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Archiv der Einträge: April, 2012
  • Der erste heisse Tag

    Ich fand ja schon den Paris Trail ziemlich warm, aber die heutigen Temperaturen am Samstag sind damit nicht zu vergleichen. Zwar weht ein leichter Wind auf dem Damm entlang der Isar, aber an windstillen Stellen und sobald man mitten in der Sonne steht ist es schon ganz schön krass. Vor allem der Wechsel der Temperaturen ist relativ gross. Von fast Frost am Morgen rauf auf dreissig Grad Plus. Das hat leider auch mein Laufduo Partner Monika heute spüren müssen. Wir waren heute im Zwillingslook angetreten, beide im Ultra Copenhagen shirt. Nur leider ist bei ihr der Aufdruck hinten und bei mir vorne. Aber so kann wenigstens jeder sehen, was da steht.Wir hatten uns etwas mehr als 5km vorgenommen, aber durch die Hitze musste Moni 2x kurz gehen. Ist ja auch nicht weiter schlimm. Somit waren es 5,3km mit gehen und 4,8km nur laufen. Ich bin heute insgesamt 15,2 km gelaufen. War aber insgesamt zwei Stunden auf den Beinen. Das ist halt mal enfach ein auf den Beinen bleib Training gewesen.
    Stdiut

  • S-Bahn und Hügel

    Die S-Bahn kam wie immer zu spät, nachdem ich einen Super Plan hatte, um rechtzeitig fertig zu sein, um abends Besuch empfangen zu können. Die Klamotten vom Mittwoch hingen noch da, und so stand ich ziemlich fix, nachdem ich eine Glas Rote-Beete- / Weizengrassaft mit einem Teelöffel Ackerschachtelhalm getrunken hatte, vor meinem Haus auf dem Platz und richtig, der Garmin startete nicht so richtig gut. Nach einmal ausschalten und wieder einschalten, war er aber fix da. Somit ging es 18:11 Uhr los. Ich hatte kurzfristig entschieden Hügeltraining zu machen und somit war mir innerlich klar, dass ich weder eine ganze Stunde laufen würde, noch besonders schnell sein würde. Also über den Auer Mühlbach und rauf auf den Berg zum MacDonald, keine Ahnung wie die Strasse heisst, jedenfalls von Untergiesing nach Obergiesing, dann entlang des 60ger Stadions, dann den Weg runter und beim Jugendzentrum wieder rauf. Bein dritten mal den Hügel rauf, stellte ich erstaund fest, dass mein Tempo immer noch um die 5:30min/km waren. Komisch. Dann noch eine Runde und dann die fünfte und letzte Runde gab ich besonders Gas, weil da ein ganz netter Hase auf dem Rad saß und ich unbedingt zeigen wollte, dass so ein alter Sack zu Fuss den Berg schneller raufkommt, als der Hase per Rad. :oops: War aber ziemlich ausser Puste oben auf der Brücke. Von dort lief ich noch in Richtung Karolingenallee und zurück nach Hause und Voila 10km in 54:17 min. Wobei ich witzigerweise bei dem Hügeltraining schneller, als beim Geradeaus laufen. :?:
    Dann noch schnell geduscht und schon kam Lauffreundin Andrea.
    Stdiut

  • Kullerbauch

    Gestern am Mittwoch fiel mir das Laufen ziemlich schwer. Ich bin erst nach dem Abendessen gestartet, was manchmal eh schon schwer fällt, aber zudem habe ich auch sonst zur Zeit irgendwie Wanstrammeln. Ich glaube mein Körper muss sich erst wieder an regelmässiges Essen gewöhnen. Gerade kurz nach dem Start kam ich mir vor, wie der böse Wolf, der die Sieben Geisslein verschluckt hatte. Oder besser wie nach der Märchenwald OP mit den Wackersteinen. Apropos wacker. Beim Laufen habe ich mich wacker gehalten. Der Schnitt ging deutlich unter 5:30 min/km. Da ich aber auch nicht sehr kreativ war, ging es nur wieder Richtung Tierpark, bis kurz vor Grosshesseloher Brücke und zurück. Immerhin waren die 10km nach 53:06 Minuten im Kasten. Für das ganze Gejammer doch recht gut, oder? Ich finde nur die Nike Lunaglide 2 schrecklich, da fühlen sich meine Füsse manchmal wie die Prinzessin auf der Erbse. Es fühlt sich an, wie wenn man statt auf einer ganzen Sohle, nur auf dem Skelett der Schuhe läuft oder besser dem Gestell. Gott sei Dank sind die 3er wieder ganz anders. Sonst hätte ich die 50km nie geschafft. Das Wetter war herrlich, nicht zu warm und nicht zu kalt. Aber ich muss schon wieder die Laufbrille aktivieren, denn es fliegen schon wieder diese kleinen Insekten umher, genau die, die immer in mein linkes Auge fliegen.
    Stdiut

