratscht und dann trabte ich weiter heim. Gesamt Dienstag 11,32 km und ca. 1 Stunde (Sporttracks sagt ein paar Sekunden weniger). Für Mai muss ich aber zugeben, bin ich eine faule Sau gewesen. Bin nur 3x gelaufen bis zum 08.05.2012 und habe gerade mal ein Wochenpensum hinbekommen in der Zeit. 53,53km. Aber Samstag sind es ja schon wieder 72,7km die zu knacken sind.
    Stdiut

  • Irgendwer beim Rennsteig Lauf

    Muss doch mal hier rumfragen, wer alles beim Rennsteiglauf mit dabei ist.
    Bei mir ist es die 4. Teilnahme.
    Stdiut

  • Mein Blog als Buch ist gelistet

    Tja so sieht es also aus, mein Buch. Leider habe ich mein Freiexemplar noch gar nicht erhalten. 8|
    http://www.amazon.de/Laufen-rund-ums-Jahr-Aufzeichnungen/dp/3841770304

  • Drohende Wolken

    Am Samstag ging das Laufduo wieder auf die Runde. Beide trafen wir etwas zu früh ein, wie abgesprochen. Der Himmel über München war den ganzen Tag pechschwarz, so das wir eigentlich damit rechneten mindestens einen Schauer abzubekommen. Erstaunlicherweise blieb es aber bei der Drohung und es fiel nicht ein Tropfen. Das Wetter war nicht gar so warm, wodurch es Monika wesentlich leichter fiel als letzte Woche. Es standen 5,4km als Mindestplan an. Ohne Gehpause. Zwar hatte Monika Bedenken, aber wir haben uns die ganze Zeit so nett unterhalten, dass sie schwupp die wupp schon wieder bei unseren Startbäumen stand und es standen 5,6km auf der Uhr. Daraufhin trabten wir noch heim zur Moni und somit hat sie das erste Mal in diesem Jahr die 6km geschafft. Hurra.
    Ich lief danach etwas schneller und wollte nur noch die gewohnten 10km voll machen. Der schnellste Kilometer war 5:23min/km. Zu Hause waren dann 10,9km absolviert. Aber lieber zuviel als zuwenig. Heute am Sonntag habe ich dann mal geschwänzt. Ein zusätzlicher Ruhetag. Dadurch stehen diese Woche nur 42,2km im Lauftagebuch. Also immerhin noch ein Marathon.
    Stdiut

  • Mein Blog als Buch

    Ihr Projekt "Laufen rund ums Jahr", ISBN 978-3-8417-7030-1, wurde soeben fertiggestellt.
    Ihr Buch befindet sich jetzt im Druck und wird automatisch von unserer Druckerei produziert.
    Sie erhalten Ihr Freiexemplar in 4 bis 6 Wochen.
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  • Lauf in den Mai

    Heute am arbeitsfreien Tag der Arbeit war es bei diesem schönen Wetter nur logisch auf die Laufstrecke zu gehen. Also habe ich mir heute etwas mehr Wasser in den Trinkrucksack getan. Beim Laufen bin ich halt ein Wasserbüffel. Und bei der Hitze schadet es ja nicht. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es etwas verspätet um 13:15 Uhr auf die Runde. Da ich mich kenne, wenn ich erst einmal vor der Haustür stehe, mache ich keinen Schritt mehr, habe ich die Runde eben entsprechend verlängert. Erst ging es am Auer Mühlbach entlang über den Candidplatz und dann ab Brudermühl nördlich, bis zur Corneliusbrücke, dort auf die andere Seite der Isar und dann südlich. Vorbei an Baldeplatz, Flaucher Biergarten - da würde ich gern mal auf ein alkoholfreies stoppen, aber allein ist das langweilig - dann Hinterbrühler See und Richtung Grünwald. Dann unterhalb Pullach bin ich auf den Damm gewechselt, denn dann kann man bis hinter zum EON Stauwerk laufen und erst dort wenden Richtung Brückenwirt. Leider waren dort viele eklige Fliegen in der Luft, so als ob da irgendwo ein Kadaver gelegen hätte. Da habe ich den Kopf gesenkt gehalten, um keine Fliege einzuatmen oder ins Auge zu kriegen. Ganze Schwärme, aber nur auf der Länge von etwa 1km, nur den eben leider auch auf der Strasse ab EON zurück. Beim Brückenwirt leichter Anstieg zur Brücke und oben erst einmal verschnauft, es waren 20km geschafft, also habe ich im Gehen auf die andere Isar Seite ein Ultragel geschlürft und weiter ging es. Es war proppevoll an der Isar und es waren auch viele Radfahrer unterwegs. Das hat sich allerdings nur an bestimmten Engstellen bemerkbar gemacht. Und die haben auch den meisten Staub aufgewirbelt. Besonders die Hektiker unter den Radfahrern. Durch die Grünwalder Hügel ging es Dank Gel super. Und am Ende der Hügel wusste ich ja, jetzt sind es nur noch 8km nach Hause. Ich war mir aber nicht sicher, ob ich das Tempo halten könnte, denn noch lag der Schnitt unter 6 min/km. Kein Vergleich mit Sonntag. Es lief aber ordentlich. Bei Kilometer 30 angezeigt auf meiner Uhr, fiel ich erst einmal in den Gehschritt für 2 Minuten. Da war ich schon wieder an der Brudermühl und bog den letzten Kilometer nach Hause ab. Dann trabte ich locker heim und hatte am Schluss 31,31km in 03:05:51h geschafft. Immerhin immer noch ein Tempo von 5:56 min/km. Damit ist die Schmach des unter 30km von Sonntag wieder ausgeglichen. Na ja jedenfalls finde ich es besser, wenn ich meinen Plan auch schaffe. :oops:

  • Der lange dampfige Lauf

    Nch zwei Tagen Training am Freitag und Samstag ging es dann am Sonntag auf den langen Lauf. Trinkrucksack mit 1,5l Wasser befüllt, Laufsachen an und loas ging es. Wieder mal Perlacher Forst Runde. Geplant waren 30km aber 1. Kommt es anders und 2. als man denkt. Ich habe im Perlacher Forst ein paar Schleifen gedreht, aber scheinbar nicht genug. Denn ich war plötzlich schon in der Nähe der Nussbaum Ranch und hatte viel zu wenige Kilometer auf der Uhr. Also lief ich noch eine Ehrenschleife durchs Gebüsch zur Kugler Alm, aber von da aus dann nicht zurück zum Forsthaus, sondern geradeaus in Richtung Gasteig an der Tram vorbei und rüber zur Grosshesseloher Brücke. Dort am Brunnen habe ich mich erst einmal ordentlich erfrischt. Es war den ganzen Tag wolkig und krass schwül. Das klare kalte Wasser war echt toll und somit schleppte ich mich erfrischt nach Hause. Eine Frau hatte mir noch vom Rad zugerufen: " Da musst a Milli nei machen." Sie meinte meinen Trinkrucksack. Und ich rief zurück: "Naa, wenn dann a Bier." Ich hoffe meine Umschreibung des mir nicht eigenen bayerischen Dialekts ist zu verstehen. Am Schluss standen 28,74km auf der Uhr, an meiner Haustür angekommen. Aber ich war so groggy, dass ich auch nicht einen Meter mehr anhängen wollte.
    Stdiut

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