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Archiv der Einträge: Februar, 2012
  • Plan erfüllt

    Wie gestern im Blog gepostet, hatte ich mir 20 Kilometer vorgenommen. Pläne macht man ja auch, um sich anzutreiben. Wobei ich bei Trainingsplänen ja eher immer etwas kreativ bin. Da aber der nächste wichtige Termin näher rückt, hilft ja nur rumliegen auch nicht. Also ging es nach einem reichhaltigen Frühstück und einer 2-stündigen Verdauungspause um 13:30 Uhr auf die Runde. Der Lauf sollte wesentlich langsamer sein als gestern und auch flacher. Flach habe ich ihn gehalten, es ging erst nördlich ab Brudermühlbrücke bis hinters Müllersche Volksbad und über den Kabelsteg, dort Wende Richtung Süden, dann wieder auf die Rechts der Isar Seite, am Schyrenplatz nächste Brückenüberquerung und links der Isar bis Tierpark, Hinterbrühler See und über die kleine Brücke direkt an die Isar und Wende südlich, am Tierpark vorbei und Richtung Norden nach Hause. Die 20km hatte ich dann nach 02:00:05 absolviert, also auch nicht viel langsamer als gestern und ich hatte nicht einmal auf Pause gedrückt, als ich Wasser gefasst habe am Tierpark. Was nützen mir die ganzen Nettozeiten während eines echten Ultra Laufes, gar nix. Mein erreichtes Pensum für diesen Monat liegt bei 210km. Das ist sehr gut, muss aber noch gesteigert werden. Aber das schaffen ich schon, irgendwie. :yes:
    Das beste Erlebnis unterwegs war heute ein Läufer, der sich irgendwie auf der Brücke am Tierpark auf dem schmalen Geländer total bequem liegend platziert hatte. Abhängen mal ganz wörtlich. Er hat mich dann später wieder überholt. Also hat er sich da wohl relaxt und ausgeruht. Das Wetter war heute nicht ganz so warm wie gestern, was aber eine wachsende Anzahl von Läufern nicht davon abhält in kurzen Hosen zu laufen. Es schneite sogar mal kurz, fühlte sich aber eher an wie Hagel, nur nicht ganz so hart. Ich hatte anfangs Angst, ich hätte zuwenig an, aber nach 2 Kilometern habe ich schon wieder geschwitzt, also Angst umsonst. Ich bin aber von den Minusgrad Läufen immer noch psychisch geschädigt. Brrrrr
    Stdiut

  • Schluss mit Pause

    Seit Dienstag wieder im Job und die ganze Woche - also von Montag bis Freitag - nicht gelaufen. Heute am Samstag der erste Test, ob die Knochen alles überstanden haben, nach den 54,5km vom Sonntag. Um es vorweg zu nehmen, sie haben. Ich wollte so vorsichtige 10 - 15km laufen und habe dan nach 01:29 Stunden und 15,12km auf Stop gedrückt. Bin hoch zum 60ger Stadion, Hochleite, Grosshesseloher Brücke rüber und runter an die Isar, dann Richtung Norden Tierpark, Brudermühlbrücke und weil es so gut lief, die restlichen Kilometer vollgemacht, indem ich zum Schyrenplatz und zurück gelaufen bin. Es lief besser als gedacht. Hatte heute zum ersten Mal die Nike 3 an, liefen sich gut. Sind aber durch den Matsch auch gleich gut eingeweiht. Wat solls, irgendwann werden alle Schuhe dreckig. Morgen will ich dann ganz langsame 20km laufen. Darf ich mir wohl gönnen. Dann kann ab nächster Woche langsam an den Umfängen gearbeitet werden. In 5 Wochen geht es nach Paris zum Eco Trail
    Stdiut

