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  • Höhenmeter - wir brauchen Höhenmeter

    Beim Lesen der Tour de Tirol Seite wurde ich am Samstag plötzlich hellwach. Ich hatte irgendwie übersehen, dass es dort ja auch tüchtig Höhenmeter hat. Puh. Also ging es gleich erst einmal am Sonntag zumindestens auf den Isar Trail, wo ich jeden Hügel hinauf lief, den ich finden konnte. Somit kamen so etwa 300 Höhenmeter zustande. Und ich war endlich wieder einmal bei meiner Höhle.
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    Am Dienstag lief ich dann in der Mittagspause 10km, davon 5x den Berg hinter meinem Haus hoch und zwar nicht den Drumberg, sondern den steileren Hügel, hoch Richtung Bergstrasse und dann über die Brücke zum 60ger Stadion, da hängt einem oben ordentlich die Zunge aus dem Hals.
    Waren zwar nur 70 Höhenmeter, aber der Wille zählt. Natürlich war ich an dem Tag viel zu warm angezogen, denn in der Wohnung war mir kalt. Aber Jacken kann man ja ablegen.

    Dann ging es erst wieder am Samstag auf die Piste. Und genau wie schon am Sonntag, sprang der Garmin nicht an, über 20 Minuten keine Satelliten. Ich war stinksauer. Und dann auf dem Trail fiel die Uhr wieder aus, nach etwa 7km, fast beide Male an der gleichen Stelle. Also entweder wird es mal Zeit für eine neue Uhr. Oder die Satelliten sterben aus. Als ich an der Grünwalder Brücke gewendet hatte, blieb ich jedenfalls nach den Hügeln unten an der Isar, weil ich Schiss hatte, das Ding streikt wieder. Beide Läufe im übrigen so etwa 20,9km.

    Am Sonntag dem 31.08. also heute fuhr ich dann in Richtung Wackersberg. Sportsfreund @joggah war da mal mit mir. Ich hatte zwar Angst, mich zu verlaufen, aber da waren Wege an der Tafel und ich pickte mir den Laufweg 51 raus, mit 600HM. Bei der Gelegenheit kamen gleich die neuen Trailstöcke zum Einsatz, die ich für 150 Glocken im Globetrotter erstanden hatte. Mir wurde derart abartig warm auf den ersten 4 Kilometern, es ging nur steil bergan. Dann ab Blomberghaus war eigentlich die grösste Gefahr gebannt. Leider kann ich nicht sagen, ob die Stöcke mir aufwärts geholfen haben, wahrscheinlich schon. Aber beim bergab laufen sind sie tatsächlich eine grosse Hilfe. Ich musste bei der Runde mehrmals an Rindviechern vorbei, also Vierbeiner. Eigentlich habe ich ja keine Angst, ich bin ja vom Dorf. Aber nachdem in Österreich wohl eine Frau von einer Kuh erlegt worden ist, war ich doch vorsichtig. Dabei sind die Kühe doch eigentlich Vegetarier. Killerkühe auf der Alm. Naja mir haben sie jedenfalls nix getan. Das Wetter hat gut gehalten, erst beim Nachhause fahren, schüttete es plötzlich wie aus Eimern. Krass. Sportler waren wenige unterwegs, habe nur einen Läufer getroffen. Sonst ein paar Wanderer und ein Radler. An der einen Stelle stand als Entfernung, ab hier noch zwei Stunden bis zur Waldherr Alm, das war um 12:09 Uhr. Das war aber echt falsch, ich war dann um 12:55 Uhr wieder bei meinem Auto. Ist wohl eher für Spaziergänger gedacht, der Hinweis. Nächsten Samstag will ich da wieder hin, dann nehme ich den noch schwereren Anstieg, den Laufweg 16. Und eventuell kraxel ich noch ein wenig mehr. Mal sehen, wie es mir da geht.
    Stdiut
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  • Bericht Nachlieferung

