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Archiv der Einträge: Maerz, 2012
  • Antesten

    Heute am Samstag bin ich zum ersten Mal nach dem Eco Trail mal wieder auf die Piste gegangen. Um 10:00 Uhr Lauftreff mit Monika. Wir trafen uns pünktlich und liefen heute mal etwas abgeändert nicht ab Schyrenplatz, sondern in Richtung "Untergang" also Fraunhofer Strasse und Richtung Museum. Von dort zum Schyrenplatz und dann noch eine Schleife Richtung Brudermühlbrücke. Meine Laufschülerin muss noch aufbauen, somit liefen wir zusammen 2x 2,2km und dann auch noch ein Stück ab Baldeplatz gemeinsam, denn Monika liebt diesen abschüssigen Teil des Weges, der sie direkt nach Hause bringt. Somit hatte sie dann 4,5km geschafft. Ich für meinen Teil wollte noch die 10km voll machen, habe aber dabei das erste Teilstück übersehen, weil ich meine Uhr durch Reset auf Null gestellt hatte. Am Schluss waren es somit 11,6km.
    Den Monat März beende ich mit einem Pensum von 287,10km. So könnte das gern weiter gehen.
    Auch am Nachmittag blieb ich dem Laufsport Motto treu. Ich fuhr zum Osterlauf in Lohhof und feuerte Eva an. Ich hatte sie ja schon lange nicht mehr live gesehen, bei einem Wettlauf. Es war ziemlich windig, trotzdem stand ich mit meiner Rassel am Rand und feuerte alle Läufer an, was der eine oder andere sogar nett wahrnahm, winke winke Nummer 6277 oder 6263! Eva merkte erst bei der zweiten Runde, dass sie angefeuert wurde, denn mein Freund und ich wollten sie überraschen und hatten es ihr nicht angekündigt. Die Überraschung war jedenfalls gelungen und mein Freund hat sogar noch ein paar gute Schappschüsse von ihr gemacht. Mal sehen, wo die landen? Facebook?
    Stdiut

  • So sehen Finisher aus

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  • Langsam bin ich doch stolz

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  • Offizielle Zeit

    Thanks to Emre / Danke an Emre Tok here is the result / hier das Ergebnis
    Gesamt Platz 737 (von 1689), Männer/ Men 677 (von 1534) AK (50-59 = V2 H) Platz 109 (von 268) Official time/ offizielle Zeit 10:10:13 h beim Eco-Trail de Paris.

  • Apropos Schmerzen

    Ich habe selten so viele Erschöpfte gesehen. Oben lag einer auf der Bahre, aber der konnte schon wieder grinsen. Dann ist bei der Abfahrt einer mitten im Lift umgeknallt. Einer hat sich unten in den Mülleimer übergeben und in der Turnhalle gab es auch noch einen Einsatz. Naja und die Blaulichter drumherum deuten darauf hin, dass der harte Kurs und das warme Wetter doch einigen Tribut verlangt hat.
    Stdiut

  • Zwei Bilder

    Mehr habe ich leider nicht. Das erste ist der Turm von Kilometer 67 und dann der Einlauf.
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  • Eco Trail de Paris 80km - Wie weiter?