  • The Tribesports London Ultra - Fazit

    Der Lauf war anstrengend. Nicht nur die Strecke an sich ist anspruchsvoll, sonder auch mental ist man als Läufer sehr in Anspruch genommen. Ständig wechselnde Markierungen, die auch oft sehr schwer zu finden waren, machten einem das Leben nicht leicht. Die Versorgung war gut und auch ausreichend oft an der Strecke vorhanden. Die Teilnehmerzahl fand ich für so ein grosses Land relativ gering. Auch waren trotz gutem Wetter, weniger Läufer angetreten als gemeldet. Aussteiger hielten sich in Grenzen.
    Der Lauf ist geeignet für Abenteurer, Leute die sich sehr gut orientieren können oder Läufer denen die Zeit und Strecke eigentlich egal sind. Als Trainingslauf für längere Distanzen bestens geeignet. Die Rundum Betreuung finde ich in Deutschland meist gelungener, aber man muss ja auch nicht verhätschelt werden. Was der Lauf auf alle Fälle bietet ist ein Super Blick durch London. In die Ecken kommt man als Tourist sicher nie. Also auch London Liebhaber mit Hang zum Laufen kommen hier voll auf ihre Kosten.
    Umkleiden und Duschen sind ausreichend vorhanden und Top-sauber. Es gint eine Medaille und eine Riesentasse als Geschenk am Schluss. Die Zeitnahme ist ohne Nettozeit. Einziger Wermutstropfen, der Lauf wird bei der DUV nicht eingetragen, weil die Listen nicht genug Angaben enthalten. Aber wen das nicht stört, auch kein Dilemma.
    Mir hat der Lauf Spass gemacht, allerdings wäre ich ohne die Hilfe anderer Läufer wohl nie angekommen, Danke an meine Wegbegleiter aus der Türkei und ich denke Spanien, bin mir aber nicht ganz sicher.
    Würde ich den Lauf noch einmal machen? Zur Zeit wohl eher nicht, aber das habe ich nach dem ersten Marathon auch gesagt. :yes:
    Stdiut

  • So sehen Finisher aus

    Na ja schön nicht, aber die Tassen sind doch geil, oder?
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  • Der Bericht The Tribesports London Ultra / Part II

    Am Anfang ging es los wie immer, bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte munter schwatzende und laufende Wesen. Der Engländer an sich trug eher kurz und bevorzugte leichte Kleidung. Ich lief lang und hatte auch noch eine Jacke an. An windgeschützten Stellen war es warm und ich verfluchte meine Wahl, aber je später es wurde, desto mehr beglückwünschte ich mich zu meiner Entscheidung, denn der Wind war wirklich grausam. Meine Mütze nahm ich aber ab und zog nur bei Bedarf meinen Buff über die Ohren. Also diese Briten sind wirklich hart im Nehmen. Kurz nach dem Start gab es gleich einen kleinen Stau, da man durch ein kleines Drehtor huschen musste. Tore öffnen und schliessen musste man ziemlich häufig auf dem Weg oder durch kleine Hindernisse schlüpfen. Staus gab es aber keine mehr. Der erste Part war auch insofern gut, dass man immer Läufern folgen konnte. Es ging durch einen Bahnhof mitten hindurch, dann über Fussgängerbrücken, es war ziemlich hügelig, erstaunlich anstrengend sogar teilweise. Der Untergrund wechselte ständig. Mal Strasse, dann wieder Gras, dann Schlamm oder eben feste Wege. Mal mitten durch Wohnsiedlungen, dann durch Parks mit spielenden Kindern oder durch eine Landschaft, die aussah wie ein Sumpfgebiet, wo vor allem Menschen mit Riesenhunden unterwegs waren. Unterwegs eine Lady, die aus den Latschen gekippt war, aber schon wieder lächeln konnte. Dann ein schönes weisses Schloss. Entlang von Wasserarmen, Bahngleisen, Bäumen durch gigantische Parkanlagen aber auch wieder durch Tunnel, Baustellen, dumpfe Brücken, gruselige Lagerhallen und ein Gebiet nah am Wasser, das mitten durch Docks führte. Bergaufm bergab und immer auf die Ausschilderung achten. Ein paar Extra Loops gab es, aber zu meiner Verteidigung, auch die Einheimischen verliefen sich. Nur ziemlich am Schluss, konnte sich eine kleine Gruppe von Menschen, 5 Läufer zu denen ich gehörte, nicht einigen, wie weiter. Statt den rechts weisenden Capital Ring Pfeil zu nehmen, liefen wir geradeaus. Ich war einfach nicht willens allein weiter zu laufen oder mich allein zu verirren. Nach dem letzten Loop (der letzten Schleife) sahen wir aber wieder einen roten Pfeil und sahen auch schon das Stadion von weitem. Und somit wurden aus den 50km bei mir 54,5km. Dann gab es noch eine Medaille und ein Goody Bag mit z.B. einer riesengrossen Tasse. Jetzt noch umziehen, den Bus nach Hause und das war der Wettkampf. Ich bedankte mich noch bei meinen Mitläufern und hoffe mal, das Bild auf der Ziellinie sieht nicht zu Scheisse aus, abwarten. Soviel sei gesagt, zum Bus konnte ich sogar noch sprinten. Bei Kilometer 30 hatte ich ein Zwicken in den Waden und nahm ab da Tempo raus. Ausserdem gönnte ich mir schon ab Kilometer 28 eine Ganze Dose Cola auf Ex und davon insgesamt drei auf an dem letzten Ständen. Es gab Riegel und Gummibärchen, ein paar Sachen, die ich nicht essen würde, aber wie gesagt eben auch meine geliebte Cola. Ich war mit dem Lauf zufrieden, auch wenn ich ihn als sehr schwer empfunden habe. Aber dazu mehr im Fazit.
    Stdiut

