szmmctag
Suche blog.de

  • Laufen oder Kaufen

    Auch am Samstag wurde gefaulenzt. Naja nicht wirklich, aber statt laufen ging es kaufen. Wir fuhren ins Ingolstadt Village und ausser Salomon (Laufshirt, Trail Schuhe)und Falke (Laufsocken und lange Tight) wurden auch noch meine Lieblings Mode Label geplündert. Fast 500 Glocken leichter ging es dann heim.
    Sonntag Früh ging es zu meinem legendären Tandem Sprung. Dann wurde zu Hause ein spätes reichhaltiges Frühstück eingenommen und anschliessend ins Fitness geradelt. Witzigerweise überholte ich beim Drumberg rauf radeln zwei Läufer. Eigentlich sause ich da als Läufer immer an Radlern vorbei.
    Nach dem Krafttraining ging es heim, umziehen und Laufschuhe an. Ich lief zur Brücke am Baldeplatz und dann südlich zur Brudermühlbrücke, dort auf die Tierparkseite und dann immer geradeaus bis zur Grosshesseloher Brücke unten, wo es den steilen Weg raufgeht. Diesen Weg war ich erst neulich mit Nico dem Motivator runter gelaufen. Hoch ist es deutlich anstrengender. So kam ich denn ausser Puste oben an und lief Richtung Heimat, vorbei am 60ger Stadion noch ein wenig verlängernd durch die Bergstrasse und es waren 14,5km geschafft. Das waren dann für einen Tag genug Erlebnisse, fand ich.
    Montag ging es am Abend auf Laufrunde. Über die Brudermühlbrücke, vorbei am Flaucher, hinter zum Hinterbrühler See und dann Richtung Tierpark und nach Hause. Die Anzeige auf dem Fenix ist allerdings bezüglich der zwei klein dargestellten Fenster absurd. Da ich ja inzwischen Lesebrille brauche, konnte ich die zurück gelegte Entfernung nicht erkennen. Im Tageslicht kein Problem, aber im Dustern unmöglich. Auch die rote Hintergrund Beleuchtung hilft da nix. Muss mal schauen, was man da ändern kann.
    10,2km in 59 Minuten waren die Ausbeute.
    Dienstag ging es in der Mittagspause los, na gut die war weit nach hinten verschoben. Ich lief Richtung Brudermühlbrücke und in Richtung Süden waren schwarze Wolken zu sehen. Da ich keine Lust hatte, nass zu werden, lief ich Richtung Norden, denn da sah der Himmel heller aus. Es schien dann sogar die Sonne. Am Schyrenplatz ging es durch die Startbäume, vorbei am Deutschen Museum und am Müllerschen Volksbad. Dann noch über die hölzerne Fussgänger Brücke und dann stracks retour. Das Wetter hat tatsächlich gehalten und ich kam trocken durch. Cool.
    Diesmal 10km in 56 Minuten.
    Stdiut