    Wie weiter, kann ich überhaupt noch? Ich beschloss einfach mal ein Stück zu wandern. Es ging endlich mal flach geradeaus und somit gönnte ich mir eine Fünfminütige Denk und Gelschlürfpause und einen kräftigen Schluck aus meinem Sack. Ich schaute auf die Uhr uns stellte fest, dass ich bis Ein Uhr morgens noch massig Zeit hatte, wenn ich mich auch von der wahnwitzigen Idee, dass der Trail leichter ist als der Rennsteiglauf längst verabschiedet hatte. Beim Blick in die Gesichter der anderen Läufer konnte ich die gleichen Leiden sehen, die ich selbst gerade spürte. Ein Franzose sagte sinngemäss so etwas wie, nicht hängen lassen, wir trinken nachher ein Bier zusammen. Ihn darauf hinzuweisen, dass ich lieber Rotwein mag, dazu fühlte ich mich einfach zu schlapp. Und noch 30 Kilometer bis Eiffelturm, der Kopf ist leer, der Körper läuft Sturm. Naja so ähnlich. Nach der Gehpause belebten sich meine Geister und ich sagte mir: "Ein Fennig gibt nicht auf, entweder es wird gekämpft oder es wird untergegangen, aber dann mit Würde." Ich strebte dem nächsten Versorgungspunkt entgegen. Mal leicht trabend, den Berg hochklimmend, den Hügel herunterstolpernd, immer vesuchend nicht auf die Fresse zu fallen, hauptsache immer weiter. Bei Kilometer 47, laut Garmin 48, gab es übrigens einen Kontrollpunkt, aber nachdem er mein "Allemand" also "Deutsch" Schild gesehen hatte, liess er mich weiter ziehen, nur die Stirnlampe wollte er sehen. Es gibt bei Fehlen von Pflicht Gegenständen irgendwelche Strafen, keine Ahnung welche. Dann Kilometer 55 Chaville. Coca in den Becher, gleich mehrere Becher. Rosinen gefuttert, ein Stück Kuchen und den Wassertank gefüllt und weiter ging es. Ich dachte ab jetzt gibt es erst ab Ziel wieder etwas, aber das stimmte gar nicht. Bei Kilometer 67 war noch ein Versorgungspunkt St Cloud, den hatte ich gar nicht auf dem Trichter. Um so erfreulicher war es, dort noch einmal Coca tanken zu können. Bei den Anstiegen war es immer noch Mann an Mann, wie wir nach oben kamen. Und es ist so ätzend, wenn Dein Vordermann nicht deinen Rhythmus hat. Das tut gleich noch einmal doppelt so weh, wenn man ganz langsam hinter einem aufsteigen muss und nicht vorbei kommt. Beim nächsten Punkt legte ich auch schon einmal die Nachtausrüstung an, nein leider nicht den Schlafanzug, sondern Reflektor Armbinden und Stirnlampe. Gott sei Dank hatte ich das Meiste bei Licht geschafft. Ab Kilometer 67 war es mit den steilen Anstiegen vorbei. Endlich konnte man in den Laufschritt verfallen, so gut es eben ging. Oben von der Aussicht blinkte und von weitem der Eiffelturm entgegen. Unser Ziel zum greifen nah von dem Hügel und doch noch etwa 11 Kilometer und einen steilen Anstieg zur ersten Plattform entfernt. Es wurde relativ schnell dunkel. Die Strecke führte erst noch durch Parks, dann entlang der Seine an Hausbooten mit Restaurants entlang, dann wieder Ufer aber glatt. Dann mal eine Strasse usw. usf. Alle Eindrücke konnte ich jetzt nicht mehr verarbeiten. Alle 3km in etwa erlaubte ich mir eine kurze Gehpause. Es waren an der Strecke sogar noch Zuschauer, immer wieder ein Bon Courage (viel Glück oder Gutes Gelingen) auf den Lippen. Oder auch noch andre Lobhudeleien, die uns aber erst einmal allen wurst war, ankommen wollten wir, unser eigenes Lob bekommen. Bewundern kann man das Ergebnis nun mal nicht, bevor es vollbracht ist. Noch einmal hätte es mich fast auf die Schnauze gehauen, dabei sah der Weg so eben aus. Aber so hoch kriegt man seine Füsse eben nicht mehr, nach den Strapazen, Gott sei Dank konnte ich mich an einer Stange festhalten und schürfte mir nur die linke Handfläche etwas ab. Der Eiffelturm wurde immer grösser, schon fast riesig schob er sich in mein Matschhirn. Um 22 Uhr fing er an zu blinken, da wird noch einmal mehr Licht eingeschaltet. Einige Mitläufer flippten aus, wie die kleinen Kinder. Dann endlich unterhalb des Turmes eine Treppe nach oben. Die Leute applaudierten. Oben überquerten wir die Strasse und eine tosende Menge applaudierte. Auf einer Grossleinwand sah man kurz jeden Läufer in Grossbild, denn wir mussten eine Rampe überqueren. Dann zum Eingang des Turmes und die Stufen hoch. Unten noch die Fahrkarte nach unten in die Hand gedrückt bekommen. Dann zu Fuss die Treppen hoch. Altes Eisen und alte Knochen trafen hier zusammen. Wir überholten ächzend und stöhnend, stinkend vor Schweiss und Dreck sogar noch ein paar Touristen, die entsetzt vor unserem Anblick zurückwichen und um keinen Preis von uns berührt werden wollten. Der linke Schenkel streikte, da half es das Knie mit der Hand zu drücken. Ein anderer Läufer hat berichtet es dauert 15 Minuten nach oben. Das stimmt nicht unbedingt. Ich brauchte von 10:01 bis 10:08 - also etwa 7 Minuten. Nach 10 Stunden und 8 Minuten stand ich auf der 1. Plattform des Eiffelturms. Inoffiziell. Es gibt noch keine Zeiten. Und ratet was ich als erstes gemacht habe! Ich meine ausser grinsen. Ich habe den französischen Läufer beim Wort genommen, habe mir eine Dose Bier genommen, sie aufgerissen und symbolisch mit ihm getrunken.
    Stdiut