    Man könnte glatt denken, ich laufe gar nicht mehr. Aber die mangelnde Berichterstattung liegt nur an 2 Reisen, 1x privat nach Norwegen eine Kreuzfahrt und dann nach Amsterdam, allerdings dienstlich. Nach dem 50km Badewasser Ultramarathon ging es am 5. und 7. August noch einmal in München auf Tour. Natürlich im strömenden Regen.
    Die Kreuzfahrt bot einen Joggingpfad von immerhin 400m Rundkurs, den wir an den Seetagen ausnutzten. 25 Runden an Deck, tapfer gezählt von meinem Schwesterlein. Am ersten Seetag waren wir zu viert, Bruder, Neffe, Nichte und am zweiten nur noch zu dritt, der Neffe hatte keine Lust bzw. Kopfweh.
    Ausserdem nutzten wir den Landgang in Stavanger für einen 10km Lauf. Start zu viert, aber meinem Bruder war es dann zu hügelig. Nachdem meine beiden jüngeren Mitstreiter sich nicht ziehen liessen, lief ich einfach direkt hinter ihnen. Das machte sie so nervös, dass wir endlich den 6er Schnitt erreichen konnten. Es war aber wirklich ziemlich hügelig da. Bot aber auch einen schönen Blick aufs Meer.
    In Amsterdam kam ich dann aber leider gar nicht zum Laufen.
    Zurück in München ging es dann am Samstag ins Fitness Studio und anschliessend auf eine 10km Runde, die ich in 49:38 min schaffte. Also die unter 50 Minuten bestätigt. Wobei die zweite Hälfte in einem Schnitt von 4:44 min/km mich selbst überraschten.
    So kann es weiter gehen.
    Stdiut

  • Trail entlang der Isar

    Hier ein paar Impressionen vom heutigen Trail Lauf entlang der Isar in München.
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  • Video - 2. Badewasser Ultramarathon - Der Lauf um den Würmsee

    Und hier ein kleines Video des Laufes mit meinen Mitstreitern.
    http://youtu.be/Kp1HjZfbURs