  • Mein erster Tandemsprung

    Letzte Woche wurde mein Sprung abgesagt, weil in Bad Wörishofen Nebel herrschte. Darum wartete ich am Samstag schon gespannt auf die SMS vom Organisator http://www.funjump-tandemspringen.de/
    Mein Termin war auf 11:15 Uhr festgesetzt. Pünktlich 18:00 Uhr rauschte die SMS rein. Bitte um 09:30 am Flugplatz sein, mit genauer Wegbeschreibung. Das war auch gut so, denn bei dem schönen Wetter würde es sicher voll auf der Autobahn sein.
    Am Sonntag klingelte der Wecker, natürlich wieder viel zu früh für mich. Um kurz nach 08:00 Uhr ging es los und 09:15 Uhr standen wir am Flugplatz. Es waren bereits drei andere Kandidaten da und wir füllten gleich mal die Anmeldung aus. Ich war mal wieder eins der älteren Modelle. Dann durften wir uns eine Kombi ausuchen und eine Ledermütze mit Brille. Die Kombis waren alle am Popo etwas schmutzig, was aber nicht an der Angst der Kandidaten lag, sondern einfach durch die Landung zustande kommt. Dazu später. Jetzt wurde wir zusammen getrommelt, um die Einweisung zu erhalten. Der jüngste Teilnehmer Julian diente als Anschauungsobjekt, den konnte der Dieter Dankesreiter am besten hoch hieven. Unsere Ausstiegshaltung erinnerte etwas an wehrlosen Maikäfer, mit Beinen nach oben, aber es machte dann Sinn. Jetzt wurden die Tandemmaster zugeordnet und ich durfte gleich in die erste Maschine und mit dem mehrfachen Weltmeister, dem Chef höchstpersönlich springen. Da er mir sehr sympathisch war, war ich ziemlich froh darüber. Er gab zwar am Anfang einige Befehle, aber das wirkte eher souverän und beschleunigte den Ablauf. Wir waren bei der Einweisung ungefähr 10 Leute, davon 2 Frauen. Pünktlich um 10:00 Uhr kam die Maschine, die wir mit einer Leiter erklommen. Wir waren 5 Tandemspringer mit Tandemmaster und 1 Wingsuits Springer in der Maschine. Wobei ich nicht ganz sicher bin, ob wir 4 oder 5 waren. Zu aufgeregt. Wir Schüler sassen vor den Mastern. Dieter erklärte mir im Flieger, der erstaunlich schnell gestartet war und aufstieg, die Umgebung und was man alles sehen konnte. Dann kam der Zusammenschnall Akt. Man wird mit insgesamt 4 Karabinern gesichert, zwei oben und zwei an der Hüfte. Die zwei an der Hüfte werden dann nach dem freien Fall wieder gelöst. Man darf wirklich keine Berührungsangst haben, denn man stützt sich wirklich auf den Schoss des Tandemmasters und ist sich ziemlich nah. Dann ging es auch schon los mit dem Ausstieg, Gott sei Dank war ich nicht der Erste. Ich konnte sehen, wie der erste Master nach vorn zur geöffneten Tür rutschte, dann nahm sein Schützling die Maikäferhaltung ein. Der Master zog dann noch korrigierend seinen Kopf nach hinten, so dass er nach oben schaute und nicht zur Erde. Wupp, weg waren sie. Dann der zweite, gleiches