  • Franzosen spaßen nicht - Eco Trail de Paris 80km

    Heute gehen wir gleich zum Laufbericht, entgegen sonstiger Lesegewohnheiten. Start 12 Uhr, Startzone: Base Régionale de Loisirs von St Quentin-en-Yvelines. Hätte es mir nicht zu denken geben sollen, dieses St Quentin im Namen (Gefängnis USA)? Der erste Versorgungspunkt nach 22,5km an einem Friedhof? Die Zeichen waren so offensichtlich. Der Reihe nach. Morgens ging es je nach Wunsch mit einem der gelben Züge der RER Linie C zum Startgebiet. Dort am Bahnhof ausgestiegen, standen bereits Busse bereit, die uns direkt zur grossen Startwiese, neben einem Zirkus fuhren. Ich war zwar nicht ganz so früh aufgebrochen, aber hatte doch noch über eine Stunde Zeit, um das angekündigte Frühstück zu geniessen. Nun dieses bestand im wesentlichen aus zwei verschiedenen Sorten Kuchen, löslichem Kaffee und Tee sowie Wasser. Davon aber reichlich. Somit suchte ich mir den Kuchen aus, der mich stark an den ALDI Kuchen beim Ismaninger Winterlauf erinnerte und mir auch gut schmeckte. Dann wie üblich mal in die Büsche schlagen, rumgucken, auf der Wiese lümmeln und warten. Um 11:45 ging ich zum Start. Munter plapperten alle durch die Gegend. Die meisten Ansagen erfolgten auf Französisch, aber auf einer Tafel sah man auch ein paar deutsche Sätze. Da ich wusste, worum es ging, habe ich auch fast alles verstanden. Dann forderte uns der Sprecher auf, eine Schweigeminute für die Opfer von Toulouse einzulegen und das war schon beeindruckend, wie ruhig es plötzlich war. Kaum war sie beendet ging das Geschnatter allerdings weiter. Dann ein paar Minuten zu spät, also eigentlich französisch gelassen pünktlich, ging der Countdown los und wir liefen los. Die ersten zwei Kilometer waren bereits eine Herausforderung. Es ging über eine weiche Reitwiese für Pferde, gespickt mit Löchern, so dass ich prompt einmal umknickte und dachte, na super. Dann ging es auf einen Weg, ziemlich eng aber erträglicher. Verlaufen war faktisch die ganze Zeit unmöglich, denn es waren ständig Läufer vor oder hinter einem. Da die Wege sehr eng waren, war das Überholen eigentlich immer schwierig. Bis zum ersten Halt bei angekündigt Kilometer 22, laut meiner Garmin bei Kilometer 22,6 war das ganze Läuferfeld ein einziges Pulk. Der Versorgungspunkt Buc befand sich wie gesagt direkt neben einem Friedhof. Es war ein einziges Gewusel. Trotzdem herrschte kein Chaos. Man hielt einfach seinen mitgebrachten Becher hin, bekam Coca eingeschenkt, futterte Kuchen und ich füllte noch meine neue 3 Liter Trinkblase, in die so etwa 2,5 Liter passten, ohne zu schwappen und die sich in meinem neuen Trinkrucksack oder Trailrucksack, nebst aller Pflichtgegenstände befand. Das war sozusagen der Jungfernlauf für die Ausrüstung. Langsam ging ich aus dem Versorgungspunkt raus und schluckte noch einen Rest Kuchen. Erst bei Kilometer 45 würde es wieder Wasser geben. Gleich nach dem Versorgungspunkt ging es steil hinauf. Anfangs war ich den französischen Läufern noch sehr dankbar, da sie auch die kleinste Erhebung hinauf gingen. Erst später wurde mir klar warum. Der Organisator liess uns jeden Hügel hinaufkraxeln um uns sofort danach wieder ins Tal zu jagen, von wo es sofort wieder auf den nächsten Hügel ging. Man konnte eigentlich selten mal 500 Meter geschweige 1km geradeaus laufen. Das hatte ich mir leichter vorgestellt. Ich brauchte hier genau die Muskelgruppen, die ich noch gar nicht trainiert hatte. Auch der Gedanke, dass der Veranstalter deutsche hassen müsste traf ja offensichtlich nicht zu, denn die meisten Läufer waren Franzosen. Es gab auch Engländer, Belgier, Italiener, Türken und Deutsche, aber das Gros war einheimisch. Das Wetter war warm. Jeder schwitzte, obgleich tatsächlich Läufer in langbeinig und langarmig dabei waren. Mir reichte mein kurzes Zeug völlig. Dann Kilometer 45 Meudon. Hier gab es tatsächlich nur Wasser zum befüllen der Trinkgefässe. Es ging steile Treppen rauf zu einem Schloss, steil wieder runter und wieder steil rauf. Mir hing meine Zunge und die Strecke so langsam zum Hals raus. Bei Kilometer 51 hatte ich meinen moralischen Tiefpunkt erreicht und war drauf und dran, den Rucksack zu öffnen, meine mitgeführten 40 Euro herauszuholen und das nächste öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Es ging gerade über mächtige Baumwurzeln, tiefe Löcher, steinige Pisten. Ich traf einen Blinden mit seinen Betreuern, die mussten dann gehen. Es war einfach zu gefährlich zu laufen, für den blinden Läufer. Hut ab vor der Courage. Ich war zwischen einem Wutanfall und einem Heulkrampf. Was tun?