  • Der Bericht The Tribesports London Ultra

    Der erste Ultra Lauf des Jahres führte mich nach London. Eine Trailstrecke über 50 Kilometer quer durch die englische Hauptstadt. Zuerst einmal musste ich am Morgen zur Ziellinie, denn von dort sollte uns ein Bus zum Start bringen. Ich ging pünktlich aus dem Hotel, hatte am Abend schon alles vorbereitet und stand auf dem Grossen Bahnhof "Paddington Station" um auf die Anzeige zu starren, wann mein Zug wann abfahren würde. Plötzlich fiel mir siedend heiss ein, du Depp hast die Oyster Card vergessen, also ein Ticket um im Bus bezahlen zu können. Also der erste Sprint am Morgen zurück zum Hotel, welches Gott sei Dank sehr nah lag und zurück. Immer noch rechtzeitig genug, um den Heathrow Connect Train zu besteigen, der mich innerhalb 9 Minuten zur Ealing Broadway Station brachte. Dort stand ich ein wenig in der Kälte herum und bestieg den Bus 297 zur Perival Lane, bus station C. Von dort noch ein kurzer Fussmarsch zum Stadion. Dank Google Map alles gut gefunden. Ja es war kalt an diesem Morgen. Hatte ich am Freitag noch geschwitzt, da es im Gegensatz zu Deutschland wesentlich wärmer war, hatte es an diesem Morgen sogar Raureif und Temperaturen unter Null. Ausserdem pfiff ein eisiger Ostwind. Im Stadion angekommen Startnummer abgeholt, Gepäck abgelegt, letzten Kleidungscheck gemacht und um 07:30 Uhr fuhr der Bus Richtung Start. Im Bus blieb ich unten, denn ich wollte noch einmal abnicken, was mir auch gelang. Ich nahm mir zwar noch kurz die Streckenkarte zur Hand, aber die war klein gedruckt und in 18 kleine Felder aufgeteilt, so dass man sie knicken musste, je nachdem, wo man gerade war. Die Entfernungen waren witzigerweise in Meilen angegeben und das bei einem 50 Kilometer Rennen. Und zu Meilen fehlt mir einfach der geistige Bezug. Beim Start angekommen ging es gleich wieder in Gebäude, denn der Wind pfiff widerlich und auf zum pinkeln, war ja eh klar. Der Start wurde noch einmal um 15 Minuten verschoben, aber dann ging es pünktlich los. Die Markierungen waren A) Aufkleber des Ultrarace (UR) oder eben dem Capital Ring folgen. Ausserdem gab es noch rote Pfeile auf dem Boden, die den Weg weisen sollten. Trotzdem war es ziemlich hart diese Markierungen zu finden. Was das Laufen nicht nur körperlich anstrengend machte, sondern auch mental ganz schön belastend war. Doch dazu später mehr.
    Stdiut

  • Die Strecke des Tribesports London Ultra

    Das Event:
    http://www.ultrarace.co.uk/events/details/?eventid=111

    Die Route:
    http://maps.google.co.uk/maps/ms?hl=en&ie=UTF8&msa=0&msid=214636850110829222832.00049e9bda03d4e931759&z=11