Prozedere. Dann waren wir dran. Zeit zum Nachdenken hatte man eigentlich keine. Immerhin spürte ich die Atmung von Dieter an meinem Rücken und ganz ruhig war der auch nicht. Ich versuchte in seinen Rhythmus zu kommen, aber das war mir zu anstrengend. Ich hatte mir vorgenommen, den Kopf selbst nach oben zu nehmen. Ich denke, das ist mir auch gelungen. Beschwören würde ich es nicht. Dieter stiess sich ab und ich lag unter ihm. Die erste Schrecksekunde starrte ich nur nach unten, aber es wurde uns gesagt geniesst die Aussicht und ich schaute Richtung Horizont. Die Lage hatten wir wohl ganz gut hinbekommen, denn ich bemerkte nicht, das etwas korrigiert wurde. Man liegt faktisch unter dem Master und durch die Maikäferhaltung, mit Beinen nach hinten, kommt man sich nicht ins Gehege, denn meine Beine liegen faktisch in der Mitte. Dann klopfte mir Dieter auf die Schulter, das Zeichen das ich im freien Fall die Hände vom Gurtzeug nehmen konnte und ausbreiten durfte. Ich habe ziemlich gejapst am Anfang, mir kam die Luft einfach ganz anders vor und sie schmeckte auch völlig anders als sonst. Die Erde war weit entfernt und ich hatte wirklich das Gefühl zu fliegen. Ich fühlte mich auch wirklich grossartig und sicher. Dann gab es den nächsten Klapser auf die Schulter, Hände wieder einziehen und der Fallschirm wurde ausgelöst. Man hatte tatsächlich das Gefühl, es geht erst einmal aufwärts. Ich habe aber nachgelesen, dass das Stuss ist. Jetzt ging es langsam nach unten. Der Master bot mir an, selbst den Fallschirm zu steuern, aber davor hatte ich zuviel Respekt. Er bremste jetzt einmal den Schirm und wir übten die Landung. Ging gut. Es war total still in diesem Moment, einfach Wahnsinn. Dann flog Dieter noch ein paar Loops für mich. Dadurch sausten wir nicht sofort runter. Es war einfach nur schön. Wir hatten aber auch Glück mit dem Wetter, es war ein sonnenreicher Tag. Leider ging aber auch dieser Gleitflug mal zu Ende. Ich nahm die Landehaltung ein und wir rutschten sanft auf dem Po über Gras. Begeistert klatschte ich Dieter ab und bedankte mich. Was für ein Erlebnis. Vielen Dank an das Team.
    Ich zog jetzt die Kombi aus und holte meine Urkunde ab. Dann fuhr mich Gustl nach Hause. Er hat ein bisschen was gefilmt, aber ob ich das noch zeige entscheide ich, wenn ich es gesehen habe. Ich denke mal aufgeregt war er auch, wenn auch anders. Bei dem Absprung hatte ich übrigens nicht das Gefühl, dass die Wangen flattern, wie man es so oft in Videos sieht. Aber da oben hat mich ja auch keiner gesehen.
    Ich habe mich gleich noch nach der High-Altitude Packet Option erkundigt. Mal sehen, ob ich mich noch einmal traue, aber der Sprung ist halt nach ca. 10 Minuten vorbei und wenn man es 2x am Tag macht, hat man evtl. mehr davon.
    Stdiut