  • Kopenhagen / København - Impressionen vom Lauf

    Hier ein paar Bilder. Dies Jahr keine Kühe, aber Pferde.
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  • Ausgerechnet

    Gestern am Sonntag wollte ich eine gemütliche 10km Runde drehen. Muss ja auch mal reichen. Leider habe ich den Lauf aber genau so getimed, also zeitlich durchgeführt, dass ich mitten in den dicksten Regenschauer des Tages geraten bin. Wahnsinn. Ich war in kurz und ohne Mütze unterwegs. Gott sei Dank hatte ich wegen der Halsschmerzen eh ein Buffy um, den habe ich mir einfach über Kopf und Ohren gezogen. Dann war es eigentlich erträglich. Aber so im Regen war es bitter kalt, vor allem an den Händen. Es waren aber einige Läufer unterwegs. Ein paar standen unter der Tierparkbrücke, aber das Warten hätte mir zu lange gedauert, es hat ja mindestens 30 Minuten gepladdert. In der Zeit war ich ja schon wieder zu Hause. Also brachte der nasse Sonntag nasse Klamotten und 10,5km in genau einer Stunde.
    Stdiut

  • Laufen und Essen in Dublin

    Meine letzte Reise nach Dublin liegt mehr als 15 Jahre zurück. Die Stadt hat sich wirklich stark verändert. Besonders nördlich des Liffey wurden viele Gebäude gebaut. Zwar gibt es immer noch diesen nördlich des / südlich des Liffey Konflikt, aber längst nicht mehr so stark. Es fahren sogar zwei Tram Linien durch die Stadt, allerdings treffen sich die beiden Linien nie. Trotzdem ein nettes Verkehrsmittel, neben dem Bus. Vom Flughafen verkehrt immer noch ein Doppeldecker in die Stadt. Dauert aber auch sehr lange. Ich empfand es in der Stadt allerdings ein bisschen so, dass die grossen Zeiten der Firmenansiedlungen auch schon wieder vorbei sind. Dafür gibt es sehr viele Touristen in der Stadt, wovon die Mehrzahl Jugendliche sind.
    Beim Essen sollte man beachten, dass ein Medium Steak in Dublin in Deutschland eine bessere Schuhsohle wäre. Scheinbar mögen die Iren kein Blut.
    Zum Laufen gibt zum einen die Strecke entlang des Flusses an den Quay's. Allerdings gibt es da immer wieder Ampeln, die das flüssige Laufen behindern. Die einzige grössere "grüne Lunge" der Stadt ist der Phoenix Park, der auch zum Laufen geeignet ist. Man muss sich also sein Hotel entsprechend aussuchen.
    Mit der Firma waren wir auch noch bei "Johnnie Fox's" in den "Dublin Mountains". Also Berg würde ich das jetzt nicht nennen. Es gab ein paar Radfahrer, die dort die Strassen rauffuhren. Die Strassen sind allerdings sehr eng, also laufen würde ich dort schon aus Sicherheitsgründen nicht. In dem Pub gibt es eine 'Hooley Night' - dinner & show. Das heisst irische Band und eine Tanzshow ala Riverdance. Auch nicht ganz billig da oben, aber es ist eben Tradition.
    Die wirklichen Sehenswürdigkeiten sind dann wohl die Bars im Temple Bezirk und das Guiness Museum. Aber das könnt Ihr ja auch im Reiseführer nachlesen, welche Persönlichkeiten in Dublin wirkten. :yes:
    Stdiut