    Hier nur ein paar Highlights:
    Start: Grove Park
    Passierte Punkte:

    Woodland Walk
    Beckenham Place Park
    New Beckenham
    Penge East Rail
    Crystal Palace Park
    Westow Park
    Upper Norwood Grove Recreation Ground
    Streatham Common
    Wandsworth Cemetry
    Earlsfield Rail
    Wimbledon Park
    Wimbledon Windmill Museum
    Richmond Park
    Brentford
    Dormer's Wells
    Brent Valley Park
    Finish: Perivale Park

  • Rumpellauf

    Gestern konnte mich nichts vom Laufen abhalten. Nicht die Verspätung der S-Bahn, nicht der ganztätige Schneefall, gar nix. Ich kam zu Hause an, dann gab es erst einmal Abendbrot und dann ging es wieder in die neuen Salomon Flitzer vom Samstag und auf eine 10km Runde. Ich bin ganz schön geeiert. Ich habe mir diese Schuhe eingebildet und sie laufen sich auch gut, aber ... der rechte Knöchel scheuert ständig rechts am Schaft. Links habe ich das Problem nicht. Liegt wahrscheinlich daran, dass der Knöchel rechts mal gebrochen war und ich da anders auftrete. Ich muss den Schuh da einfach noch auslatschen. Für einen langen Lauf kann ich ihn also erst einmal nicht hernehmen. Aber ich habe ja noch Auswahl. Das Schneetreiben war gar nicht mehr so schlimm, als ich erst einmal draussen stand. Und die klirrende Kälte ist ja auch weg. Habe eine Schirmmütze aufgesetzt, da shilft gegen die Flocken im Auge. Strecke war diesmal Mühlbach, Candidplatz, Osram, über die Brudermühl geradeaus bis zu dem Stadtwerk-Fabrik Gelände, dort links bis hinter zur kleinen Brücke, dann Richtung Flaucher Biergarten und Brudermühl, durch den Tunnel, wieder über die Brücke, am Schyrenplatz runter auf den Radweg Richtung Norden und dann wieder über die Brücke Richtung Fraunhofer Strasse, am Kiosk links und via Baldeplatz, Brudermühl geradewegs nach Hause. Insgesamt 10,49km und die 19 in 58:48min. Jetzt gehts an Turbo Tapern.
    Stdiut

  • Frauentag

    Gestern ging es auf den langen langsamen Lauf am Sonntag. So gegen 13 Uhr oder kurz davor stand ich eingemümmelt in die gefühlten 50 Schichten und startete die GPS Laufuhr. Start Richtung Mühlbach, dann über den Candidplatz zur Isar und dann eingebogen Richtung Norden. Am Schyrenplatz - der Samstag ohne uns auskommen musste, wegen Erkältung meiner Laufschülerin - über die Isar und von dort Richtung Süden nach Grünwald mit Schleife vorbei am Hinterbrühler See. Dort wieder über die Brücke und retour. In den Hügeln Grünwald habe ich mich ordentlich gequält, aber dort war es auch wieder besonders kalt. Es lag ordentlich Schnee, aber die Yaktrax kamen nicht zum Einsatz. Die neuen Salomon laufen sich gut, nur der rechte Knöchel bumst immer an den Schaft, muss ich beobachten. Die Wasserflasche war nach dem Grünwalder Wäldchen vereist, trinken ging nur noch ohne Tülle. Am Tierpark habe ich an dem völlig bizarr vereisten Brunnen noch einmal Wasser gefasst und kaum über die Brücke, kam mir Bettina entgegen. Sie überredete mich, mit ihr zurückzulaufen, brauchte aber ein paar Meter auf die Brücke, also wartete ich, denn zurück laufen kann ich nicht leiden. Sie war auch gleich zurück und knapp angetrabt, kam uns Andrea entgegen, ich konnte irgendwie nicht bremsen, sorry Andrea. Ich lief dann noch mit Bettina einen kleinen Umweg, bis zur Eisenbahnbrücke und von dort an der Agilolfinger Schule vorbei und war kurz vor 16 Uhr zu Hause, nach 27,3 km. Somit ein Wochenpensum von 60km geschafft, cool. Und das bei der Kälte. Und um den Frauenanteil noch zu erhöhen, kam dann um 16 Uhr noch Eva vorbei. Das sind so ziemlich alle Frauen, die ich durchs Laufen kenne. Tja Frauentag halt. Mit Eva kann ich allerdings zur Zeit nicht trainieren, sie ist in ganz andren Sphären unterwegs als ich. Tempo statt Pensum.
    Stdiut

