Entgegen meinem ursprünglichen Weichei-Plan, aufs Band zu gehen, habe ich doch am Dienstag und Mittwoch meine Runde nach draussen verlegt. Einmal 10,8km und einmal 11,5km. Durschnittstempo war einmal so 5:44 und einmal 5:35, wobei ich zwar gestern schneller war, aber dafür auch schwerere Beine hatte. Ich weiss auch nicht wieso. Dafür war es am Dienstag aber auch viel gemütlicher. Gestern kam ich mir vor, wie ein Mensch im Wolfsrudel. Scheinbar geht der Trend zum Hundesitter, der ein ganzes Rudel ausführt und diese Hundesitter wiederum treffen sich ihrerseits in einer ganzen Kohorte, wodurch das Hunderudel wiederum auch anwächst. Die grössten und fettesten Hunde, mit denen keiner spielt (fast wie in der Schule), fühlen sich dann wiederum gehalten vorbeilaufende Läufer anzukläffen, damit sie auch mal Aufmerksamkeit kriegen, wie Mitleid erregend das auch immer ist, so nervig ist es aber auch für den Läufer. Tier bleibt Tier und ich habe ja mit dem Vieh keine Brüderschaft getrunken, so dass es mich anschnauzen dürfte. Das zaghafte "Entschuldigung" des Menschen in der Minderheit (Hundesitter, Frauchen), hilft nicht wirklich. Sagt mal bin ich eigentlich der Einzige, den das nervt? Ich bin auf dem Lande gross geworden und habe wirklich keine Angst vor Tieren, aber ich sehe auch nicht ein, ständig anhalten zu müssen und dem Hund mit einem "Aus" Einhalt gebieten zu müssen. Irgendwann mache ich es doch mal, wie der Held in meiner Geschichte oder ich kaufe Pfefferspray. Ihr wisst ja, wie es in der Reizleitung bei Nerven ist, Stichwort unterschwelliger Reiz, überschwelliger Reiz. Oder wie der Volksmund sagt, der Hund geht so lange zum Brunnen, bis es aus dem Menschen bricht, oder so ähnlich.
Stdiut