  • Zurück aus dem Norden

    Am Freitag Abend endgültig wieder in München gelandet. Nach einer erfolgreichen Laufreise nach Kopenhagen und einer nahtlos anschliessenden Reise nach Dublin zu einem Team Meeting, war am Samstag Schluss mit der Laufpause. Um 11:00 traf sich unser Laufduo zum gemeinsamen Wochenlauf, genau genommen erst 11:05 Uhr, denn ich kam morgens nicht ganz aus der Hüfte. Wetter sonnig, aber doch recht frisch und windig. Ab unserer Start-Baum-Formation liefen wir Richtung Tierpark. Nach meiner Ankündigung, dass wir heute 5km durchlaufen wollen, brach der armen Moni sicher der Angstschweiss aus, aber sie liess sich nichts anmerken. Und sie hat sensationell durchgehalten. Es waren am Schluss sogar 5,22km, als wir wieder bei den Bäumen ankamen. Unterwegs trafen wir noch Lauffreundin Andrea, die ihre Kreise zog, Laufkreise natürlich. Da ich das Fliegen immer etwas anstrengend empfinde, machte ich auch keine grosse Laufrunde mehr, sondern nur meinen Zehner voll. Somit stehen für Samstag 10,6km in meinem Lauftagebuch.
    Stdiut

  • Kopenhagen / København - Der Lauf Teil II

    Die erste Runde näherte sich dem Ende und meine Garmin Uhr zeigte einen Schnitt von 5:29min vor dem ersten Trinkstop bei Kilometer 10. mein Atem fühlte sich gut an, aber ich schwitzte ziemlich, aber das tue ich ja eigentlich immer ziemlich fix. Also nichts aufregendes. Das erste Gel mit Wasser und weiter ging es. Auch die zweite Runde fühlte sich gut an. Jetzt kämpften Hirn und Körper. Hirn: Los renn, das wird Bestzeit. Körper: Mach langsam, 50 Kilometer sind 50 Kilometer und da kann viel passieren. Aber irgendwann dachte ich einfach, denk gar nicht. Lauf und geniesse es. Und so tat ich es dann auch. Die zweite Runde war nicht wesentlich langsamer. Stopp machte ich in diesem Jahr bei Kilometer 6 und bei Kilometer 10. Schliesslich hatte ich im letzten Jahr immer nur bei Kilometer 3 gestoppt und wollte gerecht sein. Es passte aber auch besser zu meinem Laufstil in diesem Jahr. Es gab als neues Getränk Red Bull, eigentlich mag ich es nicht, aber da ist so viel Zucker drin, also nahm ich es auch mal. Es schmeckt aber immer noch, wie Gummibärchen. Igitt. In Runde 4 legte ich eine Pinkelpause ein, dadurch war diese Runde beu knapp einer Stunde. Dann musste ich aber langsam Tempo rausnehmen, was ich aber irgendwie auch nicht als schlimm empfand. Die Wade zuckte manchmal, wenn es bei dieser flachen Strecke gering bergauf ging, aber ich muss ehrlich sagen, diese Strecke ist so flach, flacher geht es nicht. Es liefen auch noch andere Deutsche, aber ich kannte nur den Patrick und traf ihn unterwegs nicht einmal. Die letzte Runde genoss ich einfach noch einmal und grinste innerlich schon einmal, denn wenn es keinen Megastress mehr geben würde, sah ich breits einen neuen Rekord aufblinken. Ich dankte an jedem Stand den Helfern auf dänisch und muss gegrinst haben, wie ein Honigkuchenpferd. Und dann ging es zum letzten Mal runter zum See und dann geradeaus auf die Zielgerade. Ich überquerte die Ziellinie bei 04:48:15h. Neue Bestzeit, die Zeit aus dem letzten Jahr um glatt 6 Minuten unterboten. So cool. Scheinbar war der harte Lauf in Paris das Beste Training für diesen 50km Lauf, das ich mir hätte erträumen können. Und natürlich mein Turbo Tapering, als Super Methode der Vorbereitung. Nachdem ich umgezogen war, stolz meine Medaille trug und eine dänische Wurst verputzt hatte konnte ich wenigstens einmal Patrick anfeuern, wobei ich nicht weiss, ob er geschnallt hat, ob ich bzw. ein deutscher ihn anfeuert. Somit trollte ich mich langsam Richtung S-Bahn von Albertslund nach Kopenhagen Vesterport und trug stolz meine Medaille, wobei glaube ich, kein einziger Kopenhagener etwas von diesem Lauf wusste oder mitbekommen hat. Aber das war mir egal, ich habe eine neue Bestzeit, mit der ich nicht gerechnet hatte.
    Stdiut