  • Winter Kälte Impressionen München

    Hier ein paar schöne Impressionen von meinem heutigen Lauf.
    Hinterbrühler See, Blick von der Grünwalder Brücke, Meine Wasserquelle am Tierpark tiefgefroren
    Stdiut
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  • Neue Schuhe

    Heute ging es nach kurzer Nacht und Friseurtermin erst einmal in die Laufbar. Das ist ein Laufladen und nix mit Spirituosen. Dort hat die nette Beraterin mir so etwa 7 oder 8 Paar Schuhe gezeigt und ich bin die Dinger mit Kameraanalyse auf dem Laufband mal angetrabt. Es wurden ein Salomon XT Wings S-LAB4 und ein Nike Lunaglide 3. Zu Hause angekommen ging es gleich auf eine Probierrunde mit den Salomon. Die Dinger sehen heiss aus. Und der Schnürmechanismus ist einfach geil. Die Runde führte heute Richtung Grosshesseloher Brücke und zurück, also völlig unkreativ 11km. Der Garmin ist am Anfang völlig durchgedreht, aber hat sich dann wieder eingekriegt. Kälteschock? Dabei waren es heute nur 8 Grad unter Null. Oder wie Freitag ein netter Brite vor mir sagte: Temperaturgrade unter Null sind auch nur eine Stufe der Wärmemessung. Okay englisch klang es witziger.
    Die Schuhe liefen sich gut auf dem meist harten Schnee. Allerdings muss ich noch lernen, wie man sie etwas enger schnürt. Meine Füsse fühlten sich jedenfalls wohl. Die 10km waren in 55 Minuten geschafft, also man merkt, je wärmer es wird, desto schneller werde ich. :>>
    Und hier noch die neuen Schuhe als Bild.
    Stdiut
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  • Schneemann Run

    Und am Donnerstag ging es durch dichten Schnee auf die Runde. Diesmal Auermühlbach, Flaucher Schleife, Nordrunde. Habe mich diesmal auch nicht verrechnet. Durch das Schneegedöns war ich aber wesentlich langsamer unterwegs. Aber egal. Wieder stolz das Training trotz widriger Umstände durchgezogen. Was will man mehr. Die Laufgruppe hat sich diesmal aber scheinbar nicht getroffen, war ihnen wohl zu widerlich. Jetzt noch ein sehr kaltes Wochenende überstehen und dann gehen die Temperaturen erst einmal wieder aufwärts. Wie ich mich schon auf den Frühling freue.
    Stdiut

  • Am Abend in der dunklen Nacht

    So oder ähnlich hätte gestern das Motto wieder lauten können. Gleich nach dem Heimkommen gab es meinen Rote Beete Saft. Dann zog ich mich um. Ich trinke den immer zuerst, damit der mir beim laufen nicht dauernd hochkommt, sonst gibt es wieder Sodbrennen. So kurz vor 19:00 ging es in die Spur. Erst die Schleife am Flaucher Biergarten vorbei und dann ab Brudermühlbrücke bis zum Deutschen Museum und dann retour. Es sind 10,75km geworden, weil ich mich ab Brudermühl in geistiger Umnachtung etwas verrechnet hatte. Es fehlten noch 7km, also lief ich 3,5km weiter, was natürlich Stuss ist, denn den einen Kilometer ab Brudermühl nach Hause hätte ich ja noch abziehen müssen. Zu kompliziert? Ja war es mir gestern auch, ist aber logisch. Am Anfang war mir ziemlich kalt im Gesicht und ich habe meinen Schal öfter mal vor den Mund gezogen. Aber plötzlich ab Deutschem Museum war mir regelrecht warm, auch im Gesicht. Ich dachte schon, plötzlich kommt ein Fön oder sowas. Aber zu Hause das Thermometer zeigte immer noch Minus 11 Grad Celsius an. Der Lauf war okay und danach gab es kaltes Abendessen mit lecker Blauschimmelkäse. Und ich habe vom Kay ja gelesen, dass der auch abends auf Runde geht und das sogar nach dem Abendessen. Mache ich zwar auch ab und an, aber ehrlich gesagt ist mir der leere Magen zum Laufen lieber.
    Stdiut