  • Report Paris

    Report Paris muss leider warten lassen. Die Internetnutzung im Hotel ist leider etwas nervig.
    Aber keine Angst es folgt ausführlich wie immer.
    Stdiut

  • Plackerei

    Und heute kommt wieder die Plackerei mit der Packerei. Und heute Morgen hatte ich auch noch Halsschmerzen. Das sind wieder einmal die typischen Wehwehchen vor einem Lauf. Aber Flug ist schon eingecheckt und die Ausrüstungsgegenstände die gefordert waren brauche ich nur noch in den neuen Rucksack zu schmeissen. Ich reise zwar wirklich gerne, aber das Packen könnte ruhig jemand anders übernehmen.
    Stdiut

  • Laufen ist doch Erholung

    Heute Morgen gab es um 11:00 Uhr Frühstück. Unsere Bekannte Conny und ich hatten das ausgemacht, weil ich wieder Chia Samen bestellt habe (2kg) und ihr was abgegeben habe. Ist halt billiger in diesen Mengen. Nach dem Frühstück wurde noch geratscht, der neue Laufrucksack bestückt und gegen 13:15 Uhr lief ich dann mit Conny als Radbegleitung los. Dabei habe ich ihr sicher ein paar Ecken gezeigt, die sie als Schwabingerin noch gar nicht kannte. Die Wege an der Isar waren proppenvoll. An manchen Schwerpunkten mussten wir uns ein paar Meter trennen, denn sonst wäre sie gar nicht durchgekommen. Wir bewegten uns Richtung Norden und bogen dann an der Prinzregentenstrasse unterhalb des Friedensengels Richtung Englischer Garten ab und mieden aber den Chinesischen Turm, denn dort war echt Gewimmel. Nach 9km gab es ein Abschiedsbussi in der Nähe der Seidl Villa und ich wandte mich wieder Richtung Isar, lief noch einmal ein Stück nördlich Richtung Oberföhringer Wehr und von dort aus auf die andere Seite der Isar und immer geradeaus zurück bis Brudermühl und nach Hause. Die Menschenmengen wurden langsam etwas weniger, denn die Sonne hatte sich ein wenig verkrümelt. Trotzdem war es sehr warm, tights und shirt waren genug. Die 20km fühlten sich ziemlich kurz an, ist aber auch klar, nach den langen 30km Läufen der letzten Wochenenden. Nach 01:58h waren die 20 geschafft und bis ganz heim waren es dann 20,5km. Cooles Tapering, wirklich. Der Rucksack und die neue Blase haben sich auch bewährt. Das Laufen war die reinste Erholung, ach könnte nicht jeder Sonntag so sein?
    Stdiut