  • Die volle Serie

    10,10km am Samstag 11.10.
    15,08km am Sonntag 12.10.
    10,50km am Montag 13.10.
    10,19km am Dienstag 14.10.
    10,71km am Mittwoch 15.10. - mit Motivator Nico
    10,02km am Donnerstag 16.10.

    Das ist doch mal eine Serie die sich sehen lassen kann.
    Aber heute am Freitag mache ich mal Pause. Einige denke schon, ich will Streak Runner werden. Aber dazu fehlt mir ehrlich gesagt der Ehrgeiz. Und nachdem ich dort im Forum auch nicht sooo nett behandelt wurde, mache ich lieber das, was ich immer gemacht habe. Einfach mein Ding.
    Die Runden gingen immer die Isar und Hochleite entlang. Auch eine Nordrunde musste ich schon einlegen, denn es wird jetzt langsam abends früh dunkel. Das einzig lästige sind diese schwärmenden Fliegen nah an der Isar. Die kommen mir in diesem Jahr noch grösser und ekliger vor als sonst. Sind halt die abgehärteten Viecher, die jetzt noch kreisen.
    Jetzt geht es auf die Couch, faulenzen. Mal sehen wann es weiter geht.
    Stdiut

  • Pölven Trail Impressionen

    Pölven Trail Impressionen
    Foto-0031Foto-0032Foto-0033Foto-0034Foto-0035

  • Kaisermarathon Impressionen

    Ein paar Impressionen vom Kaisermarathon

    Foto-0021Foto-0022Foto-0023Foto-0024Foto-0025Foto-0026Foto-0027Foto-0028Foto-0029Foto-0030