  • Frost und Lebensretter

    Am Samstag habe ich meinen Lauf gestrichen. Ich war müde und wollte einfach mal einen Tag faulenzen. Und meine Lauf-Elevin hatte auch abgesagt. Somit bestand keine Pflicht an der Strecke zu erscheinen. Für Sonntag war ich um 10:00 Uhr mit dem @joggah - Andreas am Tierpark verabredet. Ich hüllte mich also in mehrere Schichten. Eine Unterhose von Tao, drüber dicke Laufhose von Tao, dann dicke Laufsocken von Falke, normale Schuhe von Brooks. Keine Angst nicht nackter Oberkörper, es geht weiter. Also untere Schicht Winter Laufhemd von Aldi, dann langarmiges Lauf-Oberteil von Esprit, dann Salomon Laufjacke und drüber noch eine Tchibo Laufjacke, die orange Generation. Handschuhe von Nike, Hals-Schal von Tao, Orange Mütze vom Laufwerk in Hamburg und noch so ein Stirnband für den Winter extra über die Ohren. Ein Camelbak auf dem Rücken mit Salz in der Trinkblase und zwei Gels mit Koffein als Wegzehrung. Am Anfang hatte ich noch eine Brille auf, aber die habe ich dann abgenommen. Ich lief so 09:40 Uhr los und war genauso überpünktlich wie Andreas. Wir liefen gleich weiter, ohne stehenzubleiben und steuerten Richtung Süden. Als ich endlich mal auf die Idee kam, einen Schluck Wasser nehmen zu wollen, war das Mundstück und ein Teil des Schlauches eingefroren. Da waren wir bei Kilometer 8 etwa. Immerhin wusste ich ja, bei etwa 15km kommt eine Wasserstelle. Ich zog den Trinkrucksack jetzt zwischen Aussen und Innenjacke und hoffte darauf, dass es tauen würde. Auch der Schlauch war jetzt unten verlegt. Es schien zwar die Sonne, aber als wir in den Grünwalder Bereich einliefen, wo das Waldstück begann, da war es plötzlich noch viel kälter. Durch die hohen Bäume kommt da keine Sonne hin und die Kälte wird "gelagert". Endlich wieder auf der Grünwalder Brücke beschlossen wir in Richtung EON Stauwerk zu laufen und dort auf den Damm, da wir dachten in der Sonne ist es wärmer. Leider falsch. Da oben auf dem Deich blies uns der kalte Nordwind entgegen. Bitter. Andreas entpuppte sich jetzt als Lebensretter und gab mir etwas aus seiner Thermoskanne mit Tee. Der war heiss und süss und flüssig. Mein Wasser war immer noch gefroren. Bei der ersten Gelegenheit verschwanden wir von dem Damm und liefen links der Isar gen München. Deutlich weniger Wind. Und an einer Stelle, an der Andreas schon immer eine besondere Wärme vermutete, lag tatsächlich kein Schnee und es war wärmer. Man müsste halt nur schauen, ob das dort besonders geschützt ist oder ob dort irgendwelche Rohre verlaufen. Dann kamen wir zur Grosshesseloher Brücke und beschlossen den Hügel nach oben und auf die andere Seite zu laufen, denn dort befand sich an der Hochleite schon eine frühere Wasserstelle, als die die ich am Tierpark ansteuern wollte. Er meinte ich wäre besonders schnell hochgelaufen, aber das lag entweder an meinem Durst oder an meinem Laufstil, denn hoch immer kleine schnelle Schritte ist meine Technik. Der Brunnen lief vor sich hin, welch schöner Anblick. Ich liess Wasser über mein Mundstück und den Schlauch laufen und nach 2 Minuten kam tatsächlich Wasser aus meiner Trinkblase. Das Salz hatte wohl tieferen Frost vermieden. Ergo nächstes Mal gleich alles unter die Kleidung verstecken. Ab hier fror auch nix mehr ein. Es war aber schon etwa kilometer 18. Ohne den Tee wäre ich sicher dehydriert. nun ging es entspannt weiter und wir liefen noch einmal bis zur Tierparbrücke nördlich, dann bis zu dem anderen Brunnen wieder südlich. Dort verabschiedeten wir uns, denn Andreas wollte keine 30km laufen. Als ich heimkam hatte er schon 24km getwittert. Ich lief dann noch bis zum Hinterbrühler See, wo viele Menschen auf dem Eis waren. Ich wollte ein Foto machen, aber mein Handy hat leider versagt. Schade. Ich lief dann noch hinter den See über die kleine Brücke und wieder nördlich Richtung Tierpark und von da aus Richtung Brudermühlbrücke und nach Hause. Dort angekommen hatte ich mein Soll erfüllt, 30,12km. Ich war nicht zu erfroren, nur im Gesicht war es manchmal bitter kalt. Ich habe dann einfach durch den Schal geatmet. Einziger Verlust, der mittlere Zeh ist blau. Keine Ahnung warum. Also auch dem Winter kann man trotzen. Aber ist ja eh klar. Wenn Markus Lanz bis zum Südpol kommt, werde ich ja wohl 30km schaffen.
    Stdiut