  • Ausgeschlafen hab ich nie

    Ausgeschlafen hab ich nie, wenn ich am Samstag um 10:00 Uhr auf die Runde gehe. Musste heute ganz schön Gas geben, um pünktlich bei meiner Laufschülerin Monika zu sein. Aber es hat geklappt. Da sie länger pausieren musste, ging es heute daran 2x 2 Kilometer mit einer 2 minütigen Walkpause zu schaffen. Hat sie natürlich geschafft. Danach lief ich noch eine Weile vor mich hin, musste ja erst um 12 zu Hause sein. Habe dann insgesamt 15,6 km gemacht, Isarauf und Isarab. Das Wetter war heute herrlich, war kurzärmelig unterwegs, allerdings in langer Hose, die hing halt noch vom Donnerstag, wäre aber echt nicht nötig gewesen. Und es war ziemlich voll an der Isar, die Leute strömen halt an die frische Luft bei so einem Wetter.
    Am Nachmittag habe ich auch schon mal mein Rad aus dem Keller geholt und Luft aufgepumpt. Das kann man nutzen, statt in den Bus zu steigen für kurze Strecken in der Stadt.
    Stdiut

  • Nordrunde

    Wie beschlossen, so ausgeführt. Seit ich mich geistig darauf eingestellt habe, dass der Tag 24 Stunden hat, ich nicht zwingend um 23 Uhr im Bett liegen muss und auch nicht um 20:15 Uhr die erste Vorabendserie erhaschen muss, fällt es mir wesentlich leichter, abends auf die Laufrunde zu gehen. Das der Winter inzwischen weg ist, macht es natürlich noch leichter. "Der alte Winter in seiner Schwäche, zog sich in rauhe Berge zurück, von dorther sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer körnigen Eises ..... Aber die Sonne duldet kein Weißes." Selten hat der gute alte Goethe besser gepasst, als zu diesem Wochenende.
    Unterwegs traf ich gestern noch eine muntere Läuferschar und das trotz der relativ späten Uhrzeit. Ich bin ja immer schon froh, das nicht nur ich morgens nicht laufen kann. ich bewundere ja die Läufer, die morgens um 06 oder 07:00 Uhr durch die Gegend rennen, aber ich kann mich einfach nicht aufraffen.
    Die Runde gestern war die klassische Nordrunde, mit Lauf zur Brudermühlbrücke von dort Richtung Baldeplatz, auf die andere Seite der Isar, dann Richtung Müllersches Volksbad, aber diesmal vorbei und über den Kabelsteg wieder auf die Links der Isar Seite und immer geradeaus über den Baldeplatz wieder Brudermühl und nach Hause. 10,3km standen zu Buche. Die 10km wurden von mir mit 57:09 min gestoppt, in Sporttracks wurden dann aber 55:51 min ermittelt. Also gehe ich mal von so 56 Minuten aus und basta. Das Tempo kam mir nicht schnell vor,a uch wenn ich es eigentlich viel langsamer geplant hatte. Am Anfang hat es auch ziemlich im linken Bein gemuckt. Das liegt aber wieder an meinem Ischias. Der fühlt sich wieder mal überfordert, der Gute. Aber ich bin ja schon wieder im Tapering. Das heisst am Samstag geht es mit meiner Laufgruppe auf Tour. Da freut sich Moni sicher schon. :>>
    Stdiut