  • Kopenhagen / København - Der Lauf

    An diesem Morgen bin ich rechtzeitig aufgestanden und habe auch die S-Bahn genommen, die es mir erlaubte nicht im Laufschritt zum Start zu hetzen, sondern gemütlich zu gehen. Ich habe sogar einer dänischen Läuferin den Weg gezeigt und mit Ihr als Begleitung, war der Weg auch gefühlt viel kürzer, denn sie erzählte mir, dass sie ihren 100km Lauf bestreiten wollte. Und sie war ein wenig aufgeregt. Ich dagegen war heute die Ruhe selbst, denn ich hatte mir ja nix vorgenommen. Nach Paris und ein wenig Pause und ein wenig Tempotraining wusste ich schliesslich gar nicht, wo ich zur Zeit stand. Nach dem Abholen der Startnummer, natürlich auf dänisch, ging es zur Startlinie. Ich fragte einen anderen Läufer auf dänisch, wo die 50km starten, natürlich erwischte ich einen der wenigen, der kein dänisch konnte. Schicksal. Als ich es dann gefunden hatte, stellte ich fest das ich im letzten Jahr einige Meter zuviel gelaufen war, denn ich hatte mich damals zu den 100km Startern gestellt. Nagut, ein paar Sekunden machen den Kohl nicht fett. Es ging los und wir trabten an. Das Wetter war noch relativ kalt, aber ich hatte kurz an und nur die hauchdünne Salomon Jacke über, das half gegen den Wind und war genug. Aber ich behielt sie die ganze Zeit an, denn an manchen Stellen wehte es wirklich ziemlich kühl, wobei andere Stellen in der Sonne richtig warm waren. Aber sobald die Sonne hinter Wolken verschwand, war ich wirklich froh, die Jacke zu haben. Im Trinkrucksack befand sich 1 Liter Wasser mit Salz und bei Kilometer 3 / 6 und 10 war die Versorgung. So bestand keine Angst zu verhungern oder zu verdursten. Die Strecke fühlte sich angenehm bekannt an, richtig heimelig vertraut. Unterwegs kam mir der Gedanke, dass ich in Paris bei Kilometer 51 einen Tiefpunkt hatte, das könnte mir hier nicht passieren, denn ich lief ja nur 50km. Zuerst die Pferdekoppel, dann die kleinen Rinder, braun und wollig, dann die Hundewiese, die kleine Brücke über den Bach. Anschliessend durch eine Wiesenlandschaft mit Schilf und Pferdemist, weicher matschiger Untergrund und dann auf Asphalt durch einen Park, entlang einer Bahn und dann wieder runter zum See. Fünfmal die gleiche Runde. Einen User sah ich mit so einer Art Jesuslatschen an den Füssen, also fast barfuss. Das betonte allerdings irgendwie sein ziemlich breites Becken, auch der barfuss Laufstil sieht etwas anders aus, als in Laufschuhen mit Dämpfung. Unterwegs war man teilweise ziemlich einsam, denn dies Jahr hatten weniger Teilnehmer gemeldet, weil irgendeine WM stattfindet, ich weiss leider gar nicht welche, aber ich glaube die über 100km.
    Stdiut

  • Kopenhagen

    Jeg elsker København og Kopenhavn elsker mig 50km i 4:48h ny rekord.
    Ich liebe Kopenhagen und Kopenhagen liebt mich. 50km in 4:48h Neue Bestzeit

  • Kopenhagen - Dag 1

    Die Anreise war eigentlich unspektakulär. Bis auf das ich meinen Dänisch Lehrer im Flughafen getroffen habe. Er flog nach Helsinki von Nr 33 und ich nach Kopenhagen von Nr 31 und beide um 09:05 Uhr. Letzte Sprachhinweise, ein Espresso und schon war ich in Kopenhagen. Die SAS ist eine Null Service Gesellschaft, d.h. wenn man was will, muss man es kaufen. Gut für die 01:10h Flug egal, aber "Star Alliance" ??? Die Zugfahrt von vom Flughafen in die Stadt geht fix. Hotel in der Nähe vom Bahnhof auch einfach gefunden. Zimmer ist witzig. Die Heizung geht zwar nicht, aber die Dänen sind praktisch und haben mir einfach einen Radiator ins Zimmer gerollt. Gestern war ich dann noch Smørrebrød essen. Im Restaurant Schoennemann. Hatte mir mein Lehrer rausgesucht. Es war wahnsinnig lecker, eine Riesenauswahl, aber auch teuer. Da ich mir auch noch einen Aquavit zum Essen gegönnt hatte, bin ich anschliessend zurück zum Hotel und musste erst einmal pennen. Nix mehr gewöhnt. Aber das ist nicht schlimm, denn Ruhe vor dem Laufen ist eigentlich nicht schädlich.
    Stdiut