  • Tour de Tirol - Der (grausame) Pölven Trail

    Also eins gleich vorneweg, wenn mir morgens irgend jemand gesagt hätte, wie schwer es wird, ich wäre liegen geblieben. Aber wir hatten gemeldet, wir hatten bezahlt und das Finisher Shirt hatten wir ja auch schon. Also mampften wir zuerst unser reichhaltiges Frühstück. Diesmal sassen wir zusammen mit unserem netten Fahrer vom Tag zuvor. Er bot uns gleich wieder an, uns mitzunehmen, aber wir wollten diesmal selbst mit dem Auto fahren und in der Nähe parken, um die Abreise zu beschleunigen. Dann wurde noch die Rechnung beglichen und das Gepäck verladen und auf gings zum Pölven Trail. Zuerst mussten wir diesmal einchecken ins Startareal. Dabei wurde vor allem das Sohlenprofil der Schuhe begutachtet. Auch unsere Gels mussten mit der Startnummer beschriftet werden, allerdings wurde das ebensowenig kontrolliert, wie die gespeicherte Nummer der Rennleitung und es Rennarztes. Es gabe eine winzige Verzögerung, aber die beiden Moderatoren schickten uns alsbald auf die beschwerliche Runde. Ich hatte mir eh vorgenommen, keinen Stress zu machen und jeden Hügel zu gehen. Dazu hatte ich dann auch reichlich Gelegenheit.
    Das war die kurze Wegbeschreibung:
    START/ZIEL zwischen Postwirt und Gasthof Feldwabel in Richtung Pölven. Nach ca. 500 m biegst du bei Gasthof Greil rechts ab vorbei an Landhaus Strasser. Dort geht es dann rechts auf den Sunnseitweg (Schotterstraße) den blauen Wegweisern (Pölventrail) entlang. Diesen Wegweisern folgen, dann bist du nach ca. 23 km wieder im Ziel.
    In Bad Häring ist ein 2km Streckenabschnitt nur am Wettkampftag für den Pölventrail geöffnet:
    Betrifft: Sperrgebiet Streinbruch Bad Häring.
    Die Strecke führt dich über den höchsten Punkt des Pölventrails: Juffinger Jöchl ( 1181m), danach geht es steil Bergab Richtung Gasthof Badhaus, den Sunnseitweg entlang vorbei am Gasthof Alpenschlössl bis zum Landhaus Strasser, von dort wieder rechts runter; Gasthof Greil und dann hast du noch 500 m bis ins Ziel.

    Tja ich für meinen Teil hatte eigentlich bis Kilometer 19 immer das Gefühl bergan zu laufen. Okay am Anfang ging es mal kurz über eine Alm, aber dann immer mitten in den Wald und die steilsten Pfade entlang. Wir kreuzten einen Wasserfall, es war steinig, es war matschig. Gut mit meinen Hokas war mir der Matsch relativ egal, da konnte ich mitten durch. Zwischenzeitlich versuchte ich immer mal wieder die Natur zu geniessen, aber ich war manchmal so am japsen, dass ich froh war Luft zu kriegen. Einzige Abwechslung war am Kilometer 13, wo es mal ein wenig flacher war und eine Blaskapelle zünftig aufspielte. Dann endlich der höchste Punkt. Ein junger Mann versprach mir, ab jetzt geht es nur noch bergab. Was ein Tiroler so unter bergab versteht. Also erstens ging es nicht nur bergab und zweitens, wo es denn bergab ging und das auch noch sehr steil, waren die Wege teilweise so schmal, dass ich Schiss hatte, bei zuviel Beschleunigung die Kurven zu verpassen und die Böschung hinab zu schiessen, Okay das wäre zwar schneller gewesen, aber wohl sehr schmerzhaft. Meine Oberschenkel brannten inzwischen und ab Kilometer 17 musste ich auf die hinteren Oberschenkelmuskeln achten, denn da sass ein Krampf. Besonders wenn ich über Wurzeln hüpfen musste, hatte ich tierisch aufzupassen, denn jede falsche Bewegung machte den Muskel hart. Dann kam so eine kleine Kirche oder Kapelle, wo wir noch einmal steil bergab geschickt wurden. Ich dachte echt schon, ich komme nicht mehr an. Andererseits war noch genug Zeit und aufgeben, ist nicht so meine Stärke. Dann kam aber plötzlich eine Labe ins Sichtfeld. Danach ging es noch einmal leicht bergan. Und plötzlich konnte man sogar mal laufen, eine gewohnte Bewegung, lang vermisst. Unterwegs wurde ich aber immer noch angefeuert und gefeiert. Von Zuschauern und Streckenposten. Endlich kamen mir auch die Wege wieder bekannt vor. Und dann geistig schon erledigt kam dann doch endlich die Zielgerade. Ich bin diesmal tatsächlich ins Ziel gelaufen. Hat aber auch statt der so anvisierten Zeit von 3 Stunden 03:56h gedauert. Erste Belohnung war natürlich ein Erdinger Alkoholfrei. Dann schlenderte ich zur Kleiderausgabe, holte mir noch ein Bier und sammelte dann Björn auf, um zum Auto zu schlendern. Meine Muskeln waren noch so beleidigt, dass ich aufpassen musste, beim Umziehen keinen Krampf zu kriegen. Als das endlich erledigt war, bestiegen wir das Auto und es ging Richtung München, nach Hause. Alles richtig gemacht, alles geschafft. Wie heisst es immer, der Stolz bleibt.
    Stdiut