    Stdiut

  • 2. Badewasser Ultramarathon - Der Lauf um den Würmsee

    Da wir diesen Lauf im letzten Jahr zum ersten Mal aus der Taufe gehoben hatten, wollten Andreas und ich auch in diesem Jahr daran festhalten. Obschon ich auf sozialen Netzwerken Mitstreiter gesucht hatte, fand sich nur ein weiterer Läufer, der uns begleiten wollte. Der Henrik ohne d von den Running Twins schloss sich uns an. Da wir alle relativ nah wohnen, holte uns der Andreas mit seinem gelben Flitzer von zu Hause ab und so waren wir schon kurz nach 08:30 Uhr am Percha Beach. Kurz darauf zog Andreas eine Linie mit dem Schuh über den Sandweg und auf ging es. Richtung Süden erfolgte der Start, somit waren wir relativ schnell in Höhe der Votivkapelle und von dort an den grossen Adelshäusern vorbei, wo irgendwelche erleuchteten Gruppen wohnen. Dann vorbei an der Taucherschar, die im Starnberger See übt. Gefühlt sicher so 100 Taucher in ihren unförmigen Anzügen. Jährlich kommen laut Zeitungsberichten so etwa 4000 Taucher zur Steilwand in Allmannshausen, schon beeindruckend, allerdings eher nix für mich. Schliesslich hatte ich als Jugendlicher schon 2x ein Spannungspneumothorax, im Volksmund auch Lungenriss genannt. Zum Laufen reicht meine Luft aber allemal. Der Henrik sorgte mit seinen langen Gazellenbeinen natürlich wieder dafür, dass das Anfangstempo für so alte Ultraläufer deutlich zu hoch lag. Aber durch konsequentes zurück fallen lassen, hatten wir das schon im Griff. :>> Meine Sonnenbrille konnte ich gleich wieder abnehmem. Die Luft war so feucht, dass ich schwitzte, wie wild. Dem Andreas ging es ähnlich oder schlimmer, nur unser Youngster hatte das Problem nicht. Über enge Wege ging es weiter, manchmal sich verbreiternd zu Wiesen, die eigentlich zum baden einluden, aber Dank des Wetterberichtes, der Unwetter angekündigt hatte, hielt sich die Anzahl der Badegäste in Grenzen. Dann endlich Seeshaupt, die erste geplante Rast am Kiosk. Leider war dieser verschlossen. Aber unser Henrik war uns kurz verloren gegangen und kannte eine Tankstelle am Ortsausgang, die man vom Ufer aus gar nicht sehen kann. Gesagt, getan ging es nach einem kurzen Verweilen am Kiosk dann doch noch zur Tanke, wo es endlich alkoholfreies Weissbier und Butterbrezn gab. Lecker. Dann ging es zurück ans Ufer und inzwischen schon Richtung Norden. Die nächste Rast hatten wir für Tutzing in einem kleinen Biergarten angesetzt, dort spielte im letzten Jahr eine Kapelle und wir wussten, wir würden direkt dort entlan kommen. Bis dort waren es ca. 12km ab der ersten Rast. Durch einige kleine falsche Abbieger, erhöhte sich allerdings die Wahrscheinlichkeit, dass wir mehr als 50km laufen würden. War aber alles nicht tragisch. Während es am Ostufer sehr feucht war und wir vielen Pfützen ausweichen mussten, war das Westufer eher trocken. Auch der angekündigte Regen liess sich nirgends blicken. Im Gegenteil, es wurde immer wärmer. Es ging jetzt durch wunderschöne grüne Abschnitte, nur selten mal weg vom Ufer und dann durch ein paar Häuser. Es gab Holzbrücken, Wald und grosse Wiesen mit Schilf. Die Zeit verging flott und die meiste Führungsarbeit machte Henrik. Dann kam auch schon der Biergarten, wo ich mir ein saures Radler gönnte. Andreas gönnte sich gleich zwei Alkfreie Weissbier und unser Jüngster genoss Limo und ein leckeres Stück Käsekuchen. Ultra laufen ist doch gemütlich, oder? Dann ging es wieder weiter. Andreas hatte ab hier mit einigen Problemen zu kämpfen. Scheinbar zuviel Kohlensäure im Bauch. Bei Possenhofen hatten wir dann den Marathon voll, ab jetzt war es Ultra. Dem hohen Tempo vom Anfang geschuldet, gingen zumindestens wir Alten jetzt dazu über, die Hügel aufwärts zu gehen, statt zu laufen. Nach dem Beach Paradies bogen wir vom Ufer weg in den Wald ein. Ich fand das Stück wunderschön, aber das war wohl nur meine Meinung. Dann ging es in den Ort Starnberg. Hier ging es dann entlang der Strasse in Richtung Uferpromenade. Hier wurden wir von ein paar Radlern angesprochen, die wohl bemerkt hatten, dass wir den gesamten See umrundet hatten. Ein Lob tut doch immer gut. Henrik hatten wir inzwischen aus den Augen verloren, er hatte wohl zum Endspurt angesetzt. Nach dem Schwimmbad in Richtung der zwei Brücken, die wir bis zum Ziel noch zu überqueren hatten, kam er allerdings aus einer Seitenstrasse. Er hatte sich wohl ein wenig verirrt. Eine der Brücken wurde dann gerade geöffnet und somit liefen wir dann doch ziemlich gleichzeitig über die imaginäre von Andreas gemalte Ziellinie. Acu wenn dieser am Schluss noch einmal einen Spurt anzog.
    Nach dem Lauf erfrischten wir uns im See, wodurch der Salzgehalt wahrscheinlich dramatisch anstieg, die armen Fische. Dann gab es noch eine Kleinigkeit zu essen und wir durften noch Georg kennenlernen, den Freund von unserem Jüngsten. Auch das Hundchen holte Herrchen ab. Dann verabschiedeten Andreas und ich uns und fuhren mit dem kleinen gelben Flitzer heim. Auch wenn es in diesem Jahr mangels Zeit kein Finisher Shirt gab, war es doch wieder ein wunderschöner Lauftag.
    P.S.: Beweisfilm im nächsten Blog.
    Stdiut