  • Vergessener Donnerstag

    Am Donnerstag war ich natürlich laufen. Diesmal Richtung Norden bis zum Müllerschen Volksbad in München und zurück. Die ersten 5km blies mir der Nordwind ins Gesicht, das war so kalt, dass ich gefühlt habe, wie mein Hirn einfriert und schrumpft. Ungelogen so habe ich mich gefühlt. Nach der Wende blies es mir dann kalt ins Genick, war halb so schlimm, wie das andere. Die Laufgruppe an der Brudermühl war auch tapfer unterwegs, aber um geschätzte 50% geschrumpft. Zu Hause beim duschen habe ich nicht mal mehr gefühlt, ob das Wasser heiss oder kalt war. BRRRR. mein Handgelenk das frei war, damit der Garmin Verbindung hält, war an der Stelle rot gefärbt. Also nix gegen Winter, aber es gibt einfach bessere Jahreszeiten.
    Stdiut

  • Meine Bestzeiten

    Persönliche Bestzeiten:
    60M = 9,91sec
    100m = 16,97 sec
    200m = 34,33 sec
    400m = 01:17,67 min
    800m = 03:03,88 min
    1000m = 03:56,40 min
    1500m = 06:12,57 min
    3000m = 12:59,16 min
    5000m = 22:32,16 min
    10000m = 46:12 min
    HalbM = 01:43:17h
    Marathon: 03:41:17h
    50km: 04:54h
    100km: 12:15h

  • Spät und kalt

    Ist das schon Disziplin, wenn man trotz späterem Feierabend und eigentlicher Unlust, sowie trotz laufender Soap, die man eigentlich immer schaut, bei eisiger Kälte noch raus geht und läuft? Oder ist es nur die Angst zu rosten und fett zu werden? Egal, jedenfalls bin ich gestern um 20:30 in die Spur gegangen. Der Garmin brauchte zwei Anäufe, ich weiss aber nicht, ob wegen der Temperaturen oder einfach wieder mal so.
    Beim Anlaufen hatte ich mir vorgenommen, nicht ganz so schnell zu machen, damit ich nicht zu tief einatme bei dem Frost. An der Brudermühlbrücke beschloss ich nach links Richtung Tierpark zu laufen, dann bis zum Flaucher Biergarten und dann hinter bis zur Tierparkbrücke. Hier lief ich dann weiter geradeaus die Zentralländstrasse, die ist sehr wenig befahren und führt schlussendlich bis zum Hinterbrühler See, wo ich kurz nach dem Gasthof die 5km voll hatte und retour lief. Ein Stück zurück war ein ungeschützter Bereich, wo es mir kalt ins Gesicht blies, das war schon widerlich. Aber insgesamt war ich danach wieder froh, mich aufgerafft zu haben. Und ich brauche halt die Läufe als Vorbereitung. London kommt immer näher.
    Stdiut

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