  • Tour de Tirol - Der Kaisermarathon

    Pünktlich um 07:00 Uhr klingelte der Wecker und um 07:30 Uhr waren wir beim Frühstück. Scheinbar hatten nicht nur wir angefragt, ob es früher serviert werden konnte, denn unten sassen bereits einige sportlich gekleidete gut aussehende Menschen. Da kam man sich sofort unsportlich vor, so gut waren die gebaut. Das Buffet war vor der Pension aufgebaut, also gleich frische Luft am Morgen. Und es war sehr reichhaltig, man konnte sich gar nicht entscheiden. Da hatten wir mit der Unterkunft wohl eine gute Wahl getroffen.
    Nach dem Frühstück wollten wie wieder zu Fuss zum Ort gehen, aber wir wurden von einem Sportler mitgenommen, Danke dafür an den netten Mitbewohner aus Wien. Dadurch waren wir etwas früher da als erwartet, aber die Zeit verging schnell. Das Briefing erfolgte dann 09:20 Uhr und pünktlich um 09:30 Uhr knallte die Startkanone. Der arme Bjoern konnte so langsam das Lied "Atemlos" nicht mehr ertragen, aber es verfolgte ihn. Tja was rennt er auch so schnell :>> Die ersten Kilometer waren mit leichten Anstiegen versehen und obwohl ich gleich am Anfang wieder ein Stück ging, war das Tempo gut. Wir liefen eine Schleife Richtun Alpenschlössl und von da zurück nach Söll, stiessen wieder auf die 10km Strecke von gestern und dann runter in den Ort, wo wir noch einmal angefeuert wurden, bevor es raus ins freie Land ging, jetzt Richtung Hohe Salve. Erst Scheffau, dann Ellmau und unterwegs schon die ersten Labestationen. Ich hatte meinen Trinkrucksack dabei und drei Gels. Die 10km waren in 56 Minuten passiert, dann die 20km auch noch deutlich unter 2 Stunden. Gleich nach der Labestation in Ellmau begann allerdings der Anstieg. Zuerst an einer grünen Wiese vorbei, wo zwischen einigen Kühen friedlich Schafe mit ihren kleinen Lämmern ruhten. War ein echt netter Anblick. Herrlicher Sonnenschein, blauer Himmel, grüne Wiese und diese Tiere zusammen. Der Anstieg zog sich ganz schön, aber das Ziel war noch fern. Irgendwann ratterte mal eine Bahn direkt über uns hinweg. Da war man schon ein wenig neidisch, aber kneifen galt nicht. Kleine Holzalm und grosse Holzalm wurden gestreift. Dann am Filzalmsee vorbei. Vorher wurden wir am Tanzboden noch mitten durch eine Raststätte geleitet, wo die Besucher uns vorbei laufen sahen. Hatte ein wenig was von Gladiatoren vorführen. Am Filzalmsee standen lustige Holzfiguren herum. So etwa wie die grossen Götzen bei Indianern. Apropos Mater, das schlimmste war noch ncht geschafft. Auch wenn es einem nicht so vorkam, so zwischen Kilometer 33 und 38 verlief es eigentlich recht flach. Dann kamen wir Richtung Hexenwasser und sahen das Ziel von unten vor uns. Es fuhren Gondeln einer Seilbahn steil nach oben, da wurde einem schon beim hoch schauen übel. Vorbei an der Hütte und spielenden Kindern ging es an den Anstieg. So etwa 900 HM auf 3 Kilometer. Ein überdiemsionaler Apfel stand am Weg. Erst Weg, dann Wiese, dann Trampelpfad. Einige Stellen auch noch ziemlich feucht, die möchte man nicht bei Regen laufen. Meter für Meter keuchte ich bergauf. Ich bewunderte jeden, der diesen Anstieg noch im Laufschritt versuchte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit war natürlich maächtig in den Keller gesaust. Bei Kilometer 41 etwa gab es noch einmal eine Labestation, wo ich mich mit Cola und Iso erfrischte. Die Oberschenkel taten schon ganz schön weh, Trailstöcke waren ja leider nicht erlaubt. Jetzt ging es noch einmal steil bergan und ich musste sogar die Hände an einigen Stellen benutzen. Klettern war angesagt, naja jedenfalls für mich. Witzigerweise gab es jetzt ein Kilometerschild 40,5, waren wir etwa rückwärts gelaufen? Nein, es war wohl ein kleiner Scherz vom Veranstalter. Dann gab es eine Alm und einen Weg. Jetzt sah ich schon die Einlaufspur. Ein vor mir laufender Kollege, wäre aber selbst hier fast falsch abgebogen, weil er schon so erschöpft war. Die letzten 100m ging es noch einmal steil bergan ins Ziel. Ich habe es mir dann auch erlaubt ins Ziel zu gehen, statt zu laufen. Hohe Salve erreicht, Kaisermarathon geschafft in unter 6 Stunden. 5:51h Das war 9 Minuten unter meinem Plan und wurde von mir somit als Erfolg gewertet.;D
    Es gab ein Finisher Shirt und eine Medaille. Und ich trabte natürlich sofort zum Erdinger Weissbier, welches es hier oben aus Dosen gab. Dann holte ich meine Sachen ab. Die wurden von zwei jungen Männern am Seil raufgezogen, echt cool. Sie ersparten uns ein paar Höhenmeter, die wohl jedem schwer fielen nach den Strapazen. Der Sieger hatte es immerhin in 03:11h geschafft, Wahnsinn. Inzwischen hatte ich auch Bjoern gefunden, der natürlich wieder schneller war (5;25), wenn auch "atemlos".:DD
    Wir fuhren jetzt mit Gondeln runter nach Söll mit einmal umsteigen. Wow das war schnell. Dann gingen wir zu Fuss nach Hause und kauften noch etwas im Supermarkt. Björn hatte Lust auf Milch und ich entdeckte Sturm, mein neues Lieblingsgetränk aus Österreich.
    Nach einer Dusche ging es dann abends noch einmal auf eine Pizza in den Ort. Dann ruhten wir bei einem Glas Sturm im Zimmer und waren wieder vor Mitternacht im Bett.
    Mir schwante so langsam, dass der Pölven Trail am nächsten Tag wohl nicht sooo leicht werden würde.
    Stdiut