  • Regen die Zweite

    Am Samstag bin ich zuerst mal ins Fitness gegangen, da war es diesmal herrlich leer. Trotzdem musste ich diesmal statt des Bizeps, den Trizeps trainieren, da sich zwei Jünglinge an den Bizepsautomaten festgekrallt hatten. Pünktlich zum verlassen des Fitness Studios öffneten such dann die Regenschleusen. Gleich aus drei verschiedenen Richtungen zuckten Blitze vom Himmel. Als die wildesten Schauer vornei waren, radelte ich dann runter nach Untergiesing heim. Dort zog ich mich gleich um, da ich eine Laufeinheit machen wollte. Es ging 10km durch den Regen. Ich lief den gleichen Bogen wie letzte Woche Samstag, um noch einmal die genaue Streckenlänge zu ermitteln. An der Isar war es leer. Nur unter den Brücken tobte das Leben. Alle Griller, die darauf vertrauten, das jeder Regen mal aufhört bzw. diejenigen die einfach nicht heim wollten hielten sich hier auf. Es war ganz witzig durch die Massen durchzulaufen. Am Maria Einsiedel ging es dann den Berg rauf und Richtung Heimat. Zu Hause hatte ich allerdings erst 8km auf der Uhr, so dass ich einfach noch einmal zur Bergsrasse hochlief bis hinter zum 60ger Stadion und dann am Auer Mühlbach nach Hause. Der Regen fiel zwar stetig, aber da er ziemlich warm war, hat er eigentlich kaum gestört.
    Die 10km in so etwa 56 Minuten beendet.
    Stdiut

  • Running in the Rain

    Mir fehlten für das Monatssoll noch ein paar Kilometer, also blieb mir nix weiter übrig, als am Mittwoch im Regen zu laufen. Gleich nach der Arbeit zog ich mich also um, damit erst gar keine Faulheit aufkommen konnte. Weil ich aber keine Lust hatte, den Garmin im Regen Satelliten suchen zu lassen, machte ich einfach den Versuch, ihn drinnen zu starten. Also Fenster auf und den Garmin an das Plissee gehangen und weiter umgezogen. Und tatsächlich hatte der Garmin alsbald Kontakt zum GPS. Somit Mütze auf, dünne Regenjacke an und raus. Start in Richtung Isar und Richtung Grosshesseloher Brücke. Es lief sich trotz Regen sehr angenehm, nur über die Pfützen musste man halt springen, so gut es ging. An der Grosshesseloher Brücke ging es den steilen Pfad nach oben zur Hochleite. Japsend oben angekommen dann vorbei an der Menterschweige und heim. Eigentlich hatte ich mir ja 12 Kilometer vorgenommen, aber irgendwie war ich gestern einfach nicht in Form und somit liess ich es mit 11,4km genug sein. Somit war das Monatssoll von 200km erfüllt. Nagut, bei dem Double Marathon kamen ja allein schon über 80km zusammen. Läufer waren einige unterwegs, allerdings nicht so viele, wie ich vermutet hätte. Haben sich wohl doch einige abschrecken lassen von dem Wetter.
    Stdiut