  • Kurzes Shirt

    Gestern Abend am Mittwoch, ging es auf den ersten Lauf in einem kurzen shirt dies Jahr. Keine Angst, ich hatte noch eine Jacke drüber. Da es ziemlich gut losging, habe ich ab der Brudermühlbrücke in Richtung Tierpark noch einen drauf gesetzt und Gas gegeben. Es ging am Flaucher vorbei, dann auf die Tierparkbrücke und den dunklen Noname Weg bis zur grünen Brücke - wo mir ein Radfahrer entgegen kam, der zwei Riesenstrahler am Rad hatte, ich war fast blind - dann rüber zur Marienklause und retour den beleuchteten Weg, wieder auf die Brücke und wieder entlang Flaucher zurück, aber dann in die Verlängerung über den Candidplatz und vorbei am Auer Mühlbach, denn ich wollte ja wieder 10km voll kriegen. Die 10km habe ich in stolzen 53:58min beendet, wobei die zweite Runde mit 26 Minuten wesentlich schneller war. Es kommen also langsam die Frühjahrsgefühle, denn ab da wird es immer automatisch etwas schneller. Das Wetter war doch noch relativ frisch am Abend. Naja das kommt auch noch, ich glaube nicht, dass da noch viel an Winter passiert. Heute Abend kann ich es dann wohl entspannter angehen.
    Stdiut

  • Packliste fertig

    Also die Liste ist abgearbeitet. Am witzigsten ist so ein Klappbecher, dan man flach zusammenfalten kann für den Lauf (stolze 10 EURO) und ein neuer Laufrucksack von Salomon. Ohne Beutel, den habe ich ja noch.
    Die Sportläden in München werden sich mal wieder für meinen Umsatz bedanken. Naja mein Freund hat sich immerhin auch noch eine Windstopper Jacke gekauft. Der Rubel ist gerollt.

    Und so sieht die Liste für den Trail de Paris aus:

    PFLICHTAUSRÜSTUNG:
    - Mindestens 1.5 Liter Wasser,
    - Lebensmittelreserve,
    - Ein eigener Becher mit mindestens 15 cl Fassungsvermögen (keine Trinkflasche),
    - Funktionsfähige Stirnlampe mit Batterien zum Wechseln,
    - Reflektierende Armbinde,
    - Rettungsdecke,
    - Handy (die Notrufnummern der Organisation ins Adressbuch einspeichern,
    die eigene Handy-Nummer nicht unterdrücken und nicht vergessen, es aufgeladen mitzunehmen),
    - Ausweisdokument.

    STARK EMPFOHLENE AUSRÜSTUNG:
    - Mütze oder Tuch oder Kappe,
    - Regenfeste Jacke zum Schutz vor Schlechtwetter,
    - Leggings, Strumpfhosen oder zumindest eine Caprihose, die bis über das Knie reicht,
    - Unbedingt warme Kleidung, falls kaltes Wetter vorhergesagt ist,
    - Mindestens 20 Euro (für unvorhergesehene Zwischenfälle).

    EMPFOHLENE AUSRÜSTUNG (Liste nicht vollständig):
    - Handschuhe,
    - Trillerpfeife,
    - Ein Paar Socken zum Wechseln,
    - Kleidung (T-Shirt) zum Wechseln, Vaseline oder Creme gegen Überhitzung,
    - Elastisches Klebeband für Bandage oder Strapping-Verband

  • Sonntag Nieselwetter

    So langsam spüre ich die harten Trainings doch in den Knochen. Habe nach London ja recht schnell wieder angefangen und auch ziemlich schnell gesteigert. Trotzdem musste ich dieses Pensum machen, denn Paris wartet. Also ging es auch am Sonntag wieder auf eine 30 Kilometer Runde. Die Nacht war recht kurz, Frühstück um 11 und Start um 13 Uhr. Wieder in Richtung Perlacher Forst, jedoch bei völlig anderem Wetter. Hatte am Samstag noch die Sonne geschienen, so war es heute recht feucht mit leichtem Nieselregen. Aber dank Jacke und Mütze war es gut zu ertragen. Ich drehte wieder ein paar Schleifen im Perlacher Forst, Waldhaus, Unterhaching, Oberhaching und kam dann an der Kugler Alm an. Damit die Isar aber keine Vermisstenmeldung aufgibt, weil ich so lange nicht dort war, wendete ich mich diesmal Richtung Grünwald. Von dort ging es die hügelige Rechts der Isar Seite entlang in Richtung Norden/Tierpark. Besonders der lange Anstieg bei den Hügeln, hat mir ordentlich in den Schenkeln weh getan, aber gehen wollte ich auch nicht. Also Zähne zusammenbeissen, Hechelatmung und durch. Habe doch ganz schön gelitten. Aber danach ging es ja flach die restlichen ca. 8 Kilometer nach Hause. Bekannte habe ich keine getroffen diesmal, aber bei dem Wetter waren eh wenig Läufer unterwegs. Und als ich an der Isar ankam, war es ja auch schon 16 Uhr. Jetzt freue ich mich auf zwei lauffreie Tage und kann langsam schon wieder die Tapering Phase einläuten.
    Stdiut