  • Kopenhagen / København Ich komme / Jeg kommer

    Der 50km Lauf in Kopenhagen/ København ruft. Der Koffer ist schon teilweise gepackt. Das Wetter ist auch nicht schlechter als hier, also was will ich mehr.
    Hoffentlich ist die Vorfreude nicht zu gross. Aber im letzten Jahr, war es der lustigste Lauf der Saison.
    Stdiut

    http://copenhagen-ultramarathon.blogspot.co.uk/

  • Tempohärte schaffen

    Um nicht völlig dem langsamen Trott zu verfallen und nicht an Osterherzverfettung zu verenden, ging es heute am heiligen lauffreien Montag in die Spur. Schliesslich hatte ich am Samstag ja schon gefaulenzt. Ich wollte heute mal wieder etwas fürs Tempo machen. Also lief ich kurzbehost Richtung Isar und lief mich erst einmal so 2km ein. Dann machte ich den ersten Spurt über 500m und stoppte diesen nach 510 Metern in 2:13 Minuten, völlig ausser Atem und viel zu schnell angegangen. Also überlegte ich mir eine neue Taktik und schaute auf meine Laufuhr, um nicht zu überpacen. Dort wird mir der Durschnitt der aktuellen Runde angezeigt und ich wollte um die 5 min/km laufen, auf keinen Fall zu schnell. Und statt der 500m jetzt 1000m denn schliesslich hätte ich ja dann mehr Puste. Also ging es los und ich konnte zwar laut schnaufend, aber doch mit ausreichend Sauerstoff konstant laufen. Es wurden insgesamt 3x 1000m in 4:41 / 4:43 und 4:31 min/km gestoppt. Beim Letzten habe ich auf den letzten 300m noch einmal Gas gegeben, danach konnte ich ja ausruhen. Die Spaziergänger hatten sicher wieder ihr Schauspiel, aber ich bin stolz auf mein Training. Insgesamt waren es 10,14km in 56:13 Minuten. Das Wetter war heute hervorragend. Keine Handschuhe, keine Mütze weil kein Regen, kein Schnee, kein kalter Wind. So um die 13 Grad plus. Wie angenehm.
    Heute Abend habe ich dann noch den Flug nach Bremen gebucht, Richtung Triple-Marathon.
    Stdiut

  • Ostersonntags Lauf

    Leider habe ich mein Wochenpensum nicht ganz erfüllt, da ich gestern einfach keine Lust hatte, mich aufzuraffen. Dafür habe ich mir schon einmal angesehen, auf welchem Bauernhof ich mit meiner Sippe den 50. Geburtstag feiern werde. Nette einsame Gegend.
    Aber heute am Ostersonntag ging es dann los. Wie Ihr Euch erinnert ist der heutige Lauf mit Trail dem Läufer genannt Caballo Blanco mit echtem Namen Micah True gewidmet, der mit 58 Jahren verstorben ist und vielen aus dem Buch "Born to run" bekannt sein dürfte.
    Das Wetter ist eigentlich gar nicht so schlecht, auch wenn die schneebedeckten Bäume vermuten lassen, das es kalt ist, so ist es doch angemehmer, als am Karfreitag mit dem kalten Wind und gleichzeitig Regen. Ich lief die erste Hälfte der Strecke ab Tierpark auf den Trail und traf dann auch noch Andreas, der brav seinen Trail absolvierte und die eigentliche Idee zu diesem Lauf hatte. Also ihn so zu nennen, meine ich. Ab Grünwald und Brückenwirt lief ich aber flach weiter, die feuchten Wege waren ziemlich anstrengend zu laufen. Immerhin war aber kein Mountainbiker unterwegs, ich hatte also den Weg allein. Nach ca. 21 km kam ich an der Brudermühlbrücke an und lief dann noch weiter Richtung Norden, denn ich wollte heute mindestens 25km absolvieren. Nach der Wende und dann vorm Haus standen 26,34km auf der Uhr. Ich war dafür 2:46:36 Stunden auf der Runde. Somit habe ich mein übliches Wochenziel unterboten und nur 47,5km geschafft. Ich füge noch ein paar Fotos an, damit ihr seht, wie der Winter sich noch einmal meldet, aber Dienstag soll es ja schon sehr warm werden.
    Stdiut
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  • Freitag oder Samstag Lauf