  • Vier Trainings

    Meine Laufwoche ging erst am Mittwoch los. Ich hatte einfach keine Lust im strömenden Regen durch die Gegend zu düsen, obschon man ja auch so nass wird. Dafür sorgt die feuchte Luft.
    Mittwoch ging es erst einmal auf die Hochleite Strecke. Schliesslich schadet ein wenig bergan laufen ja keinem, eher im Gegenteil. Und ein wenig Schatten hat ja auch noch keinem geschadet. Beim Harlachinger Berg taten mir die Autofahrer leid. Ein Riesenstau an dieser Stelle, da war ich zu Fuss definitiv schneller unterwegs. Die 10km waren dann in 56:30min geschafft.
    Am Donnerstag machte ich eine Südrunde, vorbei am Asam-Schlössl. Leider ist der Weg zwischen Spielplatz und Benediktbeurer Strasse inzwischen ganz gesperrt. Bin dann einfach über die alten Gleise geklettert und auf die Strasse ausgewichen. Sonst lief es aber gut. War sogar relativ flott unterwegs. Diesmal eine Pace von unter 05:30 min/km. Naja es lag aber sicher nicht nur an dem einen Hügel.
    Am Samstag wollte ich dann mal was ganz neues mischen. Also ging es in Richtung Isar, aber gleich nach der Gerhardstrasse den Hügel rauf, dann entlang des Baches hinter und dann nach links zur Eisenbahnbrücke und von dort südlich bis Maria Einsiedel. Dort den steilen Hügel rauf zur Hochleite und dann noch ein wenig Richtung Menterschwaige und dann retour. Leider hatte mein Garmin einige Systolen, aber es war ein schneller Lauf, das ist sicher. Vorher war ich auch schon brav zum Fitness geradelt und habe dort alles für Bauch, Arme, Schultern gemacht. Das für den Po macht das Laufen. :>> Anschliessend gab es lecker Essen bei Lauffreundin Eva, obwohl sie derzeit nicht allzuviel läuft, wie sie berichtete.
    Dann der lange Lauf am Sonntag. Nico mein Untergiesinger Nachbar fragte zwar an, aber leider hatte er erst ab 14 Uhr Zeit und ich wollte nicht zu spät fertig werden, denn ich musste noch telefonieren, kochen, baden und wollte abends ins Kino. Viel Lärm um nichts. Klasse Film übrigens.
    Also ging es ab 13 Uhr los. Start genau wie am Samstag, nur dann weiter zum Schyrenplatz, durch die beiden Startbäume durch (Insider) und dann über die Brücke und dann südlich. Die ersten 5km fielen mir sauschwer, denn obwohl ein Wind wehte und die Sonne nicht herunter ballerte, war es doch sehr schwül. Aber dann hatte sich mein Kreislauf wohl angepasst. Ich lief bis zum Brückenwirt und dann rauf und über die Brücke, dann in den Trailpfad, der mich nach hause bringen würde, aber statt dessen ging es steil nach oben in den Ort Grünwald. Dann den Radweg Richtung Oberhaching. Dort tankte ich ein wenig Wasser am Brunnen kurz vor der Kugler Alm und wusch mir mal das Gesicht. Dann wieder weiter und an der Nussbaum Ranch vorbei und dem Weg folgend bis zum Giesinger Forsthaus. Dort am Brunnen erfrischte ich mich ein letztes Mal und lief dann die letzten 4km heim. Am 60ger Stadion vorbei und runter zum Auer Mühlbach und die 30km waren geschafft. Der Schnitt 05:59 min/km also akzeptabel für den langen Lauf. Somit doch 60km die Woche geschafft, gar nicht sooo schlecht.
    Stdiut

  • Funkstille

    Warum die lange Funkstille? Ich war auf einem Training, das von Sonntag vorletzter Woche bis Samstag letzter Woche ging. Leider aber kein Training für die Beine, sondern für das Hirn. ITIL Expert, falls das jemandem etwas sagt. Ich musste soviel lernen, dass mir der Kopf qualmte und ich nicht in der Lage war noch etwas zu tippen bzw. niederzuschreiben. Trotzdem kam ich aber insgesamt während des Trainings dreimal dazu einen Lauf zu absolvieren. Immer rund um die Golfanlage des Hotels in Donaueschingen, in dem wir untergebracht waren. Sogar entlang eines markierten Joggingpfades. Es wurde zwar von mal zu mal heisser und es war auch ganz schön hügelig, aber doch eine schöne Ablenkung von der Kopfarbeit. Mitstreiter waren die kleine Elisabeth, die mir immer entgegen kam, da sie genau andersrum lief und einmal mein Trainer Marcus, den ich überholen konnte. Somit 3x immer so 10,4km absolviert.
    Am Sonntag dann wieder zu Hause in München, ging es wieder auf einen kurzen Lauf. Genau zwischen den Wetterextremen zuviel Sonne und Dauerregen machte ich eine 10km Südrunde. Wobei ich dann gleich noch den Punkt, einmal pro Jahr unter 50 Minuten auf 10km abhaken konnte. Ab dieser Woche wird es dann langsam wieder in einen normalen Laufalltag zurück kehren heissen.
    Trotzdem bin ich sehr stolz, jetzt den Titel ITIL Expert tragen zu dürfen.
    Stdiut