  • Tour de Tirol - Der Söller Zehner

    Am Freitag war wieder einmal packen angesagt. Drei Paar Laufschuhe, drei Lauf Outfits. Schliesslich standen ja auch drei Bewerbe an. Die Tour de Tirol. Um 11:00 Uhr traf Lauffreund Bjoern ein. Wir verluden unsere Sachen ins Auto und los ging es. Das Wetter war zwar etwas grau in München, aber je näher wir dem Ort Söll kamen, desto sonniger wurde es. Die Autobahn war wie ertwartet voll, dank des Feiertages am 03.10.2014 aber wir kamen ganz gut voran. Die Unterkunft lag direkt auf dem Weg nach Söll und wir konnten unser Zimmer in dem Bed & Breakfast Denggenhof sofort beziehen, nachdem wir eine Person gefunden hatten, die sich auskannte. Das Zimmer war gross, mit zwei grossen getrennten Betten. Björn schlief freiwillig auf dem flacheren Bett. Der Balkon zeigte nach hinten raus, schön ruhig, perfekt.
    Gleich danach machten wir uns auf den Weg nach Söll, mit dem Auto. Startnummer abholen und umschauen, was so geboten war. Die Schlange hielt sich in Grenzen und wir holten auch noch das Finisher Shirt. Jetzt mussten wir alle drei Bewerbe machen, sonst hätten wir uns das Shirt ja nicht verdient. Wir schlenderten noch über die kleine Messe und gingen dann auf einen Imbiss in ein Lokal. Dort gab es sogar eine Läuferkarte mit Nudelgerichten. Weil dann noch immer viel Zeit war, ging es wieder zur Pension ausruhen. Dann marschierten wir zu Fuss zurück nach Söll, denn es waren gerade mal 1,5km. Auf dem Startplatz herrschte schon Stimmung und unsere sympathischen Moderatoren gaben Neuigkeiten und Abläufe bekannt. Ich traf noch den Bernd, der mit seiner Freundin aus Berlin angereist war. Diese fiel dann plötzlich meinem Begleiter Björn um den Hals, tja die beiden kannten sich vom Rennsteig Lauf, so klein ist die Welt. Dann plötzlich ein Böllerschuss, wie eine Explosion. Für ein paar Sekunden waren alle erschrocken, aber das war nur der Test der Startkanone. Dann einreihen in den Startbereich, es dauerte etwas eh wir die Startrichtung raus hatten. Dann die Runterzähl Musik und los ging es. Ich lief wir immer zu schnell los. Es ging rechts durch den Ort, einen Hügel rauf, dann über eine Wiese noch einmal rechts und noch höher und dann hing mir schon die Zunge raus und ich musste Gas rausnehmen und sah wie Bjoern lustig weiter trabte, während ich schon das erste mal ging. Auf dem höchsten Punkt der Strecke gab es eine Labestation (Versorgung) und dann ging es ziemlich eben weiter, bis zu einem weiteren Anstieg, vorbei an einer Wiese. Hier dann durch ein kleines Holztor und von da stetig bergab und wieder durch den Startbereich und auf die zweite Runde. Insgesamt waren drei Runden zu absolvieren. Ich teilte mir jetzt die Kräfte besser ein und lief den Asphalt Abschnitt bergauf, um dann ab beginnender Wiese, wo es steiler wurde lieber zügig zu gehen. In meinem Umfeld machten es einige Läufer so, war wohl in etwa die gleiche Leistungsgruppe. Dann war auch schon der letzte Abstieg da und ich nahm noch einmal Tempo auf. Nach 54:57min war ich im Ziel. 10km und 255HM waren geschafft. Scheinbar wurde die Strecke im Vergleich zum Vorjahr entgegengesetzt gelaufen, denn selbst der Sieger war deutlich langsamer als der Sieger des Vorjahres. Bjoern wartete schon im Ziel. Ich gönnte mir ein Erdinger Alkoholfrei und holte mein Finisher Geschenk. Eine echt coole weisse Mütze, die wird natürlich oft genutzt werden. Danach gingen wir noch einmal einen Happen essen und dann zu Fuss nach Hause, also in die Pension. Wir duschten, Bjoern kalt, ich heiss :>> Dann wurde der nächste Tag vorbereitet und wir lagen noch vor Mitternacht im Bett und träumten dem Kaisermarathon entgegen.
    Stdiut

  • Mach mal voll

    Weil mir zum Monatspensum noch ein paar Kilometer fehlten, ging es am Sonntag auf ein leichtes Läufchen entlang der Isar. Dabei wurden gleich mal die neuen HOKA Huaka Schuhe eingeweiht. So flach am Boden bin ich ja schon lange nicht mehr gelaufen. :>> Ich spürte aber noch ziemlich deutlich die Anstrengungen des Vortages, auch wenn ich das Tempo gegen Ende noch steigern konnte. Besonders die Oberschenkel taten weh, vom bergab laufen. Nach 53 Minuten stand ich wieder vor der Haustür und klingelte das Tapering ein. Am Abend ging es aber noch ins Fitness Studio. Hier musste ich erstaunt feststellen, dass besonders der Nackenbereich ebenfalls ermüdet war, da ich bergab die Trailstöcke energisch eingesetzt hatte, um die Kniee zu schonen. Holla, hätte ich gar nicht für möglich gehalten. Aber man lernt dazu. Tragisch dann nur, dass ich am Montag erfuhr, dass ich meine sauteuren Trailstöcke bei der Tour de Tirol gar nicht verwenden darf.
    Stdiut

  • Impressionen Wallberg

    Impressionen vom Wallberg LäufchenFoto-0013Foto-0014Foto-0015Foto-0016Foto-0017Foto-0018Foto-0019Foto-0020

Über mich
Kalender
<< < Oktober 2014 > >>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31
E-Mail-Abonnement

Hier kannst Du für neue Einträge dieses Blogs eine E-Mail erhalten.

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.