  • Samstag Prachtwetter

    Am Samstag ging es auf den ersten von zwei 30 Kilometer Läufen am Wochenende. Das Wetter war sonnig, meine Haare frisch geschnitten und ein leichtes Frühstück im Bauch. Ich steuerte wieder den Perlacher Forst an und streunte sämtliche Geräumts entlang. Sind schon seltsame Namen für diese Wege im Perlacher Forst. Ich lief kreuz und quer durch sämtliche Wege und hatte dann bei der Kugler Alm ankommend 19,5km erlaufen. Ich war zwar nicht ganz sicher, ob das ausreicht, um bis nach Hause 30km voll zu kriegen, aber es langte. Es war an einigen Stellen ganz schön frisch, also die Sonne hat ein wenig getäuscht, aber eine dünne Jacke war genug. Dafür hatte ich abends ein brennendes Gesicht. Hatte tatsächlich so einen kleinen Sonnebrand erwischt. Also dafür hats dann doch gereicht. Der Lauf am Samstag fiel mir diesmal leichter. So auf leeren Magen loslaufen ist eben doch ein wenig anstrengender.
    Stdiut

  • Zeitnot

    Ich weiss, ich weiss es fehlen die Wochend-Lauf-Berichte. Aber durch ein ereignisreiches Wochenende kam ich nicht zum schreiben.
    Das Pensum 2x30km ist jedenfalls geschafft und morgen reiche ich alles nach.
    Stdiut

  • Schlechtes Wetter

    Schlechtes Wetter hätte mich zwar vom Laufen auch nicht abgehalten, aber als ich gestern so 20:30 Uhr loslief, hatte es aufgehört zu regnen. Es war kühl und feucht, aber angenehm. Die Strecke war aber erschreckend leer. Habe gerade mal 3 Läufer und einen Hund getroffen auf 10km. Sonst ist dort an der Hochleite schon belebter. Ich war wieder recht langsam unterwegs und habe 10.3 Kilometer gemacht. Heute ist wieder Ruhetag und dann kommt wieder das dicke Wochenendpensum. Heute werde ich erst einmal die Packliste für den Trail de Paris abarbeiten. Da gibt es Pflichtausrüstung und ich will ja schliesslich nicht disqualifiziert werden. Obwohl ich wahrscheinlich gar nichts verstehe, wenn Sie mich wegzerren wollen. :))
    Naja ein wenig französich kann ich wohl noch.
    Stdiut

  • Leichte Runde

    Gestern Abend ist es mir doch tatsächlich mal gelungen nur 8 Kilometer zu laufen. Es war ziemlich spät beim loslaufen und ich hatte nicht die Wahnsinnslust. Das Wetter war aber herrlich und das Laufen an sich hat mir wirklich gut getan und Spass gemacht. Mei so ein Fun Run muss man sich ab und an auch mal gönnen, finde ich. Das Wochenende wird dann wieder knackiger.
    Stdiut

  • Sonntag Doppel erfüllt

    Am Sonntag ging es nun an den zweiten Dreissiger. Fast pünktlich um 13:05 Uhr lief ich los. Nach einem kompletten Frühstück mit 2 Semmeln. Der angedrohte Regen fiel aus und auch kalt war es nicht. Da mir die Perlacher Forst Strecke gefallen hatte, machte ich mich gleich wieder in diese Richtung auf den Weg. Mein Garmin zeigte mir, kaum das ich links auf dem Harlachinger Weg war, eine "keine" Satelliten Meldung. Das kann ja heiter werden, dachte ich. Aber es war der Einzige Aussetzer. Ich trabte gleich am Perlacher Waldhaus mal nach rechts, dann wieder Richtung Hauptweg. Dann hatte ich das Gefühl, ich kenne den Weg zu gut, was auch der Fall war und lief wieder Richtung Unterhaching. Vorbei an grossen neuen Bänken, die mit der Aufschrift: "Nehmen Sie Platz" zum Verweilen einluden, aber natürlich von mir nicht benutzt wurden. Dann kam ich nach einem Trimmpfad wieder in Oberhaching raus und lief Richtung Kugler Alm. Von dort ganz normal Richtung Nussbaum Ranch und unter den Bahngleisen hindurch nach Hause. Bis vor meine Haustür waren es fast genau 30 Kilomter. Musste nur ein paar Eingänge weiter traben. Es lief wesentlich besser als am Samstag. Aber ich denke auch deshalb, weil es am Samstag auf leeren Magen losging und viel früher und weil ich am Samstag auch ein Mittagsschläfchen bekommen hatte. Somit hatte ich die 30km in 03:06h fertig. Fürs Wochenpensum heisst das 71,15km in drei Trainingstagen. Nicht genug, aber der Mensch freut sich.
    Stdiut
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  • Doppel Pensum