  • Triple, Double oder was Teil II

    Nach dem Zieleinlauf wurde noch ein Foto geschossen und dann schlurfte ich mit meiner Tasche aus dem Bus zum duschen in die Halle. Wobei ich erst noch ordentlich futterte und trank, denn mit vollem Magen läuft es sich ätzend und so hatte die Nahrung Zeit verdaut zu werden. Nach der Dusche war immer noch etwas Zeit auszuruhen. Meine Uhr wurde an den Akku angeschlossen, denn es sollte ja noch ein wenig dauern, bis ins endgültige Ziel. Dann ging es wieder zum Bus zurück, welcher uns wieder zum Start fuhr. Dieser war diesmal nicht 8 sondern nur 2km entfernt, aber man muss ja auch nicht übertreiben. Am Start standen alle nervös zappelnd und dann zählte Holger, unser Organisator, auch schon wieder bis Null herunter und los ging es. Inzwischen brannte die Sonne ziemlich gnadenlos und es war warm. Es wehte ein Wind, der wenn er mal frisch war von vorn kam, leider nicht hilfreich. Das Anlaufen fiel allen schwer, die ersten Meter lief es sich wie auf Eiern. Aber dann gewöhnten die Beine sich wieder daran. Michael lief in seinem witzigen Trippelschritt schon wieder auf und davon. Ich liebe seinen Laufstil. :>> Mir gingen ein paar Gespräche auf den Keks, ich habe es ja lieber ruhiger, also versuchte ich mich abzusetzen, was auch relativ gut gelang. Kurz nach Blijham liefen wir dann über die Grenze. Ich muss zugeben, ich habe es wieder mal nicht bemerkt. Erst als an einem Haus eine riesige Deutschlandfahne prangte, wurde es mir klar. Die Gegend war wieder flach und es gab keine so lang gezogenen Orte mehr. Eher alles grün und weit. Auch Wälder gibt es auf deutscher Seite mehr. Wir wurden auf der Strecke auch immer wieder von Radfahrern begleitet, die uns versorgten, mal fragten wie es uns geht, uns aufmunterten und immer aufpassten, das niemand verloren geht. Danke mal an dieser Stelle. Auch unsere Versorger an den Punkten waren fleissig für uns. Es waren sogar ein paar mal Extra Punkte eingerichtet, wegen der starken Hitze. An einem Punkt stand sogar mal nur eine Kiste mit Getränken, mangels Becher musste man halt die Pulle ansetzen, aber bei der Hitze auch egal. Die Läuferschlange war auf den langen Geraden immer gut zu sehen. Wie Gänse auf einem Marsch. An anderen Punkten fühlte man sich ziemlich allein, weil niemand mehr zu sehen war. Für mich kam dann die böse Überraschung bei Kilometer 25 glaube ich etwa. Denn plötzlich zuckte meine Wade. Mein Knie hat dagegen super gehalten. Zuckende Wade geht immer kurz vor Krampf und das hiess nichts anderes als Gehen, Tempo raus und wieder Laufen. Das machte ich dann im Wechsel. Mal konnte ich 2 Kilometer laufen, dann ging ich wieder einen Kilometer und danach gingen auch mal 4 oder 5km Aber das Bein beruhigte sich nicht. Im Gegenteil, die wade wurde immer härter. Also fasste ich unter dem Wandern einen Entschluss. Komme ich ins Ziel des 2. Marathon unter 5 Stunden, starte ich zum dritten. Wenn nicht, dann eben nicht. Jetzt ging es über die Ems und eine lange Brücke. Papenburg wurde durchquert und ein Waldstück. Nicht nur ich quälte mich rechtschaffen, auch andere mussten Gehen oder hatten Probleme. Grösster Schock am VP 30km. da stand Michael und kam nicht weiter. Sein Kreislauf zwang ihn aufzuhören. Gott sei Dank waren auch Sanitäter immer in unserer Nähe. Ich beschloss aber, wenigstens diesen zweiten Marathon noch zu Ende zu machen. Stück für Stück näherte ich mich Esterwegen. Das kurz aufkommende Regenwetter war leider viel zu kurz, um uns zu erfrischen. Dann endlich Esterwegen. Zwar ging es kurz vor dem Ziel noch einmal bergauf, aber das war egal. Ich überquerte die Ziellinie nach 05:20:48h und war sehr froh. Da ich deutlich über 5 Stunden lag, stand mein Entschluss fest. Den dritten Marathon, trete ich sicher nicht mehr an. Ich hatte für diesen zweiten Marathon etwa so lange gebraucht, wie vor zwei Jahren für den dritten. Auch wenn ich enttäuscht war, den dritten Armreifen nicht überstreifen zu können, so überwog doch die Vernunft. Ich hätte ja mindestens die Hälfte gehen müssen. Auch wenn das Zeitlimit bei 7 Stunden lag eher unvernünftig. Also Abschluss nach zwei Marathons, Double statt Triple.
    Stdiut

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