    Heute am Karfreitag war ich mit der Laufgruppe, also Monika (purzelbäumchen) verabredet. Ich habe beschlossen uns jetzt das Laufduo zu nennen, Gruppe hört sich leicht übertrieben an. Natürlich habe ich bis zur letzten Sekunde am Bett geklebt und bin dann los zum Treff. Draussen regnete es, der Garmin hatte es aber trotzdem relativ schnell geschafft. Sonst bereitet ihm Regen ja schon mal Probleme. Die Beine fühlten sich völlig okay, aber meine Hände reagierten ziemlich empfindlich auf den kalten Wind und die Nässe. Egal auch das Puzelbaum war pünktlich am Start also trabten wir durch die Pfützen vom Schyrenplatz durch unsere Startbäume los. Geschafft wurden dann 5,35 Kilometer. Langsam nähern wir uns der 6 wieder. Ich bin dann noch runter auf den Radweg, der heute relativ leer war und habe noch 3x 500m eingebaut. Läufer waren heute mehr unterwegs, als erwartet. Aber ausser Läufern und Menschen mit Hunden war niemand zu sehen. Keine Radfahrer und keine Spaziergänger. Die 500m habe ich in 2:28min / 2:27min und 2:13min geschafft, also meine Spurtfähigkeiten sind wieder im Keller, dabei hatte ich die 1000m im letzten Jahr sogar unter 4 Minuten geschafft. Naja dies Jahr sind andere Qualitäten gefragt. Also morgen kurze Hosen okay, aber Handschuhe. Meine Hände waren krebsrot und dick, als ich nach Hause kam. Musste erst einmal warten, bevor ich etwas anfassen konnte. Aber die Menschen sind hart in Nehmen. Oder?
    Stdiut

  • Laufblock - Start Donnerstag

    Da dies Wochenende schön lang ist, habe ich statt schon am Mittwoch zu laufen, drei Tage Ruge genossen und Donnerstag Abend das erste Läufchen gestartet. War ja auch noch relativ warm und ohne Regen. Und es bleibt schon verdammt lang hell. Strecke verlief Richtung des Tierparks, dann aber über die kleine Brücke und Richtung Isar Gärten, der neuen Wohnsiedlung. Dann dort entlang der Müller Kliniken, wo mir ein Mann entgegen rief: "Jung, das ist doch viel zu kalt für kurze Hosen." Also mit fast 50 noch Jung genannt zu werden, ich wusste nicht ob ich mich geschmeichelt fühlen sollte oder nicht. Mein linkes Bein hat noch ziemlich gezuckt, besonders, wenn es bergab ging, kann aber auch an den Schuhen gelegen haben. Die 10km waren nach 55:13 min vorbei. Also relativ flott für meine Verhältnisse. Der Donnerstag war also schon einmal ein guter Start.
    Stdiut

  • Wer "Born to Run" gelesen hat

    Wer "Born to Run" gelesen hat, muss diese traurige Pressemeldung lesen.
    http://www.reuters.com/article/2012/04/01/us-runner-death-true-idUSBRE83001R20120401

    Stdiut

  • Zurück zum Normalen

    Nach dem harten Trail, der mir tatsächlich immer noch in den Knochen steckt, habe ich es die Woche mal ruhiger angehen lassen. Am Samstag mit der Laufgruppe und heute war ich so faul, dass ich gestern schon Lauffreundin Andrea gefragt habe, ob sie mit mir laufen würde. Das hätte mich gezwungen, etwas zu tun. Leider hat sie aber unter Allergien zu leiden und wollte sich nicht auch noch mich als Begleiter antun. Somit gab es heute ein reichliches Sonntags-Frühstück und zwei Stunden später lief ich los. Heute mit meinen knallroten Salmomon Schuhen, die mir aber leider am rechten Knöchel ein paar Probleme bereiten. Heute habe ich sie aber mal nicht gar so eng geschnürt und es ging. Heute wollte ich Menschen sehen, also bin ich die Isar entlang bis zum Tierpark und dann weiter bis zur Grosshesseloher Brücke und retour. Es waren doch einige Läufer unterwegs. Das Wetter ist zwar strahlender Sonnenschein, aber leider doch ganz schön frisch, durch den Wind. Aber kurze Hosen waren natürlich Pflicht. Die 10km waren nach 56 Minuten zu Ende und insgesamt waren es am Schluss 11,65km in 01:06h also ein Schnitt von 5:40 min/km = 10,6km/h. Aber immer wenn ich schneller werden wollte, zwickte es in der linken Wade, also es geht noch keine Vollbelastung. Aber es eilt ja auch nix, trainiere ja nicht für einen Sprint.
    Stdiut

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