    Da das nächste Event nicht mehr weit ist, habe ich mir schon für den Samstag ein langes Pensum vorgenommen. Angefangen habe ich 10:06 Uhr - also noch fast wie vorgenommen um 10:00. Da ich heute endlich mal wieder Abwechslung wollte, lief ich in Richtung Hochleite und dachte nach 811 Metern schon, ich müsste sterben. Da war ich oben am Sechziger Stadion angekommen. Kann ja heiter werden dachte ich mir. An der Karolinger Allee wandte ich mich nach links und es ging Richtung Perlacher Forst. Da war ich schon lange nicht mehr. Um ein paar Kilometer mehr zu bekommen, bog ich irgendwann zum Perlacher Muggl ab und war irgendwann in Unterhaching, von dort in langem Bogen wieder in die gedachte Richtung und kam in Oberhaching raus. Keine Ahnung wo ich da war, aber Gott sei Dank gab es dann ein Schild Richtung Kugler Alm und die kenne ich. Ab der Kugler Alm lief ich wieder auf bekannten Pfaden Richtung Grünwald. Einmal durch den Ort durch, geschaut ob es Cafe Fischer noch gibt (Ja) und dann die steile Böschung nach der Burg runter über die Brücke auf die Pullacher Seite, noch eine EON Schleife drangehangen und über den Damm dann Richtung Süden. Jetzt immer geradeaus Richtung Grosshesseloher Brücke und Tierpark eh voila nach 31 Kilometern stand ich ausgepumpt aber glücklich vor meiner Haustür. Habe unterwegs noch den @joggah getroffen, der sich gerade aufmachte das gleiche Pensum in die Gegenrichtung zu absolvieren und kurz darauf Läuferin Bettina. Also die üblichen Verdächtigen waren wieder unterwegs. Hat 03:18 Stunden gedauert, war also nicht besonders schnell. Aber ich habe beim Pinkeln und beim Gel einwerfen bei Kilometer 15 auch nicht die Uhr angehalten. Das Wetter war morgens relativ kühl, aber so nach Kilometer 20 kam die Sonne raus. Und hier noch die Strecke als Rundkurs graphisch. Für Nachahmer wärmstens empfohlen. Geschwindigkeit München 03.03.2012

  • Müder Start

    Als ich gestern endlich die Lufschuhe anhatte und draussen den Garmin anschmiss, war ich todmüde. Mir fehlte einfach mein S-Bahn Nickerchen. Es ist zwar nett, wenn man mal nicht allein fährt und von einem Kollegen unterhalten wird, aber ich habe mich einfach an diese Nickerchen gewöhnt. Aber das Wetter war traumhaft warm, es lief sich super. Die abendliche Runde führte gestern ganz spontan in Richtung Tierpark, bis zur Marienklausenbrücke und von dort über die Brücke gesetzt und die gleiche Schleife am Tierpark vorbei, den Flaucher Biergarten entlang und dann Richtung Osram Gelände nach Hause. Es waren 10km in 57 Minuten und das noch am 29.02. Den hatte ich in meiner Monatsstatistik total vergessen. Somit stehen für Februar sogar 220km zu Buche. Das habe ich stolz auf Facebook vermeldet, aber die anderen Ultra Jungs haben meine Motivation gleich wieder angekratzt, Ecky mit 322km und Holger mit 363km. ;)So sind se die Jungs, immer noch einen drauf setzen. Aber ich werde Euch beim nächsten Rennen wieder gnadenlos voraus laufen lassen.
    Stdiut

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